Was unternimmt man an Muttertag?
Richtig, „Frau“ fährt zum Triathlon und „Mann“ bejubelt im Holsteinstadion ein wahres Schützenfest….


Morgens 6:00 Uhr in Büchen, aufstehen ( Womo ) und den verdatterten Hund zu nachttreibender Zeit aus den Schlaf reißen, denn sie musste anschließend längere Zeit im Wohnmobil ausharren.


7:00 Uhr Startunterlagen Ausgabe, Rad zum Einchecken bringen und alles vorbereiten. Die ersten beiden Startgruppen sind Olympische TRI`s ( 1000m-42 km-10km ) danach folgen in diesem fantastisch modernisierten Freibad ( die super hübsche Zwillingsschwester vom Raisdorfer Freibad) 4 Starteinheiten mit Sprint/Volks-Triathleten. ( 0,5 – 22 – 5 km )
Die letzten Schwimmer vom Olympischen-Tri sind dem Wasser kaum entstiegen, da heißt es für mich schon rein ins Becken. Ratzfatz ist der Countdown runtergezählt und los. Je 5 Schwimmer auf 6 Bahnen. Der Rundenzähler am Beckenrand (passt auf, das keiner zu wenig schwimmt) gibt mir für die letzten 100 Meter ein Zeichen. Es fühlt sich gut an, die Zeit stimmt und ich habe noch nicht einmal Schnappatmung. Jetzt bloß nicht wie eine See-Robbe aus dem Becken rollen. Schwung, sitzen und sich mit Hilfe des Startblocks in den aufrechten Gang wuchten. Geschafft! Die 1. Hürde gemeistert ;-))


Schnell in die Wechselzone, Rad schnappen und los. Eine richtige Rennstrecke. Die 2x 11 Kilometer Runde bringt Spaß und Tachofetischisten kommen hier voll auf ihre Kosten.
Zum Glück brauche ich das Rad auf dem Weg zurück in die Wechselzone nicht als Gehstütze. Laufschuhe an und ab auf die Laufstrecke, die schön Cross durch den Wald führt. Zumindest ist es herrlich schattig unter den Bäumen. Viel loser Sand auf den Wegen, Gras und Baumwurzeln brauchen meine ganze Konzentration. Klappt aber nicht immer… ca 1km vor dem Ziel habe ich eine wirklich winzige Wurzel übersehen und lege noch schnell eine kleine Flugeinheit in den Sand hin. Natürlich auf das kaputte Knie und Ellenbogen. Klar doch. Aber jetzt nicht die eben überholten Damen wieder vorbeiziehen lassen!! Aufrappeln, Zähne zusammen beißen, weiter. Kurz vor dem Ziel noch eine Athletin fast eingeholt. 200m Sprint? Egal, noch einmal alle Kräfte mobilisieren und nur nicht auf diesem Holper-Rasen hinfallen und ab in Richtung Zielbogen…


Geschafft!!! Meinen 1. Triathlon der Saison gut in das Ziel gebracht.
Nun heißt es abwarten, was meine Zeit am Ende wert ist.
Super zufrieden habe ich mich auf der Ergebnisliste als 
gesamt 6. Frau und 1. der AK55 in 1:21:19 Std wiedergefunden.

Kerstin2

Kategorien: Triathlon

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