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Laufberichte

Sonntag, 29. Januar 2012 - 21:46 Uhr
2. Teil unseres Wintermärchens

Wir fantastischen 4 (diesmal durch Rolf, Norbert und Kerstin auf 7 aufgestockt) hielten wieder bei herrlichem Sonnenschein aber eisigen Temperaturen die Schneckenfahne hoch! Die Streckenführung war diesmal eindeutig und die Strecke bekannt, wenn auch zu knapp 40 % mit Schnee und Eis verziert. Es ist ja aber auch ein Winterlauf und dieser 15 km Lauf, der dann aufgrund der völlig vereisten Laufbahn um den Sportplatz auf 14 km schrumpfte, machte seinem Namen alle Ehre. 2 x wurde die 7-km-Runde gelaufen und alle Schnecken kamen HEIL und auch flott ins Ziel. Auf der Rückfahrt waren wir 4 von diesem nachhaltigen Lauf noch immer ganz gepackt und jeder brachte seine positiven Erlebnisse zum Ausdruck. Bemerkenswert war diesmal, dass keiner von uns während des Laufes einen Tiefpunkt hatte und quasi sein Tempo vom Start bis zum Ziel nahezu halten konnte!

Folgende Zeiten wurden erreicht: Ralf, 00:57:27; Udo, 01:00:36; Ulli, 01:01:13; Peter, 01:04:08, Norbert, 01:09:13; Kerstin, 01:13:20; Rolf, 01:13:23

Peter und Ulli haben den Weg zum Treppchen schon mal gefegt und gestreut, Ralf wird leider beim Finale nicht teilnehmen können und ich hoffe noch auf einen massiven Leistungsschub, um mich noch auf den 3. Platz vorkämpfen zu können.

Finale am 11.02.2012, 13.00 Uhr mit Siegerehrung und Kaffee und Kuchen

Udo

Dienstag, 17. Januar 2012 - 20:21 Uhr
Die fantastischen Vier auf Tour (2. Winterlaufserie)

14.01.2012, Kutscher Ralf sammelt Peter, Ulli und den Autor ein und fröhlich Pfeiffend bei allerschönstem Laufwetter ging es zur 2. Winterlaufserie nach Altenholz. Uwe Cizinski lud wieder ein und ca. 250 Läuferinnen und Läufer erhörten und fanden wie gewohnt eine perfekte Veranstaltung vor. Die Örtlichkeiten und auch die Strecke waren für alle neu. In den Umkleideräumen herrschte teilweise leichtes Gedränge, aber wir waren ja nicht da, um uns zum Tanzen vorzubereiten, sondern zum Laufen! Warmmachen auf der Bahn um den Sportplatz und um 12:45 Uhr rief Uwe uns dann zur Laufbesprechung kurz zusammen: Die 5 km und die 10 km Strecke sollten gleichzeitig gestartet werden, hierzu befanden sich die Startzonen jeweils an den langen Seiten der Laufbahn. Die 5-km-Läufer sollten außen und die 10-km-Läufer innen bleiben, dann 1 Sportplatzrunde und dann noch eine 3/4-Runde hinterher und dann auf die Straße und erstmal alle zusammen eine kleine Runde durch den Ort, danach wieder am Sportplatz vorbei und erneut auf die Dorfrunde aber dann trennen sich die Strecken an der Kreuzung, an der schon 1 x vorbei gelaufen wurde! Alles klar? Gefühlte 250 Augenpaare schauten fragend einander an und der Satz „Na, wenn das man klappt!“ war mehr als 1 x zu hören! Aber, siehe da, in der Praxis war doch alles ganz einfach! Startschuss pünktlich um 13.00 Uhr und los ging die Fahrt! Die Streckenbetreuung war professionell und eine nahezu flache Strecke mit 3 kleinen Hügeln sowie ein laues Lüftchen sorgte für 4 tolle Zeiten. So kamen wir nach 40:35 Min. (Ralf), 42:55 Min. (Udo), 44:21 Min. (Ulli) und 44:44 Min. (Peter) ins Ziel. Duschen reichlich und warm, Siegerehrung gibt es erst am Schluss, wenn man alle 3 Läufe absolviert hat und bis jetzt liegen alle noch gut auf Kurs, um am Ende vielleicht ja das Treppchen zu erreichen!?!

Fortsetzung folgt nach dem Lauf am 28.01., 13:00 Uhr!
Gäste gerne erwünscht! Übrigens, mit dem Fahrrad ist man von E-hagen in einer knappen Stunde in Altenholz. Bestes Alternativtraining!!!

Udo Gerull

Samstag, 7. Januar 2012 - 20:17 Uhr
Silvesterlauf Kiel

Dank der Kreativität von Kerstin hatte sich unsere kleine Powerschnecken-Gruppe schon frühzeitig auf das Motto "Sommer 2011" eingeschossen. Mit unterschiedlichen individuellen Outfits haben sich 10 Schnecken schlechtwettermäßig verkleidet, einheitlich war nur unser bunter Kopfschmuck mit Regenschirmchen. Regenjacken und -capes, Gummistiefel, ein Sommerkleid (!), Bollerwagen und Schlauchboot waren weitere "Erinnerungen" an den miesen Sommer 2011. Mit rund 160 Gleichgesinnten ging es bei trübem aber trockenen Wetter auf die 5,5 km-Runde. Wir hatten viel Spaß und haben uns von den Zuschauern beim Start, an der Strecke und im Ziel feiern lassen. In der Kostümwertung haben wir das Podium mit dem 4. Platz knapp verpasst. Die "Krombaucher" waren mit ihren Bierkästen und Kronkorken sowie der Tanzchoreographie wirklich verdiente Sieger. Bei der Tombola haben wir noch ein paar Gewinne abgesahnt. Wir hoffen fürs nächste Mal auf eine größere Beteiligung, nur Mut!
Fotos werden in Kürze nachgeliefert, bis dahin verweise ich auf die Seite des LTV Kiel Ost, wo es reichlich Fotos zu bewundern gibt.

Ralf

Donnerstag, 8. Dezember 2011 - 16:36 Uhr
Schlammschlacht beim Nikolauslauf

Frost, Schnee und Eis wie im Vorjahr gab es dieses Jahr nicht, dafür aber nasskaltes Schmuddelwetter mit Gewitter, Hagel-, Graupel- und Regenschauern bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Einige der rund 850 gemeldeten Teilnehmer haben sich am 2. Advent angesichts der Witterungsbedingungen sicherlich noch mal im Bett umgedreht, 600 Läuferinnen und Läufer haben sich jedoch nicht abschrecken lassen. Pünktlich zu den Starts über die Strecken von 5,6, 10,2 und 15,3 km blieb es zumindest von oben trocken und auch die Hagelschicht war abgetaut. Kurzzeitig kam sogar die Sonne raus!

Auf der nassen und größtenteils rutschig-matschigen Strecke mit zahlreichen oft unüberwindbaren Pfützen und dem stetigen Wechsel der Wegebeläge, Steigungs- und Gefällestrecken war die volle Konzentration aller Teilnehmer gefordert. Dieses Jahr war es wieder mal ein echter Crosslauf und viele Teilnehmer hatten offensichtlich Spaß daran sich mal wieder so richtig einzusauen! Glücklicherweise ist niemand ernsthaft verletzt worden, es blieb bei kleineren Blessuren wie Prellungen und Schürfwunden. Als Mitveranstalter haben Holger und ich fast ausschließlich positive Rückmeldungen bekommen, es ist jedes Jahr wieder ein Kraftakt die Veranstaltung mit tendenziell abnehmender Helferzahl zu bewältigen. Durch die Umstellung auf Zippels- bzw. Davengo-Timing hat sich schon eine spürbare Entlastung ergeben - Danke Nils! Habt Ihr übrigens schon Euer persönliches Zieleinlaufvideo gesehen?

Auf allen Distanzen setzten sich die Favoriten durch. Oleg Rantzow und Anke Tiedemann dominierten die 15,3 km-Strecke, Trixi wurde bei den Frauen Zweite. Auf der 10,2 km-Strecke siegten Claudia Kratzenstein und Claudius Michalak, hier wurde Britta Dritte. Auf der Kurzstrecke gewannen Maximilian Wessel und Gabi Gauss.
Die 15 Powerschnecken erzielten folgende Ergebnisse:
5,6 km: Peter Schröder (25. gesamt, 2. M50, 25:06), Franziska Kemezys (23.ges., 1. W30, 30:31), Sven Müller (84. ges., 8. M20, 31:39)
10,2 km: Britta Hagge (3. ges., 1. W35, 44:46), Michael Trapp (23. ges., 7. M40, 45:10), Udo Gerull (34. ges., 6. M45, 46:48), Norbert Jeß (90. ges., 19. M40, 53:31), Ralf Rudolph (107. ges., 22. M40, 55:35), Dirk Jürgens (117. ges., 14. M50, 56:19), Marion Buhrmann (46. ges., 11 W40, 1:08:21), Carolin Buhrmann (47. ges., 2. WJB, 1:08:21), Manuela Busch (64. ges., 7. W30, 1:23:40)
15,3 km: Ralf Lohse (8. ges., 3. M45, 1:04:27), Trixi Trapp (2. ges., 2. W35, 1:05:16), Rolf Willing (74. ges., 11. M55, 1:21:49)
Der TSV Klausdorf dankt für Eure Teilnahme!

Ralf

Dienstag, 6. Dezember 2011 - 17:41 Uhr
Dresden-Marathon 2011

Laufbericht „Morgenpost Dresden Marathon 2011“
Am 23.10.2011 fand der 13. Dresden Marathon erneut auch unter Beteiligung von Läufern der LG POWER-Schnecken aus Kiel statt. In 2010 war die Veranstaltung von starkem Regen und Wind noch etwas „überschattet“, wogegen es in 2011 eine sehr sonnige Veranstaltung war. Bei kühlen 2 °C wurde um 10 Uhr der Start für 10, 21 und 42km, eingeteilt nach Lauf-Zielzeiten durchgeführt. Die Läuferfülle nach dem Start hatte zwar einen bremsenden Effekt auf den ersten 3 bis 5 Kilometern, was auch ein Vorteil sein kann, zumal die tiefen Außentemperaturen oftmals ein zu hohes Anfangstempo bewirken. Die gut organisierte Veranstaltung ist für jeden Dresdenbesucher sehr ansprechend, und schon die 10km Strecke nimmt die wesentlichen baulichen Highlights der Elbmetropole mit. Auf der HM-Strecke ergänzen sich reizvolle Uferlandschaft und Parkimpressionen. Die flache Strecke hat lediglich in den Brückenabschnitten nennenswerte Anstiege und dabei kurzzeitig auch ein paar höhere Anforderungen durch den unebenen Untergrund. Dies kommt zum Ende der Strecke zum Tragen.
Die Marathonis laufen diese Strecke zweimal und dann auch wesentlich einsamer, da die Masse der Läufer maximal Halbmarathon läuft. Vorbei an der Semperoper gehts ins Ziel, wo die „Erdinger-Straße“ sehr gute Getränkeversorgung sicherstellt. Im Zielbereich wurde dann sehr schnell deutlich, dass der herbstliche Wind auch bei nun ca. 6°C sehr schnell auskühlt und man sich entscheiden sollte in das sehr nahe Hotel zum Duschen zu gehen, oder im Kongresszentrum Schutz zu suchen.
Für uns war es eine sehr schöne Möglichkeit, um im Rahmen einer beruflichen Aufgabe nebenbei Dresden laufend zu besichtigen, wobei es ohne Zeitdruck und hohe Zeitziele wesentlich entspannender ist, um möglichst viele Impressionen aufzunehmen.

Birgit und Roland


Sonntag, 16. Oktober 2011 - 17:54 Uhr
43. Volkslauf Neumünster, 2. Oktober 2011

Sonntag früh am Radsredder: Der Parkplatz ist leer, kein Mensch weit und breit, Stille...
Am 2. Oktober stand schon das erste Auto um 7:30 Uhr da und wartete auf weitere Frühaufsteher. Norbert, Katja und ich starteten nach Neumünster, sammelten noch Peter an einer menschenleeren Bushaltestelle ein und kamen dann, nach freier Fahrt, als erste Läufer in Neumünster an.
Wir bekamen gleich unsere Startunterlagen ausgehändigt und hatten noch schön viel Zeit zum Erzählen, wer hat sich was vorgenommen, für eine kleine Stärkung und zum Umziehen.
Aber die warmen Sachen blieben erstmal an, weil es noch ziemlich frisch war, und dann haben wir die erste Proberunde auf der Bahn gedreht...wir wollten so früh noch nicht richtig in Gang kommen...also erstmal wieder zurück ins warme Sportheim.
Beim Warten auf unseren Start um 10 Uhr, kam Manuela dazu...sie ging heute bei den 5 km, eine Runde um den Tierpark, an den Start.
Die Teilnehmer des Halbmarathons waren sehr übersichtlich und so waren kurz nach dem Start, Trixi ganz vorne dabei, nur noch drei Leute hinter uns.
Norbert, der seinen ersten “Halben” vor sich hatte, kam gut voran und war bald nicht mehr zu sehen.
Peter, Katja und ich blieben zusammen und liefen Kilometer um Kilometer immer mit der gleichen Zeit auf der Uhr. Leider musste Katja dann bei Kilometer 15 aussteigen, sie hatte Knieprobleme...
Den Rest schafften Peter und ich noch sehr gemütlich und wurden schon von Norbert, mit einer tollen ersten Halbmarathonzeit, im Ziel erwartet.
Beim Duschen traf ich dann Katja wieder. Nach einem kleinen Snack und der Siegerehrung sind wir dann müde und kaputt ins Auto gestiegen.

Ergebnisse:

5 km

Manuela Busch 0:34:47 insgesamt 45., W30 2.

21 km

Trixi Trapp 1:28:58 insgesamt 1., W35 1.
Norbert Jeß 1:59:03 insgesamt 52., M40 12.
Peter Schröder 2:10:59 insgesamt 59., M50 8.
Katrin Uhlig 2:10:54 insgesamt 8., W20 2.

Katrin

Mittwoch, 5. Oktober 2011 - 22:59 Uhr
38. Berlin-Marathon

Am Freitag reisten alle 22 Powerschnecken in Fahrgemeinschaften nach Berlin, bei den 9 Marathonis stieg die Spannung vor dem Lauf stündlich… Abend trafen wir uns beim Italiener in geselliger Runde. Kurz bevor wir verdurstet oder verhungert wären, gab es doch noch die erhofften Leckereien aus Küche und Zapfhahn.

Die meisten Aktiv-Schnecken haben sich am Samstag gleich nach dem Frühstück im Jugendgästehaus im Wedding per U-Bahn auf den Weg zur Marathonmesse im ehemaligen Flughafen Tempelhof gemacht. In 2 Stunden konnte man dort alles Notwendige bequem erledigen. Einige Socken, Schuhe oder Powergels und natürlich zig Duschgel-Proben (Hallo Rolf) wurden eingesackt. Den Rest des Tages haben wir mit dem Auffüllen unserer Kohlehydratspeicher durch die unterschiedlichsten Nahrungsmittel und schlichtem Faulenzen verbracht. Die Passiv-Schneckenhaben derweil Berlin unsicher gemacht, East-Side-Gallery, Beach-Club an der Spree, Shopping im Kadewe, Museeum, was auch immer…Abends gab es dann für viele von uns Kultur, z. B. die Blue Men-Group oder „Hossa“, eine Schlagerrevue der 70er Jahre. Eine willkommene Ablenkung und ein großer Spass!

Nach mehr oder weniger unruhiger Nacht durch Lärm, Aufregung oder andere Störfaktoren ging es am Tag X früh aus den Federn. Mit Peter und Holger habe ich um 6 Uhr eine kleine Wachmacher-Runde um den Block gedreht, danach ein kleines Frühstück und um 7 Uhr Abmarsch zur U-Bahnstation. Unser Zeitplan ging prima auf, wir waren rechtzeitig im Startbereich. Bei milden 14 ° Celsius konnten wir unsere Kleiderbeutel frühzeitig los werden und uns in die Startblöcke begeben. Im dicht gedrängten Startblock wandern die Gedanken die letzten 20 Minuten zwischen langen Trainingsläufen und Intervalltraining der Vorbereitung über das Durchgehen der imaginären Checkliste (Ausrüstung, Orientierung, Zeitplan) bis zu Gedanken wie „Wie lange kann ich wohl das angepeilte Tempo halten? Wo stehen unsere Leute?“

Dann endlich der erlösende Startschuss – nach anfänglichem Gedränge komme ich schon knapp 1 Minute später über die Startlinie, die Massen drängen von hinten nach. Die ersten 2-3 km versuche ich in meinen Rhythmus zu kommen, so nach und nach sortiert sich das Feld. Wir kommen vorbei an der Siegessäule und am Ernst-Reuter-Platz, biegen nach Norden und kurz danach nach Osten ab. Bei km 6 geht’s zwischen Hauptbahnhof und Bundeskanzleramt über die Spree in Richtung Berlin-Mitte. Beim Friedrichstadt-Palast, km 8 sehe ich die erste Gruppe unserer Schlachtenbummler, schnell die Arme hoch, damit sie mich auch sehen können. Alles läuft wie geplant, ich laufe entspannt im Wohlfühltempo, die Luft ist noch angenehm kühl. Es geht vorbei am Alex und durch den Start-/Zielbereich des Berliner Halbmarathons. Durch Friedrichshain und Neukölln geht es weiter zum Rathaus Schöneberg, die erste Hälfte ist geschafft.
Die 3-Stunden-Pacemaker mit ihren roten Luftballons ziehen mit einem großen Pulk an Mitläufern langsam an mir vorbei, aber ich bleibe dran und liege bis km 27 gut im Plan. Nun spüre ich allerdings die sich verhärtende Oberschenkel-Muskulatur und reduziere langsam das Tempo um auch den Rest der Strecke laufend bewältigen zu können. Bei km 30 realisiere ich, dass es mit der Traumzeit von unter 3 Stunden heute wohl nichts werden wird, denn ich werde allmählich langsamer, aber ich laufe immer noch zügig. Die letzten 12 km tun schon weh, nicht nur körperlich sondern auch mental, da langsam aber stetig hunderte Läufer an mir vorbeiziehen. Ich will auf jeden Fall gesund im Ziel ankommen und laufe von km zu km, nehme jede Wasserstelle mit, denn inzwischen ist es deutlich über 20° warm. Der Ku´damm ist geschafft, bei der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auch die 35 km-Marke. Bei km 38 am Potsdamer Platz ist ein weiterer Party-Hotspot, bei km 40 kommen wir über den Gendarmenmarkt und kurz darauf biege ich auf die Zielgerade Unter den Linden ein. Das Brandenburger Tor ist nur noch einen km entfernt. Jetzt noch die letzten Reserven mobilisieren und den Zieleinlauf genießen, überall Menschenmassen, Musik, Kameras, also Kopf hoch und die tolle Stimmung als Motivation nutzen! Hurra, es ist geschafft!
Im Zielbereich werden wir recht schnell gebremst, zunächst bekommen wir eine edle Medaille um den Hals gehängt und schleichen 200-300m bis endlich Getränke und Obst gereicht werden. Etwas wacklig auf den Beinen geht es weiter bis zum Erdinger-Stand. Bei der Massage lasse ich mir nach kurzer Wartezeit die recht strapazierten Beine von einer Physiotherapie-Schülerin durchkneten. Nach der Massage bekomme ich kaum meine Schuhe an, Oberschenkel und Waden sind total hart. Nach der erfrischenden Dusche geht es schon wieder besser und mit einem weiteren Bierbecher schleiche ich langsam zum vereinbarten Treffpunkt zwischen Reichstag und Brandenburger Tor. Trotz Schatten ist es sehr warm – hinlegen wäre jetzt schön – ein Königreich für eine Liege! Hunderte Menschen haben sich in diesem Bereich verabredet, also stehen und warten, vorsichtig dehnen und Obst essen. Nach und nach trudeln Britta, Peter, Norbert und Holger ein und berichten von ihren Marathon-Erlebnissen. Der Weg zur U-Bahnstation Friedrichstraße verlangt noch unsere allerletzten Reserven, aber wir sind nicht die einzigen „Zombies“, die etwas steif vom Zielbereich heimwärts streben. Besonders schwierig sind die zahlreichen Treppen für uns „Muskelkater“. Für Peter, Holger, Norbert und mich kommt jetzt der angenehmste Teil des Tages, 3 Stunden im türkischen Hamam und eine 60-minütige Ganzkörpermassage für jeden von uns! Die Wärme und Massage erweckt die Lebensgeister neu und wir lassen es uns mit Obstkorb und Tee richtig gut gehen. Zum Halbmarathon im Frühjahr kommen wir bestimmt wieder! Abends treffen wir mit allen Powerschnecken wieder beim Italiener zusammen, wo es auch zügig mit dem leckeren Essen und den Getränken klappt. Wir feiern uns gegenseitig und bedanken uns herzlich bei allen Organisatoren dieser Berlin-Marathon-Reise! Norbert lädt alle zum gemütlichen Reinfeiern in seinen Geburtstag ein. Unter dem Motto „Raum ist in der kleinsten Hütte“ rücken wir alle zusammen und der „harte Kern“ hat tatsächlich bis Mitternacht durchgehalten, die Versorgung mit Getränken und Leckereien war auch mustergültig.
Nach dem abschließenden Frühstück haben wir noch die obligatorischen Gruppenfotos geschossen, uns dann voneinander verabschiedet und dann schließlich den Heimweg angetreten. …allerdings nicht ohne uns zuvor mit Kuchen, Brot und Brötchen einzudecken.

Hier die Ergebnisse der Marathonis:
Britta Hagge 3:41:55 718. Platz 152. AK-Platz
Bernd Bichel 4:47:11 21.679 574
Holger Marten 4:09:43 15.312 720
Dirk Jürgens 3:59:31 13.025 1.529
Holger Schilk 3:56:53 12.054 1.404
Peter Schröder 3:44:53 8.737 964
Norbert Mackeprang 3:44:52 8.736 963
Rolf Willing 4:09:02 15.154 700
Ralf Lohse 3:08:21 1.872 303

Ralf

Montag, 3. Oktober 2011 - 08:35 Uhr
Landesmeisterschaft 10.000m in Hamburg

Frisch erholt von einer Seefahrt ging es direkt zur Jahnkampfbahn. Es gingen 5 Frauen und 20 Herren an den Start. Gewöhnungsbedürftig bei dieser Veranstaltung waren die 25 Bahnrunden, die gelaufen werden sollten. Jedem Teilnehmer wurde ein Rundenzähler zugeteilt. Dadurch konnte man sich in aller Ruhe auf das Laufen konzentrieren.

Ergebnis:
1. W30 Verena Becker SG TSV Kronshagen/Kieler TB 40:47,21
2. W30 Manuela Busch LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 54:35,25

MfG
Manuela Busch

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