Während einige Schnecken im Hamburger Stadtpark ihre Runden drehten, nutzten andere die Nähe und gingen in Neumünster an den Start. Nach dem Fauxpas im letzten Jahr, als die LM über die Halbmarathondistanz aufgrund einer falschen Streckenführung nicht gewertet werden konnte, stand der 2. Versuch an – und glückte! Aber auch die anderen Distanzen gingen reibungslos über die Bühne, sodass sich die Änderung zum Rundkurs ausgezahlt hat. Auch wenn der Himmel grau blieb, das Schwimmbad nicht informiert war, dass die Startgebühren die Nutzung des Bades beinhalten, die Siegerehrung etwas dauerte, hatten alle Schnecken und deren Freunde Grund zur Freude über gute Zeiten.
Unsere Ergebnisse:
5km
28. Lars-Ole Gloe 21:02, 1.M10
35. Manuela Busch 30:04, 1.WH
10km
17. Michael Trapp 39:34, 3.M35
1. Trixi Koch 40:02, 1.W30
21,1km
7. Dieter Gloe 1:22,07, 2.M45
46. Peter Schröder 1:48,03, 5.M50
54. Bernd Bichel 1:50,55, 7.M55

Sonntag, 12.10.08 – der Wecker klingelt um 5:45 Uhr – noch einmal recken, langsam aufstehen und noch verschlafen in die Küche wanken. Kaffee aufsetzen, Tisch decken und dann ins Bad. Die Nacht war zu kurz, um bereits richtig wach zu sein. 6:30 Uhr Abfahrt Richtung Kiel Wik, Dirk und Heike abholen und weiter Richtung Hamburg. Die Straßen sind frei und gegen 8:00 Uhr erreichen wir unser Ziel, die Jahnkampfbahn in Hamburg. Das Wetter ist optimal, bedeckt – 12 ° – und trocken. Nach und nach trudeln alle POWER-Schnecken ein. Dirk ist doch ein wenig unruhig, darf er auch, ist schließlich sein erster Marathon. Britta, Roland und Holger merkt man die vorhandene Anspannung äußerlich nicht an, sind ja auch schon „alte“ Marathon-Hasen. Roland läuft sich als einzige POWER-Schnecke warm, er hat seine Bestzeit im Visier. Für alle anderen gilt: ankommen, in einer akzeptablen Zeit, ist das Ziel. Kurz vor neun dann zum Start, jeder wünscht dem anderen Erfolg und dann von 10 auf 0 heruntergezählt, endlich geht’s los. Fünf Runden à 8,40 km, die Strecke ist flach und es geht überwiegend auf Sandwegen durch und um den Stadtpark. Auf der ersten Runde treffen wir unsere „Schlachtenbummler“ – Conny, Rolf, Nils, Finn, Birgit, Heike und Silvia sind auf dem Weg zur besten Zuschauer-Position. Von Beginn an läuft alles wie geplant – hoffentlich bleibt das so, 12 Wochen Training sollen sich schließlich auszahlen. Auf jeder Runde – unser Vereins-Transparent ist schon von weitem zusehen – kommen wir zwei Mal an unseren Zuschauern vorbei. Britta erhält von Nils ihre Verpflegung und Getränke. Wir werden jedes Mal freudig begrüßt und erhalten Informationen über den Stand und das Befinden der anderen POWER-Schnecken. Birgit und Rolf laufen ab und zu einige Meter mit, geben Informationen weiter, fragen nach dem Befinden und sprechen Mut zu. Vielen Dank an alle für die tolle Unterstützung! Auf der letzten Runde – die Sonne lässt sich blicken und es wird langsam wärmer – schwinden allmählich die Kräfte. Gut zu wissen, dass unsere Fan-Kolonie nicht weit ist, das gibt noch mal Kraft. Ein letztes Mal am Verpflegungspunkt vorbei, Bananen und Getränke gepackt und nur noch gut 4 km bis zum Ziel. Die Kraft schwindet zusehends – kleine Ziele setzen – nur noch von km zu km denken!!! Endlich sind die jetzt dezimierten POWER-Schnecken (die anderen sind bereits zum Ziel im Stadion) in Sicht – ein letztes Mal der jetzt dringend notwendige Zuspruch – und dann mit der letzten Kraft auf den letzten km. Endlich ist das Stadion in Sicht, noch mal auf die Tartan-Bahn eingebogen, werden wir von unseren Zuschauern herzlich begrüßt. Das Ziel vor Augen – nur noch wenige Meter – geschafft!!! Das Lächeln im Ziel fällt noch etwas schwer – die Muskeln, Bänder und Knochen schmerzen, aber sicher ist, die ganze Quälerei hat sich wieder mal gelohnt, jetzt überwiegen die Glücksgefühle. Alle sind gut durchgekommen und mit ihren Zeiten zufrieden:

Roland Fromme 3:29:37, gesamt 13., AK 4.
Britta Hagge 3:50:12, gesamt 4., AK 1.
Holger Marten 3:58:02, gesamt 37., AK 2.
Dirk Jürgens 4:07:58, gesamt 45., AK 6.

14. Okt. 2008 
Holger

Der Jubiläumslauf in Preetz lockte so viele Läufer wie nie zuvor, die Sonne bahnte sich ihren Weg durch den Nebel, die Strecke war bestens präpariert, ausgeschildert und wurde, als die Hornissen wild wurden, kurzerhand umgelegt, um ein noch größeres Stechen zu verhindern. So erfuhren die Langstreckler erst im Ziel von den Ereignissen, die sich auf der 5km-Runde zugetragen hatten. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Dank des guten Wetters wurde die Wartezeit auf dem Marktplatz überbrückt, sodass man nachmittags noch in Plön oder Kiel auf dem ein oder anderen Markt den Rest des Tages ausklingen ließ. Beide Strecken umrunden einen See, der auch von den höher gelegen Streckenabschnitten gesehen werden kann. Anspruchsvoll, aber landschaftlich schön und für eine sonntägliche Radtour oder einen lockeren Langlauf ideal – oder für einen anstrengenden schnellen Lauf im Wettkampf!
Unsere Ergebnisse:
5km
6. Michael Trapp 18:05, 1.M35
2. Britta Hagge 19:28, 1.W35
62. Nils Hagge 23:39, 5.M35
22. Katrin Uhlig 25:00, 2.WH
38. Julia Petropoulou 26:47, 4.SB
39. Manuela Busch 26:58, 5.WH
16,6km
3. Trixi Koch 1:06,27, 2.W30
11. Ralf Lohse 1:07,50, 2.M40
57. Jürgen Petropoulou 1:16,21
61. Marcus Langer 1:16,39, 11.M30
102. Dirk Jürgensen 1:24,34, 17.M50
103. Bernd Bichel 1:24,45, 11.M55

Der Zippels-Cup neigt sich dem Ende zu – und die Sonne meinte es auch hier wieder gut mit allen Läufern. Nicht so warm wie die letzten 2 Jahre, und somit ideales Laufwetter für diese nicht einfachen, aber schönen Strecken. Das Feld zog sich schnell auseinander, da die ersten Hügel schon früh anstehen, die Mittelstrecke biegt in Schmalstede nach rechts, die Langstrecke nach links. In Bordesholm wurden die Läufer von den Ausstellern und Besuchern des Herbstmarktes bejubelt, bevor der See umrundet wurde. Auf ähnlicher Strecke geht es zurück nach Bordesholm – aber auch hier zeigte sich, wie wichtig die Präsenz von geschulten Streckenposten ist, die einen auf den richtigen Weg lotsen…2 Läufer hatten Pech und kamen vom Weg ab. Die kalten Duschen luden nicht gerade zum langen Verweilen ein, draußen waren die Sonnenplätze dafür bis zur Siegerehrung belegt – die sich leider in der Halle befand und hinzog…In Abwesenheit von Anke konnte Verena endlich einen Sieg feiern, wenn dieser auch nur knapp war. Nach einer langen Saison und einer kurzen Durststrecke vor den Sommerferien konnte sie am Ende den 2.Platz im Zippels-Cup belegen, nur 2 Punkte dahinter beendete Trixi Koch die Serie. Beide freuten sich über Gutscheine von Zippels.
Unsere Ergebnisse:
4,8km
32. Kerstin Kronenbitter 22:49, 2.W40
84. Sven Müller 25:42, 1.MH
95. Lars Kronenbitter 26:05, 24.SD
107. Achim Kronenbitter 26:49, 8.M45
44. Manuela Busch 27:04, 3.WH
124. Oliver Kliss 28:14, 9.M40
9km
13. Roland Fromme 40:02, 3.M45
54. Heinz Kliss 47:15, 1.M65
22. Birgit Hamer 50:34, 3.W45
82. Ralf Rudolph 50:39, 14.M40
39. Katrin Uhlig 55:04, 5.WH
17,2km
3. Trixi Koch 1:11,38, 2.W30
30. Michael Trapp 1:13,12, 6.M35
6. Britta Hagge 1:19,08, 1.W35
77. Peter Schröder 1:19,08, 6.M50
120. Thorsten Sturm 1:24,19, 12.M35
190. Bernd Bichel 1:31,47, 18.M55

Endlich – die Sommerpause ist vorbei, es juckt wieder in den Beinen, jeder ist gespannt, wie er den „lauffreien Sommer“ überstanden hat. Die Bedingungen sind ideal, die Strecke jedem bekannt, die Baustelle aus dem letzten Jahr beseitigt, sodass an diesem Freitag abend der Startschuss für die zwei Strecken fallen kann. Das anfängliche Gedrängel auf der Aschenbahn löst sich schnell auf, die Kanalstraße für die Läufer „gesperrt“ – einige PKW oder Busse müssen trotzdem durch. Je nach Tempo kann man die Schiffe auf dem NOK beobachten, den Betrieb in der Schleuse oder auf der Förde, dann ist auch schon der Leuchtturm erreicht und es geht begleitet von Sambaklängen zurück zum Sportplatz, wo es für die 10km-Läufer auf die 2. Runde geht, für die 5km-Läufer ins Ziel. Gestärkt von Wurst, Kuchen und Getränken heißt es jetzt nur noch auf die Siegerehrung warten, aber dank Nils und Sven ist das Problem mit den Transpondern mit Berlin schneller geklärt als im letzten Jahr und wenn HEJ nicht soo lang reden würde, ginge auch dieser Ablauf schneller. 
Unsere Ergebnisse lauten:
5km
24. Jürgen Petropoulou 22:05, 2.M45
17. Katrin Uhlig 25:53, 1.WH
49. Henning Jürgensen 25:55, 1.M65
64. Sven Müller 27:32, 3.MH
49. Manuela Busch 29:47, 4.WH
77. Achim Kronenbitter 30:21, 6.M45
78. Oliver Kliss 30:24, 9.M40
10km
33. Ralf Lohse 40:08, 9.M40
40. Michael Trapp 40:40, 9.M35
3. Trixi Koch 41:24, 2.W30
7. Britta Hagge 44:02, 1.W35
139. Thorsten Sturm 46:32, 21.M35
180. Bertram Pagel 49:07, 43.M45
198. Bernd Bichel 51:14, 11.M55
211. Peter Schröder 52:19, 20.M50

Hallo,

Es war mal wieder so weit, der Triathlon in Kiel wurde am 10.08.08 an der Hörn durchgeführt. Drei von den POWER-Schnecken waren dabei, Ulli als Erfahrener Hase und Jürgen P. als neuer auf der olympischen Distanz und Britta auf Sprintdistanz.
Sonntagmorgen 9:00 Uhr Trocken, endlich nach einer Zeitverzögerung von etwa 15Minuten (Polizei musste die Strecke an Land Freigeben bzw. noch absperren.) der erste Start Über 1,5 km Schwimmen 36 km Rad und anschließend 10 km Laufen. Beim zweiten Start der olympischen Distanz um 10:00 Uhr waren unsere „Eisenmänner“ an der Reihe. In der Zwischenzeit regnete es immer wieder. Temperatur gefühlt wie 16°C und windig wurde es auch. Keine guten Aussichten für das Radfahren. Irgendwann um 12:40 Uhr waren die Sprint-Triathleten an der Reihe, mit 750 m Schwimmen, 18 km Rad und 5 km Laufen. Das Wasser war sehr frisch, da Britta keinen Neoprenanzug hatte wurde es auf den letzten Metern doch etwas kühl an den Oberschenkeln. Trotz einer Radlerhose.
Beim Rad fahren wurde allen schnell wieder warm. Allzu schnell wurde nicht gefahren, da die Straße ordentlich Nass war und Wind von Vorne auf der langen Geraden. 
Zum Laufen war das Wetter Optimal. Runde für Runde wurden einige Athleten doch überholt.
Alles in allem war es eine gelungen Veranstaltung.
Auf jeden Fall nächstes Jahr wieder.

Plazierungen:
Ulli Wollschläger 43:00 Min. Schwimmen, 1:24:06 Rad, 2:07:07 Zwischenzeit , 51:10 Laufen , Gesamtzeit 02:58:17 Platz 12AK TM50
Jürgen Petropoulou 32:46 Min. Schwimmen, 1:17:42 Rad, 1:50:29 Zwischenzeit ,52:43 Laufen, Gesamtzeit 2:43:12 Platz 17AK TM45
Britta Hagge 15:09 Min. Schwimmen, 43:24 Rad, 58:34 Zwischenzeit, 23:18 Laufen, Gesamtzeit 1:21:52 Platz 1AK TW35 Gesamt 7 Frau

Pünktlich um 23.00 Uhr wurde der 20. Heiligenhafener Mitternachtslauf am 25. Juli 2008 gestartet. Mit rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der kultige Lauf zu der ungewöhnlichen Tageszeit bereits wieder Wochen vorher ausgebucht.

Drei POWER-Schnecken (Leni, Manuela und ich) waren in diesem Jahr auch mit dabei und für uns hieß es statt „Gute Nacht“ nun „10, 9, 8, 7, 6 ……..“!

Der Start erfolgte im hell erleuchteten Stadion des TSV Heiligenhafen. Nach einigem Gedrängel ging es auf die dunklen Straßen. Eine anspruchsvolle, von etlichen Anstiegen geprägte Strecke über korrekt 10 km, lag nun vor uns.

Als erstmalig hier startender Teilnehmer war ich von der „Kletterei“, gerade anfangs, nicht so sehr begeistert. Aber die ungewöhnliche nächtliche Atmosphäre bei 19 Grad, die vielen Zuschauer, die Lichter, Fackeln, Musik usw. entschädigten doch für die Anstrengungen.

Zieleinlauf war wieder im Stadion, wo uns ungewöhnlich zahlreiche Zuschauer empfingen und wir zur Erinnerung an den Mitternachtslauf einen Becher und eine Medaille erhielten.

Mit unseren Zeiten sind wir zufrieden: Leni 63:07 Min., Manuela 59:31 Min. und Bernd 51:34 Min.

Übrigens, von Müdigkeit, wie von mir befürchtet (der Tag begann bei mir um 6.00 Uhr), war vor dem Lauf nichts zu spüren. Und das es dann schnell weit nach Mitternacht war als wir die Rückfahrt antraten, wurde irgendwie gar nicht gemerkt. 

Fazit: Wir freuen uns auf den 21. Mitternachtslauf im nächsten Jahr!


Bernd

14. – 18. Juli 2008

Da stehen wir nun in Trappenkamp: 2 POWER-Schnecken, die eigentlich dieses Jahr keinen Marathon laufen wollten. Aber die Strecke ist einfach: Wald, Wiese, Wirtschaftswege und Asphalt. Zugleich eine landschaftlich schöne Strecke., das musste einfach sein.

Wir hatten rechtzeitig die Startunterlagen abgeholt. Das Starterfeld war mit 140 Teilnehmern sehr übersichtlich, deswegen fanden wir schnell die Gleisschnecken und die Schneckenjäger. Unser Ziel war: Bestzeit!

Auf der (Gesamt-) Strecke sollte es 4 Zeitnahmen geben. Am Ende jeder Etappe wurden alle Läufer namentlich gegrüßt, tolle Idee! Los geht`s.
Die erste Zwischenzeit sollte nach 10.682 m genommen werden. Peter gab nochmal schnell die Tempovorgabe an und ab ging das Läuferfeld. Schön gemütlich wollten wir es angehen lassen. Nach 9 Minuten huschte die 2-km-Marke vorbei und „Heinz Junior“ (Peter) drückte wieder „gemütlich“ auf`s Tempo. Peter wurde langsam immer kleiner, ich kam einfach nicht mehr mit.
Am Messpunkt war Peter 21. (48:42), ich war Nr. 28 (50:57).
Am nächsten Messpunkt ging es nach Negernbötel, mal eben schnell 6.779 m. Das Läuferfeld lichtete sich auf 136. Peter arbeitete sich Platz 18 und ich auf Platz 24 vor.
Die Strecke hatte es in sich! Teilweise über Gras und dann heftige Steigungen auf Schotterwegen. Im Ziel schnell etwas Wasser und eine Banane. Wenn die Streckenposten uns nicht so toll unterstützt hätten, wären vielleicht mehr als 5 Läufer nicht mehr zum nächsten Abschnitt angetreten. So gingen noch 131 Läufer auf die Umrundung des Stocksees. Auch dieser Streckenteil war klasse ausgesucht! 10.048 m durch Wald und Wiese. Zum Abschluss noch 1 km bergan zur Zeitnahme. Diese Strecke lag mir besser und ich kam gemeinsam mit Peter ins Ziel (Danke, Jürgen, das war nicht mein Tag.)
In Rickling ging`s für 7.707 m teilweise wieder durch den Erlebnispark.
Kilometer für Kilometer grüßten uns die Schweine am Wegrand. Zuschauer gab es leider nur in der Nähe von Start und Ziel., dafür aber anfeuernde, gut gelaunte Streckenposten; verlaufen fast unmöglich! Nach der starken Zwischenrunde ging es bei mir wieder auf Platz 26 zurück. Peter hatte den 2. Wind und kam auf Platz 18, ganz gemütlich in 33 Minuten. Aber vielleicht wollte er die einzige Frau, die konstant vor uns lief, einholen – keine Chance!
Die letzten 6.979 m wurden wieder in Trappenkamp gelaufen – Endspurt!
2 Plätze hinter Peter (30:31) hechtete ich ins Ziel – geschafft!

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die wir beiden nochmals besuchen werden. Ach ja, Bestzeiten haben wir beide erreicht:
Peter: 3:09:32 ( Gesamt: 19; AK: 2)
Jürgen: 3:15:02 (Gesamt: 24; AK: 3)

….auch wenn wir fünf Starts dafür benötigten …..


Jürgen und Peter

Gut, dass Läufe sonntags stattfinden und der Tag dem Namen seine Ehre macht – am Samstag wäre der Lauf ins Wasser gefallen. Die Strecke führt über das abgesperrte Marinearsenal, durch die Fischhalle, auf die Mole mit Blick auf die Kreuzfahrtschiffe, die im Hafen lagen und zurück zur Ellerbeker Schule, wo Kieler Sprotten als Preise verteilt wurden. Da die Kurzstrecke über 5km den Schülern und Schülerinnen vorbehalten ist, mussten sich (fast) alle Schnecken auf die Langdistanz begeben, die allerdings mit 10km durchaus machbar ist. Dass Schnecken nicht langsam sind, zeigen unsere beiden U40-Läufer Ralf und Michael, die die Strecke mit Bravour „locker“ unter der magischen Grenze von 40 Minuten zurücklegen konnten. Britta hatte „Geschenke“ in Form von neuer Vereinsbekleidung dabei, die ab jetzt auf den Läufen zu sehen sein wird.
Unsere Ergebnisse:
5km
Lars Kronenbitter: 7. SD 29:57
10km
Ralf Lohse 7. M40 39:21
Michael Trapp 5. M35 39:33
Holger Schilk 4. M50 41:56
Peter Schröder 5. M50 42:44
Marc Franz 34. M40 44:58
Bertram Pagel 44. M45 47:34
Dirk Jürgens 25. M50 48:42
Heinz Kliss 6. M65 48:48
Ralf Rudolph 80. M40 51:11
Bernd Bichel 19. M55 51:30
Achim Kronenbitter 74. M45 54:59
Sven Müller 30. MH 1:02:13
Oliver Kliss 106: M40 1:02:19
Wilfried Voigt 20. M65 1:08:56
Trixi Koch 3. W30 41:05
Britta Hagge 1. W35 44:33
Kerstin Kronenbitter 8. W40 49:13
Katrin Uhlig 17. W20 59:34
Manuela Busch 21. W20 1:01:40

Blauer Himmel, knallgelbe Rapsfelder – Schleswig-Holstein zu Pfingsten, wie man es sich wünscht. Dank einer rechtzeitigen Anmeldung (Danke, Britta!!!) hatten alle laufwilligen POWER-Schnecken einen Startplatz erhalten und durften sich auf die kurze oder lange Strecke begeben. Der Kurs schlängelt sich zunächst mit leichten Hügeln durch die Rapsfelder, führt dann direkt an den Kanal, an dem 4km gelaufen werden, bis es dann an der Fähre Landwehr den „Berg“ hinauf geht und die restlichen Kilometer an der Straße zu bewältigen sind. Die familiäre Atmosphäre nach dem Lauf macht diese Veranstaltung so beliebt – wenn auch in diesem Jahr alle Sieger und Platzierte lang in der Sonne ausharren mussten! Ein Highlight ist der Bambinilauf rund um das Biotop, bei dem unser Youngster Finn Hagge zum ersten Mal an den Start ging, mit Startnummer und Laufschuhen und Pampers ausgerüstet. Er lief die gesamte Runde „leine“ und wurde ununterbrochen von Lars motiviert, der mit der Naschitüte im Ziel lockte. Mit knallroten Wangen erreichte Finn das Ziel – herzlichen Glückwunsch!
Unsere Ergebnisse:
5,5km
Kerstin Kronenbitter 1. W40 27:18
Manuela Busch 3. WH 30:50
Katrin Uhlig 5. WH 32:57
Lars Kronenbitter 6. SD 37:29
Peter Schröder 1. M50 24:01
Sven Müller 3. MH 34:32
Oliver Kliss 10. M40 34:33
Achim Kronenbitter 3. M45 37:37
11,1km
Trixi Koch 3. W30 45:48
Britta Hagge 2. W35 52:14
Ralf Lohse 5. M40 44:40
Michael Trapp 6. M35 45:30
Bertram Pagel 48. M45 55:29
Heinz Kliss 7. M65 56:40
Rolf Schattauer 27. M50 57:57
Ralf Rudolph 51. M40 59:09
Bernd Bichel 15. M55 59:42
Marc Franz 61 M40 1:00:34

Endlich Sonnenschein! Nach so vielen Regentagen hatte zumindest die Sonne ein Einsehen mit den wegen des Marathons in Hamburg am folgenden Wochenende wenigen POWER-Schnecken, die sich auf die 5km lange Runde machten. Während die 5er schon wieder fast in Kiel mit Brötchen am Frühstückstisch saßen (guten Appetit, Peter), durften sich die 10er zweimal dem scharfen Nordostwind am Wasser aussetzen. Die Kinder störte dieses wenig, liefen doch durchweg alle in „doppelt-kurz“. So schnell die Läufer auch waren, die Wartezeiten bis zur Siegerehrung lassen wirklich zu wünschen übrig, sodass wir uns danach redlich auf einen Cappuccino und die Besichtigung der Bonbonkocherei freuten.
Unsere Ergebnisse:
5km
Peter Schröder 1. M50 20:58
Manuela Busch 3.F 27:15
10km und LM
Michael Trapp 16. M35 40:24
Trixi Koch 4. W30 41:24
Bertram Pagel 13. M45 47:37
Henning Jürgensen 2. M65 50:44

Größte POWER-Schnecken-Gruppe in Berlin

Alle Jahre wieder Anfang April zieht es eine stetig wachsende Zahl von Schnecken nach Berlin zum größten Halbmarathon Deutschlands. Ein Teil der Gruppe reiste bereits am Freitag an, um den Tag für Sightseeing, Shopping oder andere schöne Dinge zu nutzen. Abends trafen wir uns im Jugendfreizeitheim am Wannsee um von dort zum gemeinsamen Essen nach Kleinmachnow zu fahren. Der Weg dahin war abenteuerlich, aber wir hatten ja einen geschäftstüchtigen Pfadfinder.

Ralf (Rudolph) holte am Samstagmorgen Brötchen für alle und damit war die Grundversorgung gesichert. Bis auf eine kleine Nachhut haben sich alle auf den Weg in die große Stadt gemacht. Gegen Mittag trudelten die ersten Nachzügler aus Kiel ein, Klaus hatte Pech mir einer Autopanne, und kam dadurch erst deutlich später an. Die Aktiven haben sich ihre Startunterlagen vom Messegelände geholt und den restlichen Tag auf unterschiedliche Weise genutzt. Eine 6er-Gruppe hat im Olympiastadion den 2:1-Sieg von Werder Bremen über Hertha gesehen. Abends gab es wie immer die traditionelle Pastaparty, das Küchenteam um Nils hat das Kunststück fertig gebracht 42 hungrige Mäuler zu stopfen! Während die rund 20 Läuferinnen und Läufer ihre Klamotten für den Lauf sortieren und An- und Abreise per S-Bahn organisieren, klönen die Partner, Kinder und nicht aktiven Schnecken gemütlich im Gemeinschaftsraum.

Nach einer recht unruhigen Nacht gilt der erste Blick der Läufer dem Wetter. Trotz schauriger Vorhersage blieb der Halbmarathon trocken, aber bei 5°C recht kühl – Glück gehabt! Für die Sportler gibt’s ein frühes leichtes Frühstück, die „Schlachtenbummler“ konnten sich dafür mehr Zeit lassen. Mehr oder weniger aufgeregt werden letzte Korrekturen an der Ausrüstung vorgenommen, bevor es 2 Stunden vor dem Start zur S-Bahn geht. Im Startbereich Unter den Linden und vor dem Berliner Dom bleibt uns noch 1 Stunde bis zum Start. Genug Zeit zur Orientierung, zum Abgeben der Kleiderbeutel (brrrr war das kalt!) und zum Warmlaufen. Die Spannung steigt bis zum Maximum wenn’s für jeden 5-10 Minuten vor dem Start in den jeweiligen Startblock geht; da ist es dann auch kuschelig warm! Um 10:45 Uhr werden über 20.000 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke geschickt, durchs Brandenburger Tor, vorbei an der Siegessäule, über den Ernst-Reuter-Platz zum Schloss Charlottenburg. Von dort geht es zum Kurfürstendamm, vorbei an der Gedächtniskirche, über den Potsdamer Platz und Checkpoint Charly nach Berlin-Mitte. Das Ziel war direkt vor dem Roten Rathaus am Alexanderplatz. Rund 150.000 Zuschauer, darunter unsere Familien, Partner, Freunde und Fahnenträger jubelten uns vom Straßenrand aus zu. …natürlich immer vom rechten Straßenrand, Klaus! Verschiedene Musikbands sorgen an der Strecke für Stimmung. So toll motiviert liefen einige von uns neue Bestzeiten, für andere war es der erste Halbmarathon überhaupt. Erschöpft aber glücklich trudeln wir alle so nach und nach ins Ziel, wo wir sofort eine Medaille um den Hals gehängt bekommen. Mit Tee und Banane wird die erste Nahrung nach dem Rennen aufgenommen. Wir beglückwünschen uns gegenseitig zu unseren Leistungen und holen schnell die Kleiderbeutel, gehen zum Duschen oder ´was Trockenes und Warmes anziehen. Einige ganz Schnelle bekommen noch eine Freiluftmassage ohne lange anstehen zu müssen. Auf dem Urkunden-Sofortdruck kann man sich seine Laufzeiten gleich dokumentieren lassen. In kleinen Gruppen fahren wir wieder zurück an den Wannsee. Eine ausgiebige Dusche macht wieder munter und beim gemeinsamen Kaffee und Kuchen gibt es natürlich viel zu berichten.

Insgesamt sind 18 POWER-Schnecken (und 3 in spe?) gestartet, beachtlich ist die Bestzeit von Trixi Koch mit 1:28:29 und dem 33. Platz in der Gesamtwertung von über 5.000 Frauen! Auch ich konnte mich als diesmal schnellste Schnecke auf 1:26:20 verbessern, was immerhin den 460. Platz von rund 12.500 Männern bedeutet. Da zeigt sich der Vorteil, wenn man aus dem ersten Startblock starten darf.

Hier die übrigen Ergebnisse:
Name AK Zeit Platz Platz AK
Magdalene Bichel W50 2:22:25 4.042 314
Bernd Bichel M55 2:22:26 11.643 693
Manuela Busch WH 2:14:01 3.173 545
Roland Fromme M45 1:32:08 1.048 172
Hans-Henning Jürgensen M65 1:57:50 7.276 95
Kerstin Kronenbitter W40 1:53:56 894 175
Achim Kronenbitter M45 2:04:24 8.974 1.605
Peter Schröder M50 1:37:23 1.887 131
Michael Trapp M35 1:30:56 912 194
Heinz Kliss M65 1:48:03 4.415 37
Holger Schilk M50 1:35:21 1.536 98
Britta Hagge W35 1:41:27 204 37
Jürgen Petropoulou M45 1:43:22 3.188 590
Martina Järv W40 2:06:01 2207 471
Martin Järv M40 1:56:39 6905 1440
Marco Blodau M30 1:57:46 7255 878

Unser ganz besonderer Dank gilt dem Organisationsteam für die gewohnt gute Vorbereitung!
Es hat wieder viel Spass mit euch allen gemacht!

Ralf Lohse mit Familie

Ein vorfrühlingshaftes Intermezzo sorgte beim 21.Kieler Hochbrückenlauf für ein prima Klima und jeder, der im Besitz einer Startnummer war, durfte sich glücklich schätzen, da der Lauf schon früh ausgebucht war. Viele nutzten diesen Lauf als Vorbereitung für den Marathon in Hamburg, andere wollten mal wieder einen schönen, schnellen Lauf absolvieren und taten das in beeindruckender Manier, wie die Ergebnisse zeigen. Wer zu lange lief, kam in den Genuss einer Mixeddusche, da die Frauendusche unter Wasser stand. Die Schüler, die am Montag in der 1. Stunde Sport haben, sind nicht zu beneiden, da die Matschpfützen doch ihre Spuren in der Halle hinterließen. Wir waren aber alle froh, die müden Beine auf den Turnmatten ausstrecken zu können, denn egal ob Kurz- oder Langstrecke: Die Strecke hat es in sich!
16,1 km
Name Zeit Pos.-AK
Ralf Lohse 1:02,49 1.M40
Michael Trapp 1:05,53 5.M35
Trixi Koch 1:06,23 1.W30/1.ges.
Holger Schilk 1:08,19 3.M50
Peter Schröder 1:11,50 6.M50
Jürgen Petropolou 1:12,57 11.M45
Heinz Kliss 1:19.04 3.M65
Bertram Pagel 1:20,02 26.M45 
Ralf Rudolf 1:23,48 29.M40
Henning Jürgensen 1:26,56 9.M65
Manuela Busch 1:39,28 11.W20

29,8 km
Roland Fromme 2:15,08 33.M45
Britta Hagge 2:31,06 6.W35
Norbert Mackeprang 2:46,20 55.M50
Dirk Jürgens 2:50,55 61.M50
Holger Martens 2:50,56 33.M55
Thorsten Sturm 2:52,58 64.M35
Kerstin Kronenbitter 2:55,14 21.W40
Achim Kronenbitter 3:10,47 141.M45

Das hätte wohl kaum jemand geglaubt, der am Freitag beim Aufbau der Strecke mitgeholfen hat, aber Petrus meinte es sehr gut mit uns (haben wir auch nicht anders verdient!) und ließ die Sonne scheinen und hielt den Sturm an der Nordsee. Bei einer tollen Stimmung gingen die 1500 Teilnehmer auf 3 Distanzen an den Start und zogen ihre Bahnen entlang der Kieler Innenförde, während überall an der Strecke und im Ostseekai soo viele fleißige Hände für einen reibungslosen Ablauf sorgten – ein riesiges Dankeschön! Dass dabei einige Steckdosen über ihrem Niveau arbeiteten und dann irgendwann gar nicht mehr arbeiteten, dass irgendwann die Hände nass bleiben mussten, weil kein Papier mehr vorhanden war, dass erst zu wenig Bananen, dann zu viele Bananen da waren, dass erst alle an der Tombola, dann kaum noch jemand teilnehmen wollte, das ist wohl bei solchen Großveranstaltungen kaum zu vermeiden.
Einige POWER-Schnecken liefen zwischen Aufbau, Startnummernausgabe, Kuchenverkauf und Abbau auch noch mit – und das mit tollen Ergebnissen! Herzlichen Glückwunsch!
10,5 km 
Name: Zeit: Pos.(AK)
Trixi Koch 44:09 1.W30/2.ges.
Britta Hagge 48:41 1.W35/9.ges.
21,1 km
Ralf Lohse 1:29,55 7.M40
Holger Schilk 1:35,19 6.M50
Dieter Rütz 1:37,23 20.M40

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Kategorien: Laufen

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