Gab es im letzten Jahr noch eine verschneite Laufstrecke, so war davon dieses Mal nichts zu spüren. Matsch, feucht, windig – auf jeden Fall nicht so winterlich. Das Orkantief Xaver war durchgezogen, hatte auf der großen Runde einen Baum auf den Weg fallen lassen, aber sonst waren die Bedingungen für einen Winterlauf für alle Teilnehmer wirklich gut. Trotzdem blieb die Beteiligung gering, was schade ist, zumal die Fortsetzung des Laufs noch nicht sicher gestellt ist – 30 Veranstaltungen sind natürlich auch eine stolze Zahl. Ein Dank an alle Organisatoren, Helfer und gute Feen, die wieder dafür gesorgt haben, dass alle gut versorgt waren (inkl. unser Zwerg).
Einige unentwegte Schnecken hat es wie jedes Jahr nach Klausdorf verschlagen, um sich mal wieder matschig zu machen – es gibt auch eine Schnecke, die nicht einen Spritzer auf der ¾-Hose hatte…! Auch wenn es keine Pfefferminzschoki im Ziel gab – die Duschen waren warm, die Halle auch und Stollen haben wir jetzt genug.
Unsere Ergebnisse:
Mittelstrecke 5,5km:
Peter Schröder – 1.M55 in 27:12
Finn Hagge – 2.M8 in 33:12
Langstrecke 10,1km:
Britta Hagge – 1.W40, 3.gesamt in 44:48
Michael Trapp – 1.M40 in 45:34
Ralf Rudolf – 23.M45 in 55:49
Volksbanklauf 15,3km:
Trixi Trapp – 1.W35 und 1.gesamt in 1:06,25
Ralf Lohse – 3.M45 in 1:07,07
Euch allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit, einen guten Jahreswechsel und dann bis zum Neujahrsbrunch!
Trixi

Der Brockenmarathon – Norddeutschlands schwerster Marathon – was hatte ich mir da nur aufgebrockt, als ich mich mal wieder für einen Marathon relativ kurzentschlossen-spontan angemeldet hatte? Bietet der Bungsberg ganze 168m, hat der Brocken 1142m dagegen zu setzen! Was sind da die Hochbrücken über den Nord-Ostsee-Kanal von 48m? Wo und wie trainiert man das hier im Flachland so einigermaßen? Mit Babyjogger? Länger als 2 Stunden? Die Lösung liegt auf der Hand: Auf dem Laufband mit Steigungseinstellung! Wenn man das hat – gut! Wenn nicht: Gar nicht! Einfach so weiterlaufen, es als Abenteuer sehen und loslaufen, wenn der Startschuss fällt! 
Eine Woche zuvor hatte ich dann nach dem 3.Überqueren der Autobahnbrücke während des Auslaufens vom Herbstlauf in Neumünster das Gefühl, dass jetzt der Brocken kommen darf – ich stelle mich der Herausforderung, schließlich bin ich schon zweimal mit Wanderschuhen auf dem Gipfel gewesen und konnte mich noch sehr genau an den alten DDR-Plattenweg erinnern…20% Steigung, Rillen, rutschig – ach, zur Not geht man halt ein Stück (um es vorweg zu nehmen, habe ich das auch viermal für ca.30m gemacht, so).
Die Suche nach einer Ferienwohnung gestaltete sich schwieriger als gedacht, in den Absagen wurde immer auf den Lauf hingewiesen…ja, ich doch da auch mitlaufen! Wir hatten schließlich Glück, klein, aber vor Ort. Leider war der Freitag sehr verregnet, das Schloss im Nebel, die Stimmung sank, die Nervosität stieg, die Frage nach der Kleidung wurde vertagt. Der frühe Samstagmorgen –wenn man einen Zwerg in der Besucherritze liegen hat, ist die Nacht kurz…- war trocken, während der Fahrt zum Start schien die Sonne auf dem Brocken – da will ich hoch?! Ja!!! Das Parkdeck der Harzer Hochschule war umfunktioniert zu Umkleiden, Duschen, Gepäckabgabe, das Startgelände eine Wiese voller Menschen, da neben dem Marathon auch noch ein Halbmarathon, ein 11km-, ein 5km- und ein Kinderlauf über 2km angeboten werden, sodass man auf über 3000Teilnehmer kommt. Die Stimmung vor dem Start war so locker-gelöst-fröhlich – und dann ging es los. Schon die ersten KM führten leicht bergan – so lange Steigungen gibt es hier nicht, die Sonne schien, nach 3 Kilometern hatte ich freie Bahn zum Laufen und ließ alles auf mich wirken. In Ilsenburg, dem mit 252m tiefsten Punkt der Strecke, lag ich noch auf Rang 6 – keine Ahnung, was da noch kommen würde. Bei KM 10 ein Blick auf die Uhr – 46min, das ist locker und läuft, wieder an einer Frau vorbei, Platz 5! Aber bei KM 11 ging es hoch – was soll diese Aktion? Leise Zweifel kommen auf: Das schaffe ich doch nie…! Als es oben wieder flacher wurde, war die Sonne weg, Nebel zog auf, Bergstimmung aus den Alpen kam auf –weiter! Andere gingen, es ging über Stock und Stein und bei KM 16 auf die Platten – jetzt wurde es heftig. Bis KM 19 war es für mich teilweise unmöglich zu laufen, powerwalken ist aber auch nicht langsamer! Auf der freien Fläche zum Gipfel blies der Wind mit Windstärke 7 von vorn, gefühlte -3°C im Nebel, der Turm in Sicht, der Stein auch, ca. 50 Zuschauer säumten die Strecke, einmal den Gipfelstein anticken und wieder runter, die Uhr sagte 1:51 (ca KM 19,3) – häh, jetzt schon runter? Ich habe doch gerade erst 890 Höhenmeter zurück gelegt? Wo ist das Ziel? Ach, ja, das ist ja unten, davor liegen 22km….und die Asphaltstraße fiel steil ab. Wo sind meine Muskeln im Oberschenkel? Das wird heftig! Aber die KM flogen an uns vorbei, bei KM23 ging es in den Wald, das Gefälle wurde humaner, dafür der Weg steiniger und schmaler – wenn man solche Passagen nicht gewohnt ist, ist Gucken oberstes Gebot! Platz 4, wieder eine Frau überholt! Bei KM 30 fing es leicht an zu nieseln, aber wir waren immer noch im Wald, bei 32 ging es einen Kilometer hoch – eine Wohltat für die Beine! Bei KM 37 kamen die Halbmarathonis auf unsere Strecke – Motivation pur, die alle nochmal zu überholen, es ging wieder einen Kilometer hinauf und der zog sich doch in die Länge. Dann das Schild „noch 1km“ auf der Wiese, man hörte das Mikrophon, die Glocken, die Zuschauer, ein Blick auf die Uhr: 3:33 – cool, unter 3:40 Uhr! Jetzt genießen, laufen lassen und mit einer La-Ola-Welle für die Zuschauer ins Ziel, Arme hoch, jubeln, meine beiden Begleiter umarmen, die ab dem Gipfel immer um mich waren, freuen, vor allem über die Zeit von 3:38,01, unter 4 Stunden hatte ich mir vorgenommen, aber so was? Wahnsinn! 1150 Höhenmeter insgesamt – ich möchte nicht ausrechnen, wie viele Treppenstufen das in unserem Haus sind! Michi und der Kinderwagen waren noch nicht in Sicht, dafür ein altes Ehepaar, das mir gratulierte, waren sie doch vor 30 Jahren mal oben – da musste selbst ich ein paar Tränen kullern lassen! Am Getränkestand gab es Haferschleim, wohl eine Reminiszenz an die alten Zeiten? Keine Ahnung, der heiße Tee war mir lieber! Die 3. Frau war 3min vor mir, die 5. 3min hinter mir, mit beiden kurz schnacken und ab zu den warmen Sachen – da kamen mir meine Männer auch schon entgegen! So richtig warm war es nicht in dem Parkdeck, alles mit Plane abgesperrt, die Duschen laukalt, aber die Suppe tat gut –wenn der Magen mitspielt, macht auch so ein Lauf Spaß! Die Siegerehrung war für die ersten 6 Platzierten – ein tolles Gefühl, da oben zu stehen, viel intensiver als sonst! Aber die paar Stufen vom Podest runter ließen mich schon erahnen, was da in den nächsten Tagen wohl auf mich zukommen würde…! Und so war es dann auch…die Oberschenkel ließen eine Woche kein Laufen zu, jede Treppenstufe war eine Qual – aber egal, ich schwärme immer noch von diesem einzigartigen Erlebnis, das auch nicht einmalig bleiben wird, ich habe Blut geleckt und in den Alpen gibt es soo viele tolle Berge und -läufe! Jetzt kann ich die restliche Saison im Flachland ausklingen lassen und freu mich auf die letzten 4 Wettkämpfe, die noch anstehen.
Trixi
Wer sich inspirieren lassen will, der guckt mal unter www.foto-team-mueller.de, da sind ca. 3000 Fotos vom Lauf, u.a. auch vom Gipfel – Viel Spaß!

 

Am 13.10. war es soweit.
Der München Marathon fand statt und mitten dabei waren 4 Powerschnecken aus dem hohen Norden. 12 Wochen Marathontraining lagen hinter uns und so machten am Freitag Holger M. Dirk, Holger Sch. und Rolf per Flieger auf den Weg in die bayrische Landeshauptstadt. Nach einem recht turbulenten Flug erreichten wir wohlerhalten unser Hotel. Für den Abend hatte Dirk per Internetsuche ein italienisches Restaurant in der Nähe ausgesucht. Das Essen war sehr gut .
Da italienische Restaurants am Vorabend eines Marathonlaufs erfahrungsgemäß recht gefragt sind, wollten wir auf Nummer sicher gehen und reservierten uns einen Tisch für den nächsten Tag. Der Samstagvormittag war für die Marathonmesse verplant. In der Olympiapark Event Arena holten wir uns unsere Startunterlagen ab. Ein schöner Anblick waren die vielen in Dirndl und Lederhosen gekleideten Teilnehmer des stattfindenden Trachtenlaufs. Nach dem Messebesuch gönnten wir uns bei der Nudelparty einen richtigen Männerteller leckerer Nudeln. Dermaßen gestärkt machten wir uns auf den Heimweg. Schilki und ich meinten einen kürzeren Weg zurück finden zu können. So trennten wir uns. Ein Fehler wie sich herausstellte, denn wir entfernten uns immer weiter vom Ziel. Eine Frau mittleren Alters wurde von uns um Rat gefragt. Begeistert zog sie ihren Tablet PC aus der Tasche und wies uns per Google den Weg nach Haus. 2,9 km . Also gerade aus bis zur Kreuzung und dann eine Station mit der Tram fahren. Mein dezenter Hinweis darauf das wir Marathonläufer sind und das auch zu Fuß bewältigen könnten, fruchtete bei ihr nicht. Sie meinte nur es wäre besser und sicherer mit der Tram zu fahren. Wir bedankten uns artig und gingen den Weg zu Fuß!! Unterwegs fragten wir uns allerdings schon was für einen Eindruck wir auf Frauen mittleren Alters machen würden. Wir erreichten fußläufig das Hotel. Holger und Dirk waren da schon längst auf ihren Zimmern. Am Nachmittag gab es zur Motivation einen Kinobesuch. Das letzte Rennen mit Didi Hallervorden. Ein alter Herr entflieht dem Altersheim und will noch mal einen Marathon laufen. Irgendwie passend, da kommen wir ja vielleicht auch nochmal hin. Abends dann Italiener 2.0 . Der Kellner überaus freundlich. Ich denke das Trinkgeld gestern war gut bemessen. Das Marathonfieber steigt. Es wird über Renntaktik, Ziele, Wünsche und ältere Rennereignisse philosophiert. Soll man das so schöne Kleidungsstück wirklich beim Start einfach so entsorgen? Wie wird das Wetter morgen? 8 Grad aber Hauptsache kein Regen. Nach unruhigem Schlaf am nächsten Morgen der Blick aus dem Fenster. Es regnet!!
Aber es klart auf. Und so stehen wir dann pünktlich zum Start auf der regennassen Laufstecke. Die Einteilung der drei Startblöcke ist gelinde gesagt etwas unglücklich. Man kann nicht erkennen wo der eine Block aufhört und der andere anfängt. Und so kommt es, dass Dirk um 10:00 Uhr aus Block A über die Startlinie gestartet wird. Wir drei anderen warten am Rand und gehen um 10:10 Uhr auf die Reise. Die ersten Kilometer sind die Läufer noch dicht gedrängt beieinander. Auf der Ludwigstr. gibt es sehr viel Anfeuerung von den vielen Zuschauern. Dann geht es durch den Englischen Garten. Hier sind die Läufer 7 km nur für sich, was auch seinen Reiz hat. Hundert Meter vor mir sehe ich ständig den Ballon des 4:00Std. Tempoläufers. Da ich regelmäßig zwischen 5:10 und 5:25 pro km laufe, ist der doch zu schnell unterwegs. Da es mein Traum ist die 4 Std. Marke zu unterbieten bleibe ich dem Tempoläufer auf der Spur.
Den Halbmarathonpunkt erreiche ich nach 1:54 Std. Da es mir noch recht gut geht werde ich etwas mutiger und laufe auf die 4:00 Std. Gruppe auf. Kann man ja auch ruhig mal überholen. Dann hat man nachher mehr Zeit beim Einbruch.
Und so geht es die nächsten Kilometer dahin. Ich vor der 4 Std Gruppe und alles ist gut. Bis km 37 !! Puls hoch .Tempo runter. Hinter mir höre ich eine Lautsprecheransage „ Und hier ist der 4 Std Tempoläufer „Und da; ein hübscher oranger Luftballon zieht an meiner Seite vorbei. Ja und nun? Was wird jetzt mit mir? Ist das der Mann mit dem Hammer? Wenn ja hätte er sich ja auch mal bei mir vorstellen können. Hätte sagen können: He Alter; mach mal langsam. Was soll das mit den 4 Std. Guck doch mal wie schön das aussieht wenn der Ballon in der Ferne immer kleiner wird. Aber nein kommt einfach so daher der Typ. Echt unhöflich ,der Mann mit dem Hammer! Ich gehe jetzt ca. 100 m um mir dann zu sagen, dass ich nicht 800 Km hierhergekommen bin um zu gehen. Also laufe ich weiter. Wenn man das als Laufen bezeichnen möchte. Kopf nach unter. Asphalt gucken und sich den Gedanken hingeben. Nur noch das Olympische Marathontor erreichen. Ich erreiche es tatsächlich. Ich laufe durch das Tor. 80.000 begeisterte Zuschauer springen von den Sitzen. Blitzlichtgewitter. Millionen Zuschauer in der ganzen Welt sitzen vor ihren hochmodernen Farbfernsehgeräten und verfolgen dieses Ereignis in Farbe. Upps… gar nicht so viele Zuschauer da. Mein Name ist ja gar nicht Frank Shorter. Es ist ja gar nicht 1972. Wie zum Beweis sehe ich die Leute wie sie so kleinen Brettchen hochhalten. Auf der Rückseite ist ein angebissener Apfel aufgedruckt. Damit machen sie Fotos! Ne so etwas gab’s 72 noch nicht. Also die letzte Runde im Hier und Jetzt. Zielgerade. Ich sehe die Uhrzeit. 4:09 Std. Mist!!!
Mit den letzten Hirnaktivitäten erkenne ich, dass ich ja 10 Minuten später gestartet bin. Also los. Ziellinie. Garmin abgedrückt. 3:58 Std. Oh happy day!!!!Hinter dem Ziel stehen Jungs und Mädels in Trachten und verteilen Medaillen. Ich suche die Reihe wo ein junges Mädchen steht. Da bin ich eigen! Wenn ich die Wahl habe lasse ich mich lieber von einem jungen Mädchen ehren. Es gibt heißen Tee. Davon nehme ich denn mal 4 Becher. Nebenan gibt es Bier. Das ist nichts mehr für mich. Meine Laune verschlechtert sich. Ich sehe niemanden etwas essen. Wieso gibt es hier etwa nicht zu essen??
Ich gehe zur anderen Stadionseite. Unterwegs bekomme ich ein Päckchen mit einem durchsichtigen Plastikumhang den ich in mein Startnummer band stecke. Erleichterung .Auf der anderen Seite gibt es Bananen, Äpfel, Bretzel und Milchmixgetränke. Einige Läufer haben sich damit vollbepackt als wollten sie gleich weiter über die Alpen nach Hause laufen. Also echt Peinlich!…. Oder man könnte doch den Plastikumhang als Beutel benutzen und so richtig zugreifen. Würde gehen, wenn ich ihn in der Zwischenzeit nicht schon verloren hätte. Also den Schnecken keine Schande gemacht.
Jetzt noch die, Holger hat sie gezählt, über 50 Stufen hinauf zum Stadionrand. Kleiderbeutel holen und am vereinbarten Treffpunkt glücklich und zufrieden in den Sitz fallen.
Es dauert nicht lange und alle Schnecken sind wieder vereint. Auf dem Rückweg zum Hotel gibt es viel zu erzählen.
Im Hotel angekommen holen wir uns bei einem jungen Mädchen an der Rezeption die Zimmerschlüssel. Wir erzählen, dass wir aus Kiel kommen und den Marathon gelaufen sind. Mit ungläubigen Blick sagt sie:“ Von Kiel nach München, nur um ein bisschen zu laufen.“
Ja nur um ein bisschen zu laufen! Und es hat Spaß gemacht und ich hoffe es folgen noch viele weitere Reisen, nur um ein bisschen zu laufen.

Rolf

Dirk Jürgens 4:13:21 
Holger Marten 4:28:41
Holger Schilk 4:33:20
Rolf Willing 3:58:53

Es ist mal wieder Oktober und drei (vier) POWER- Schnecken waren auf Rügen. Eigentlich macht man dort Urlaub, aber die Schnecken nicht, die sind Aktiv. Es war ein toller Lauf dort über die 10kmStrecke. Wir sind am Leuchtrum am Kap Arkona gestartet und sind dann nach Julisruh gelaufen dazwischen waren Hügel (der längste war ca. 1 km lang), bei km 8 und 9 mußten wir Läufer durch Dünensand und Strand. Am Ziel sind wir mit einer schönen Medaille und ein Warmes Essen belohnt worden. Die Siegerehrung wurde am Stand durchgeführt. Die Zeiten waren schnell auf der 10km Strecke lief die Erste Frau ein 39:40 Zeit. Ich ( Britta) eine 42:23 und wurde zweite die Dritte war ca. 10 Sekunden hinter mir.
Das war knapp.

Britta

Auch bei der 30sten Auflage des Preetzer Schusterlaufes waren wieder ein paar POWER-Schnecken dabei. Für die Familie Hagge ist es bereits Tradition! 🙂
Als erstes ist Claas über die Bambinistrecke von ca. 700m gestartet.
Über die 5 km Strecke um den Kirchsee sind Britta, Nils und Finn sowie Katja Punner und Manuela Busch gestartet. Finn ist zum ersten Mal ganz alleine die Strecke gelaufen. Der Papa war ca. 30m dahinter. Für Nils war kein rankommen! 🙁
Britta vorne weg. Diesmal war Simone Braun schneller und wurde erste. Britta ist dann zweite geworden. Auch eine tolle Leistung. Finn ist 6ter in der AK U 10 geworden in einer Zeit von 26.30 Minuten.

Auf der langen Strecke haben sich Trixi und Ralf Lohse um den Lankersee auf den Weg gemacht.

Viele Grüße

Britta Nils und Finn+Claas

Als letzter Lauf des Zippels-Kiel-Cup findet alljährlich der landschaftlich reizvolle und sportlich anspruchsvolle Seelauf statt. Zumindest gilt das für die Hauptstrecke, aber auch die neue 10 km-Strecke stellt mit etlichen Höhenmetern eine Herausforderung dar. Da kann man die Moränenlandschaft des Eidertals so richtig am eigenen Leib erleben.

Eine große Gruppe Powerschnecken geht hier bei besten Laufbedingungen an des Start des gut organisierten Laufs. Vom Veranstalter erfahre ich morgens, dass der Lauf absolut ausgebucht ist, einige Nachmelder müssen aufs nächste Jahr vertröstet werden, da die Startnummern alle sind. Da Petra leider immer noch nicht laufen darf, steht sie wieder, diesmal um Tochter Emilie und Freundin Emma verstärkt, an der Laufstrecke um mich anzufeuern. Danke, mehr Motivation geht nicht!

Wie gewohnt fange ich das Rennen schnell an und komme in einen gleichmäßigen Rhythmus. Die ersten Steigungen bis Schmalstede sind noch kein Problem, das könnte auf dem Rückweg schon anders aussehen…Am Bordesholmer See, vor der Verwaltungsakademie in der meine Tochter Sara vor 2 Monaten ihre Prüfung absolviert hat, gibt es einen Becher Wasser zur Erfrischung. Die gut 5 km um den See sind flach und ich kann mein Tempo hoch halten. Thomas Schubert läuft langsam an mir vorbei, ich versuche dran zu bleiben. Das gelingt mir ganz gut und ich kann ihm auch über die Steigungen nach dem Dorf Schmalstede einigermaßen folgen. Hier laufen jetzt auch die 10 km-Läufer gemeinsam mit uns dem Ziel entgegen. Bergab kann ich wieder aufschließen und wir schaffen gemeinsam die letzte große Steigung nach der Schmalsteder Mühle. Nur auf dem allerletzten km kann ich nicht mehr ganz folgen und muss Thomas ziehen lassen. Auf der Stadionrunde werde ich von Emmi und Emma mit Jubel und Glitzerpuscheln der Cheerleader empfangen. Mit einem Lächeln fürs Foto laufe ich glücklich über die Ziellinie und schließe Petra in die Arme. Mit dem 11. Platz gesamt und dem 3. in der AK sammel ich noch ein paar Punkte für die Cup-Wertung und habe meinen 5. Lauf absolviert.

Hier die Ergebnisse der Schnecken, Walking 4,8 km:
Manuela Busch, 59:53, 19. Platz

4,8 km:
Udo Gerull, 19:20 min, 9. Platz, 1. M45
Felix Gerull, 19:33 min, 14. Platz. 2. MJ U18
Kerstin Kronenbitter, 23:25 min, 14. Platz, 1. W45
Sven Müller, 24:20 min, 86. Platz, 5. M30
Lars Kronenbitter, 26:55 min, 135. Platz, 24. MJ U16
Achim Kronenbitter, 27:49 min, 149. Platz, 7. M50

10 km:
Peter Schröder, 48:52 min, 41. Platz, 3. M55
Thorsten Sturm, 56:01 min, 99. Platz, 10. M40
Kathrin Uhlig, 56:51 min, 33. Platz, 4. W30 

17,2 km:
Ralf Lohse, 1:10:14, 11. Platz, 3. M45
Trixi Trapp, 1:11:37, 2. Platz, 2. W35
Britta Hagge, 1:15:14, 5. Platz, 1. W40
Michi Trapp, 1:16:22, 25. Platz, 3. M40
Roland Fromme, 1:19:49, 37. Platz, 6. M50
Norbert Mackeprang, 1:22:29, 50. Platz, 3. M55
Katja Hameister, 1:22:41, 11. Platz, 2. W
Rolf Willing, 1:28:49, 86. Platz, 6. M55
Dirk Jürgens, 1:32:11, 99. Platz, 7. M55
Thomas Spenner, 1:35:28, 110. Platz, 20. M50

Ralf

Beim diesjährigen Kiel-Lauf sollte es für die helfenden POWER-Schnecken besser werden als bei der 25. Auflage des Vorjahres. Letztes Jahr gab es vor allem im Zieleinlauf bei den Bambini-Läuferinnen und -Läufern Chaos. Durch die Suche besorgter Eltern und Großeltern nach ihren Schützlingen im Ziel kam es zu Tumulten und das bei direktem Angrenzen von Ziel- und Startbereich für die weiteren Läufe.

Das Ziel des Bambinilaufes wurde dieses Jahr in den Hiroshimapark verlegt. Eine zusätzliche kurzfristige Zielverpflegung für die Kleinen stellte kein großes Problem für uns dar. Damit war es auf jeden Fall besser und nicht ganz so stressig beim Getränkeausschank und der Verpflegung mit Bananen und Melonen. Kerstin hat mit viel Routine und Überblick „ihren“ Zielbereich im Griff gehabt. Frühmorgens haben viele fleißige Hände die Paletten mit Getränken und Obst abgeladen und an die richtige Stelle gebracht. Das Obst wurde wie aus den Vorjahren gewohnt für die Läufermassen vorbereitet. Tausende Getränkebecher wurden mit den unterschiedlichen Wittenseer-Getränken gefüllt. Im Großen und Ganzen hat es gut geklappt, dafür sind wir ja auch ein eingespieltes Team! Zur Belohnung gab es abends ein leckeres Essen im Restaurant des Kieler Yachtclubs mit einem herzlichen Dank an alle Helfer von Cheforganisator Rainer Ziplinsky.

Einige wenige Schnecken sind dann zusätzlich noch auf den unterschiedlichen Strecken gelaufen. Ich bin wieder für die Landeshauptstadt Kiel an den Start gegangen, um in der Teamwertung mit den Kolleginnen und Kollegen möglichst weit nach vorn zu kommen. Immerhin ein 5. Platz ist für uns dabei rausgekommen. Es waren sehr gute Laufbedingungen, nicht zu warm, kaum Wind und trocken. Die Stimmung an der Strecke war wieder super und meine Motivation sowieso. Petra hat dankenswerterweise reichlich Fotos von den Läufen geschossen, sie hat inzwischen richtig Gefallen daran gefunden. Fotos kommen in Kürze nach…

Steffen Uliczka hat den 10,5 km-Volkslauf souverän in 32:28 min gewonnen. Bei den Frauen landete Runa Kolb mit 41:47 ganz vorn. Beim Halbmarathon fällt der Streckenrekord, der Kenianer Abraham Yano gewinnt in tollen 1:01:39 h und kassiert damit ein beachtliches Preisgeld. Bei den Frauen gewinnt Nancy Koech in 1:13:07 h, Anke Tiedemann wird als beste Deutsche 4. mit 1:21:35 h. Insgesamt waren 9.792 Läuferinnen und Läufer gemeldet, fast so viele wie im Jubiläumsjahr. Der 27. Kiel-Lauf startet am 14. September 2014.

Ralf

Im Mai der Halbmarathon in Grömitz, im September ein Wochenende im Hotel in Grömitz -so schließt sich der Kreis. Kaiserwetter Ende September wartete auf uns, dicke oder Regenjacken blieben zu Haus! Unser Lieblingslokal direkt am Wasser war rappelvoll, die Leute saßen unter Strahlern draußen und genossen das Meeresrauschen, wir haben zum Glück bei einem Italiener noch einen Tisch bekommen und uns die Pasta mit Meerblick schmecken lassen – ebenso das gigantische Frühstücksbuffet am nächsten Morgen (Jonas hatte so viel zu gucken und vergaß, dass er müde oder quakig sein könnte). Der Tag wurde in Kellenhusen und Dahme am Strand verbracht, der Abend dann wieder mit einem leckeren Essen – so kann der Sonntag kommen. Sonne, dafür aber frischer Wind, der auch in Lübeck um jede Ecke pfiff und die Freude, dass er ja mal von hinten kommen müsse, schnell getrübt. Egal, die 3 Runden sind schnell um! Gerade an Engstellen stehen die Zuschauer und feuern motivierend an, sodass es richtig Spaß macht, laufen zu lassen und noch mal zu ziehen – hatte ich doch in Karsten vom 5-Tage-Marathon einen exzellenten Treiber neben mir. Die Türme des Rathauses kamen in Sicht, den letzten Hügel noch mal hoch und jubeln! Mein Kleiner verleiht Flügel! Michi kam auch kurze Zeit nach mir ins Ziel, unsere beiden Schwager folgten. Jonas war in besten Tantenhänden und hat den Lauf verschlafen, durfte dafür aber mit hoch zur Siegerehrung -leider keine Marzipantorte wie 2009, schade, aber der Pulli ist auch toll! Wenn nicht abends immer noch Tanzen wäre… und der nächste Tag ein Montag…!
11,3km
Trixi Trapp – 1.Gesamt (29.) und W35 in 44:14
Michael Trapp – 4.M40 (50.) in 46:14

Beim Plöner-See-Lauf Ende August hat mir ein Kollege seinen gewonnenen Startplatz für den 40. Berlin-Marathon angeboten. Ich war zwar noch erschöpft vom Marathon um den Großen Plöner See, aber auch begeistert ein zweites Mal in Berlin dabei sein zu können. Ich brauchte nicht lange nachdenken, die Marathonvorbereitung hatte ich ja schon und über die folgenden Wochen wollte ich versuchen die Form mit wenig Training und Wettkämpfen an den Wochenenden in Holtenau, Kiel, Bordesholm und Preetz zu halten. Lange Läufe und Intervalltraining habe ich nicht mehr geschafft, aber es geht auch ohne…

Meine Hauptmotivation kommt in diesen Monaten sowieso aus der Kraft einer neuen Liebe. Eine zentrale Hotelunterkunft für 3 Personen und 2 Nächte ließ sich auch noch organisieren, perfekt! Die Läufe bis Berlin liefen gut, sogar in Preetz eine Woche vorher. Das Kribbeln vor diesem großen Laufereignis setzte erst 2 Tage vorher ein, es gibt ja auch noch viel wichtigere Dinge im Leben. Die Fahrt nach Berlin war durch 2 Unfälle auf der Autobahn nervig und lang. Dadurch fiel der Besuch der Messe für Freitag auch aus. Stattdessen haben Petra, Emmi und ich noch einen kleinen Rundgang zum Potsdamer Platz und zum Brandenburger Tor gemacht. Das Essengehen sparen wir uns heute, da wir noch leckere Brötchen und reichlich Nudelsalat dabei haben. Der Weg vom Hotel bis zum Start/Zielbereich sind nur 1,5 km, das beruhigt. 

Nach unruhiger Nacht und einer kleinen Laufrunde durch Berlin-Mitte stärken wir uns mit einem leckeren Frühstück und treffen viele Lauffreunde aus aller Welt, die auch im Ibis Budget-Hotel gelandet sind. Danach geht es mit tausenden Läuferinnen und Läufern per U-Bahn zum ehemaligen Flughafen Tempelhof. Ohne Probleme bekomme ich die begehrte Startnummer und kaufe noch ein paar Trailschuhe für einen Lauffreund. Wir beobachten die Kids beim 1 km-Lauf rund um den alten Rosinenbomber und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. Nach einer Mittagspause geht’s zum Alex und zum Berliner Dom, von wo wir eine kurzweilige Spreefahrt machen und leckeres Eis naschen. Mit Alexander und Alexandra haben wir uns in Charlottenburg zum Essen verabredet. Klar, es gibt ein leckeres Nudelgericht und alkoholfreies Erdinger… Wir haben viel Spaß und fahren schließlich pappsatt zurück zum Hotel am Potsdamer Platz. Hier werden noch die letzten Verabredungen für den morgigen Lauftag gemacht und alle Utensilien parat gelegt. Wir haben Glück und brauchen das Hotelzimmer erst nachmittags um 16 Uhr räumen. 

Der Wecker klingelt kurz nach 6 und vor dem Frühstück wünschen mir Petra und Emmi alles Liebe und Gute für meinen 17. Marathon. Kurz darauf bin ich schon beim Frühstück, das wie üblich recht spärlich ausfällt. Die Spannung steigt… Ich treffe Olli und Marc vom LTV beim Frühstück. Wir gehen zusammen mit hunderten, tausenden anderer Läufer in Richtung Reichstag und Bundeskanzleramt. Es ist nur wenige Grad über Null, Handschuhe und Mütze sind Standard. Die Sonne steht noch flach und kann noch nicht wärmen… Wir zögern das Abgeben der Kleiderbeutel heraus, denn nur mit Trikot und kurzer Hose ist es brrrr-kalt. Eine halbe Stunde noch bis zum Start. Ein Plastikumhang hält zumindest den Körper warm. Ein letztes Mal aufs Dixi-Klo und dann geht es 15 Minuten vor dem Start in den Startblock E. Hier ist es durch die Nähe zu tausenden aufgeregter Läuferinnen und Läufer wieder kuschelig warm. Olli und Marc stehen nur wenige Meter hinter mir. Ehemalige Berlin-Marathonsieger und die Favoriten werden vorgestellt und mit fetziger Musik wird uns eingeheizt. Dann der Countdown und endlich geht es um 8:45 Uhr für 40.000 Läufer auf die Strecke. Nach rund 4 Minuten komme ich über die Startlinie. Ich versuche mein Tempo zu finden und überhole meist ganz am Rand viele Läufer. Zunächst umrunden wir die Siegessäule mit der Goldelse und an der S-Bahnstation Tiergarten werde ich von „meiner“ kleinen Supporter-Gruppe angefeuert und fotografiert. Am Ernst-Reuter-Platz geht es nach Norden in Richtung Wedding. Nach 5 km laufe ich auf die Zug- und Bremsläufer mit „3:15 h“ auf. Ich verharre kurz und laufe dann in meinem Wohlfühltempo von ca. 4:15 min/km weiter. Es macht Spaß immer noch hunderte Leute zu überholen und das Gedränge wird erträglich. Wir kommen am Bundeskanzleramt, der Charité und dem Friedrichstadtpalast vorbei. Es geht weiter Richtung Alex durch Berlin-Mitte, Friedrichshain, Neukölln und Schöneberg. Völlig unerwartet sehe ich Petra, Emmi und die anderen schon bei km 12 oder 13. Eigentlich war zwischen km 22 und 26 und dann noch bei km 37 verabredet…Die erste Hälfte bin ich – mal wieder – zu schnell, unter 1:30 h! Das wird sich am Ende rächen… Ich fühl mich noch gut und werde nur unwesentlich langsamer. Massen an Zuschauern feuern uns an, dazu zahlreiche Musikbands. An den Verpflegungspunkten nehme ich jeweils einige Schlucke Wasser. Die Temperaturen sind zum Laufen perfekt, nicht zu kalt und nicht zu warm. Bis etwa km 30 läuft alles noch rund, ich laufe gut mit. So ab km 32 werden die Beine schwer und ich werde allmählich langsamer. Ich laufe, werde aber von immer mehr Läufern überholt. Am Kudamm ist gute Stimmung, die mich allerdings nicht schneller macht. Das nächste Highlight ist der Potsdamer Platz bei km 38 mit viel Anfeuerung. Jetzt noch gut 10 Stadionrunden und es ist geschafft… Die Beine wollen nicht mehr so recht, zumindest keine Beschleunigung. Die km-Zeiten sind jetzt deutlich über 5 min, egal, gleich geht’s am Gendarmenmarkt vorbei und dann endlich Unter den Linden mit Blick auf das Brandenburger Tor. Noch einmal zusammenreißen und lächeln für all die Zuschauer und Fotografen. Im Ziel reiße ich die Arme hoch und bin froh, dass es nach 3:13:41 h recht passabel gelaufen ist!

Es gibt eine edle Medaille, ja ich war schnell genug… Für die letzten Läufer gab es tatsächlich keine Medaillen mehr, peinlich! Es gibt Plastikplanen als Schutz vor dem kühlen Wind. Dann Getränke satt und die Verpflegungstüte. Die Massage nehme ich trotz quälend langer Wartezeit noch mit. Mit dem Kleiderbeutel geht es dann zum Duschzelt, in dem tropische Bedingungen herrschen. Egal, Hauptsache warmes Wasser und trockene und warme Klamotten. Vor dem Reichstag treffe ich Petra und Emmi, die mich zum überstandenen Marathon beglückwünschen. In der Wartezeit hat sie Troy aus Iowa kennengelernt, der mit seiner Frau extra aus den USA angereist ist. 

Petra berichtet wie sie als Zuschauerin den Marathon erlebt hat und dass sie leider meinen Zieleinlauf knapp verpasst hat. Mit der Bahn geht’s zurück zum Hotel und dort folgt eine zweite warme Dusche. Dankenswerterweise ist Petra das Auto zurück nach Klausdorf gefahren, dieses Mal auch ohne Staustress. Es war eine geiles Wochenende, Danke für Eure Unterstützung! 
Berlin war wie New York…und irgendwann vielleicht Chicago?

Ralf

Am 30. August fand der beliebte Straßenlauf in Holtenau als drittletzter des Zippels-Kiel-Cup statt. Zahlreiche Schnecken, insgesamt immerhin 24, gehen über die 5 oder 10km auf die Strecke. Im Vorfeld die üblichen Begrüßungsrituale, man kennt sich meist ja schon über viele Jahre und wechselt auch das ein oder andere private Wort. Zunächst werden die 5 km-Läufer auf die Strecke geschickt. Meist geht es am NOK entlang. Wer den Blick für die Schiffe über hat, kann die kleinen und mittleren Pötte bei der Ein- und Ausfahrt in die Holtenauer Kanalschleusen beobachten. Es sind ideale Laufbedingungen, nicht zu warm und trocken. Dann geht auch das Feld des Hauptlaufes auf die Strecke. Ich lass mich wie fast immer auf den ersten Kilometern von den eigentlich schnelleren Läufern mitreißen. Am Thiessenkai feuern mich Emmi, Petras Vater und Ilona an. Dort gibt es auch einen Schluck Wasser für die trockene Kehle und viel Anfeuerung der Gäste des Schiffercafes. Am Ende der Runde fordert die lange Steigung die ganze Konzentration. Die erste Runde schaffe ich knapp unter 20 min. Jetzt nur schön gleichmäßig weiterlaufen. Tatsächlich gelingt es ganz gut, denn in der zweiten Runde überholen mich mal gerade 3 Leute. 

Ich halte mich nicht lange im Zielbereich auf, nehme einen hastigen Schluck und hole die Kamera aus der Umkleide um damit Petra und den langsameren Läufern entgegenzulaufen. Ich schieße einige Fotos und kann gemeinsam mit Holger Petra und Reinhard ins Ziel begleiten. Tolle Leistung für alle die das Ziel erreicht haben. 

Nach dem Duschen nehmen wir Emmi in Empfang, wagen einen Blick auf die Ergebnislisten und entscheiden uns dieses Mal nicht die Siegerehrung abzuwarten. Dafür gibt es dann eine Pizza in der Seebar mit herrlichem Blick über die dunkle Förde.

Ergebnisse 5 km:
Peter Schröder, 23:10, 42. Platz, 1. M55
Kerstin Kronenbitter, 24:40, 14. Platz, 1. W55
Sven Müller, 26:16, 82. Platz, 4. M30
Holger Martens, 26:22, 84. Platz, 3. M60
Katja Punner, 26:41, 28. Platz, 4. W40
Thomas Spenner, 26:48, 92. Platz, 10. M50
Katja Uhlig, 26:48, 29. Platz1. W30
Lars Kronenbitter, 29:29, 117. Platz, 9.MJ U16
Achim Kronenbitter, 29:45, 119. Platz, 17. M50
Manuela Busch, 39:35, 75. Platz, 7. W30

10 km:
Ralf Lohse, 39:43, 16. Platz, 5. M45
Trixi Trapp, 40:30, 3. Platz, 3. W35
Michael Trapp, 41:57, 40. Platz, 6. M40
Britta Hagge, 43:59, 5. Platz, 2. W40
Roland Fromme, 44:16, 63. Platz, 8. M50
Udo Gerull, 45:16, 80. Platz, 25. M45
Marion Buhrmann, 45:20, 10. Platz, 2. W45
Norbert Mackeprang, 47:53, 130. Platz, 5. M55
Kerstin Mackeprang, 48:33, 22.Platz, 2. W50
Katja Hameister, 49:42, 29. Platz, 4. W40
Ralf Rudolph, 49:48, 170. Platz, 49. M45
Rolf Willing, 50:12, 178. Platz, 9. M55
Marianne Möller, 53:14, 47. Platz, 12. W45
Dirk Jürgens, 54:22, 223. Platz, 14. M55

Ralf

Kurzentschlossen habe ich mich noch morgens für den 10-Meilen-Lauf um den Lanker See nachgemeldet. Auch wenn es nächste Woche schon in Berlin auf die Marathonstrecke geht. Es sind ja „nur“ 10 Meilen und in einer Woche kann man sich gut erholen. 
In der Sporthalle und auf dem Marktplatz treffen wir viele bekannte Gesichter, POWER-Schnecken, LTVer, Udo aus Neumünster, Thomas, Reinhard, Inken und Jörg…Es ist jedes Mal wie ein großes Familientreffen, man kommt ins Gespräch und unterhält sich eben nicht nur über das Laufen. Es ist bedeckt, trocken und zum Laufen angenehm kühl. Die Zeit bis zum Start vergeht wie im Fluge. Ein bisschen Warmlaufen, Toilette, Beine massieren, Lächeln fürs Foto, Küsschen der Liebsten. Gegenseitig wünscht man sich ein guten Lauf, viel Erfolg und Spaß auf der anspruchsvollen Strecke, die ich von vielen vergangenen Läufen gut kenne. Nach der Begrüßung durch den Moderator Hans-Erich Jungnickel und durch den Bürgermeister geht’s endlich los. Wie immer stehen Trixi und ich in der ersten Reihe. Nach 300 m ziehen die schnellen Läufer langsam an mir vorbei, es geht für die ersten gut 2 km durch ruhige Wohnstraßen. Wellig geht es vorbei an Knicks und Feldern durch den Wald, wo man auf die Unebenheiten achten muss. Bei km 4 kommt Udo auf meine Höhe und wir laufen zusammen. Dieses Mal versuche ich dran zu bleiben, auch wenn Udo ein flottes aber gleichmäßiges Tempo läuft. Beim Bahnübergang an den Kührener Teichen gibt es Wasser. Weiter geht’s, wir verstehen uns ohne Worte. Bei Gut Wahlstorf übernehme ich wieder die Führung, an den kräftezehrenden Steigungen geht Udo wieder vorbei. An der langen Gefällestrecke in Richtung alte B 76 gehe ich wieder nach vorn. Bis km 15 laufen wir auf gleicher Höhe, dann kann Udo sich etwas absetzen und ich versuche den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Am Kirchsee, 300 m vorm Ziel begrüßen und fotografieren mich Petra, Reinhard und Petra. Ich genieße die Anfeuerung auf den letzten Metern und komme mit 1:06:00 als 8. ins Ziel. Ich bin überglücklich und klatsche meine Mitstreiter im Ziel ab. Ich hätte nicht gedacht, dass ich trotz der kurzen Nacht so schnell laufen kann. Trixi kommt 2 Minuten nach mir als erste Frau und deutlich vor Verena ins Ziel. Sieger wird bei den Männern Holger Wollny vom SV Fortuna Bösdorf mit einer Zeit von unter einer Stunde (59:47). 

Petra, danke für Deine Motivation und Unterstützung! Danke an die Veranstalter für die tolle Organisation dieses wunderschönen Laufes durch die abwechslungsreiche Landschaft um den Lanker See!
Dem Dank schließe ich mich an und nehme Ralf noch mit ins Boot, denn schließlich konnte ich ihn auf längeren Geraden immer in weiter Ferne vor mir sehen -das motiviert auch! Unmittelbar vor mir lief Jens, hinter mir ein Jungspund, von dem ich mich nicht überholen lassen wollte und da die Beine viel lockerer waren als noch in Bordesholm, konnte ich mich voll auf die Strecke konzentrieren und mich aufs Ziel freuen, wo meine beiden Männer mich empfingen. Zum Glück war der Regen der Siegerehrung schnell wieder weggezogen, sodass der Spaziergang danach einfach zu genießen war – ebenso wie Kaffee, Kuchen und Eis. Jetzt folgen noch Lübeck und Neumünster, bevor ich mir selbst den Marathon auf den Brocken eingebrockt habe – ein Abenteuer! Der Zwischenbericht stammt von Trixi.

Auf der 5 km-Runde gewinnen Julian Poltrock von der SG TSV Kronshagen/Kieler TB in 16:04 min und Julia Gröling vom Bredstedter TSV in 18:15 min.

Hier die Ergebnisse der Schnecken auf der 5 km-Runde:
Britta Hagge, 19:16, 2. Platz
Finn Hagge, 26:00, 6. Platz MU 10
Katja Punner, 26:07, 5. W40
Nils Hagge, 26:16, 7. W40
Manuela Busch, 37:25, 12. W30

Und bei dem 10-Meilen-Lauf:
Ralf Lohse, 1:06:00, 8. Platz, 1. M45
Trixi Trapp, 1:08:09, 1. Platz gesamt

Ralf

Anfang August fand der 28. Europalauf in meiner Heimatstadt Neustadt statt. Ich habe mich für den Halbmarathon entschieden und meine Freundin Petra für die Kurzstrecke von 7,5 km. Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es zunächst auf die schöne Strecke entlang des Jungfernstiegs, der Promenade am Neustädter Hafen. Wie üblich habe ich schnell angefangen. Mein Ziel war es die 1:30 h zu unterbieten, trotz anspruchsvoller Strecke und Wärme. Schon nach einem Kilometer überholt mich Anke Tiedemann, die schließlich mit großem Vorsprung in 1:24:30 gewinnt. Bei den Männern ist am Ende Dennis Mehlfeld aus Lübeck mit 1:13:10 ganz vorn.

Am Cap-Arcona-Ehrenmal verlassen wir die Ostseeküste und laufen am Rande des Neustädter Wohngebiets entlang. Dort feuern mich meine besten Freunde Insa und Holger und Lina, mein Patenkind, lautstark an. Die zusätzliche Motivation nehme ich dankbar an. An den schattenspendenden Knicks geht es über einige Hügel weiter nach Pelzerhaken und Rettin. Dort geht es wieder ans Wasser und zurück auf dem Strandweg über Pelzerhaken nach Neustadt. Als ich am Ziel vorbei komme und noch eine 2 km-Schleife laufen muss, sind die Schnellsten schon im Ziel. Mein Zeitziel habe ich trotz Schlussspurt knapp verpasst, aber ich bin dennoch überglücklich als mich Petra, Emilie und Holger im Ziel empfangen. Ich werde mit 1:30:23 insgesamt 20.

Petra hat ihre 7,5 km-Runde auch gut überstanden und ist für die Stadt Schwentinental gestartet. Petra braucht 41:16 und landet im Mittelfeld. Heiko Lehmann aus Magdeburg gewinnt in 25:39 und bei den Frauen ist Christine Brandt aus Lübeck in 35:31 schnellste Frau. Nach der Dusche stärken wir und Emilie uns mit leckeren Waffeln und Eis, das haben wir uns verdient!

Ralf

Nach dem 5-Tage-Marathon sollte es jetzt auch ein ganzer sein. So habe ich mich wie vor 2 Jahren spontan entschieden, in Plön mitzulaufen – eine schöne, anspruchsvolle Strecke direkt vor der Haustür. Man kommt sich ja schon fast wie ein Dinosaurier vor, wenn man nicht dem Triathlonhype verfallen ist – außerdem hatten wir diese beiden Disziplinen am Samstag schon durch eine Radeltour zum Einfelder See samt Durchschwimmen abgehakt. Da an ein spezifisches Training mit langen Läufen nicht zu denken ist, weil Jonas mir tagsüber zwischen Fläschchen, Brei und Co. nicht die Zeit lässt, ich ihn auch nicht länger als 2 Stunden schieben möchte, blieb es bei 5 mittellangen 2 Stundenläufen – wird schon irgendwie reichen – nach dem Motto: Anmelden, loslaufen – rum kommen sie alle! Nachtschichten werde ich erst bei der Verwirklichung meines größten Lauftraums einlegen – einmal die 100km von Biel. 
Die Sonne lachte, der Wind wehte frisch, die Stimmung war prima, die Beteiligung mäßig – egal, genießen! Das ist alles nicht so einfach, wenn die 1. Frau immer in Sichtweite vor einem liegt, noch dazu ihren 1.Marathon läuft! Bei KM 20 hatte ich sie dann, Ralf kam so langsam auch näher, Petra auf dem Rad daneben, der Blick ging über den See, der zum Baden einlud – herrlich. Die 37er Schnecken habe ich leider verpasst! Ab KM 32 wurden die Beine doch so langsam schwer(er), und als mich Doris bei KM 36 einsammelte, wollte ich nur noch ins Ziel kommen, Zeit schon fast unwichtig. Ein letztes Schild, weg vom See rein, ins Ziel und ab auf den Boden – leer und glücklich zugleich. Ralf trudelte einen Platz nach mir ins Ziel ein, die 37er folgten uns laufenden Schrittes -alle waren zufrieden, kaputt und freuten sich auf Dusche, Eis, Kuchen, Kaffee, Bier (ja, soll auch dabei gewesen sein!)..und Erholung bis Freitag, wenn es in Holtenau weitergeht. Mal gucken, wie schnell sich die Beine erholen – auch 10km können lang werden!
Hier unsere Ergebnisse:
Trixi Trapp – 2.gesamt/1.W35 in 3:18,05
Ralf Lohse – 3.gesamt/M45 in 3:26,05
Rolf Willing – 1.M55 in 3:46,32
Holger Marten – 3.M60 in 3:52,27
Dirk Jürgens – 3.M55 in 3:58,16
Trixi

Eine Erlebnisherausforderung in 5 Teilen

Konnte ich aufgrund von Zeugniskonferenzen in den vergangenen Jahren nicht an dem 5-Tage-Marathon teilnehmen, war es in diesem Jahr dann endlich möglich –auch dank der Hilfe meiner Schwiegermama, die als Babysitter einsprang.
So ging es am frühen Montagabend nach Trappenkamp in den Erlebniswald – was zwar direkt vor der Haustür liegt, mir aber ein unbekanntes Terrain war. Startnummer und Funktionsshirt wurden ausgehändigt und die Strecke, jedenfalls der Anfang der 10682m, erkundet. Man konnte sich nicht verlaufen, überall standen entweder Wildschweine mit KM-Angaben oder Pfeilen oder lebende Streckenposten. Der Tag war warm, abends im Wald lief es sich aber gut, die ersten 6km zu dritt, dann musste ich dem hohen Tempo doch etwas Tribut zollen und kam als Gesamtvierte ins Ziel. Die Tagessiegerehrung ging zügig, Duschen gab es nicht und nach einem allgemeinen „Bis morgen!“ ging es nach Haus. 
Der zweite Tag war noch wärmer, die Sonne knallte auch abends noch und jeder warnte vor dem Anstieg und der Geländestrecke – frei nach dem Motto „laufen kann man überall“. So war es auch…die Beine noch schwer vom Vortag, der Anstieg giftig, der Untergrund Wiese und Wald. Auch wenn es die kürzeste Etappe von 6779m werden sollte –es war hart. Die kalte Dusche tat gut, der Früchtebecher im Ziel ebenso – aber die Vorstellung, am nächsten Tag noch mal ran zu müssen…achnö.
Am Mittwoch galt es den Stocksee zu umrunden – ein welliges Gebiet, im Wald noch matschig, warm wie immer – aber die Aussicht auf eine Abkühlung im See danach ließ mich kämpfen, der Oberschenkel war zum Reißen gespannt, aber ich wollte da durch. Nach dem letzten Kilometer auf der stets nach oben führenden Straße kamen endlich die Zielzuschauer in Sicht, 10200m waren geschafft. See, ich komme! Schuhe aus, mit Klamotten rein und erfrischen – nach kurzer Zeit füllte sich die Badestelle mit Läufern, die die etwas andere Dusche – die gab es nicht – suchten. Kaum zu Haus entlud sich der Himmel und es wurde wieder Tag…Wahnsinn, was da für ein Gewitter aufzog und blieb!
Bergfest war gestern, heute beginnt der Endspurt. Natürlich war ich am Rechnen, was für eine Zeit noch gehen könnte – unter 3 Stunden sollte es schon sein, aber da war noch mehr drin! Meine Beine hatten sich jetzt an alles gewöhnt, der Kopf wollte wieder –also los! Heute standen die 7707m in Rickling auf dem Programm, eine flache Asphaltwaldstrecke, nur 2 Brücken…und als mir meine 2 Begleiter bei KM 7 dann den Vortritt ließen, war es schon ein tolles Gefühl, als 2.ins Ziel zu laufen! Und der Nieselregen sorgte beim Auslaufen für Abkühlung – muss ja nicht erwähnen, dass es wieder warm war, oder?! Eingepfercht unterm Dach, mit Erdinger in der Hand und auf dem Dreiersofa zu sechst – die Stimmung war echt genial. Einmal noch!
Trappenkamp Waldbühne Teil 5, noch einmal 6979m und es war geschafft. Flach, dafür Matsch pur über viele lange hunderte Meter…29:05min blieben mir noch, um eine Zeit von 2:55 Stunden zu erreichen –reicht das? Claudius als Zugpferd erschien mir zu schnell, meine Begleiter (Björn und Karsten, mit denen ich so manchen Kilometer abgerissen hatte), wollten mal locker im Feld bleiben – so war ich auf mich allein gestellt. Ein Blick auf die Uhr 200m vor dem Ziel sagte alles: 29min…dann eben nicht. Umso erstaunter war der Blick auf die Uhr im Ziel: 28:21min! Hurra, geschafft! Ich gucke nieee wieder auf meine Uhr…! Völlig erschöpft, zum Auslaufen fast zu kaputt, aber total glücklich über den dritten Gesamtplatz in einer Zeit von 2:54,14! Anstatt eines sowieso bald verstaubten Pokals gab es einen Holztrollläufer und eine riesige Blumenampel. 
Auch wenn es ein paar Tage gedauert hat, bis ich mich wieder erholt hatte – es hat sich gelohnt, Spaß gemacht und war sooo liebevoll organisiert, familiärer geht es kaum. Ich habe neue Strecken kennen gelernt, die allesamt gut zu erreichen sind, um auch mal so da zu laufen und kann diese Veranstaltung nur weiterempfehlen – vielleicht auch für die, die sich noch nicht an den vollen Marathon am Stück wagen?! Probiert es doch ruhig im nächsten Jahr einmal aus!
Trixi

Am 30. Juni fand bei gutem Laufwetter der 24. Salzwiesenlauf in Schönberg statt, nur leider nicht mehr als Halbmarathon… Beim Nachmelden gab es eine lange Warteschlange und das Wiedersehen mit zahlreichen bekannten Läuferinnen und Läufern. Um 9:30 wurden die 10 km gestartet, für 300 m „durfte“ ich mal wieder das Feld anführen. Danach zog eine 6er-Gruppe starker Läufer um Claudius Michalak und Tobias Bünjer locker an und vergrößerte den Abstand stetig. Die Strecke war bis auf wenige Abschnitte gut zu belaufen, meistens Spurplattenwege und Asphalt, auch Sandwege. Auf dem Weg zum Deich zwischen km 3 und 4 war es durch den Regen der letzten Tage ziemlich matschig, aber damit haben wir wohl alle rechnen müssen. Am Deich hat der Wind für einen guten km geschoben, sonst war es meist kein Problem. Da ich die letzten 2 Wochen überhaupt nicht trainiert habe, musste ich ab km 7 ziemlich kämpfen, um die Position zu halten. Mit knapp über 40 Minuten und Platz 12 bin ich unter diesen Bedingungen absolut zufrieden. Gegen Vorlage der Startnummer gab es Kaffee und Kuchen gratis, eine nette Geste, die von allen dankbar angenommen wurde. Von den Powerschnecken waren noch Ulli und Marianne am Start, die heute für die Fördesparkasse gestartet ist und auch die Teamwertung gewonnen hat. Ulli ist 3. in der Altersklasse geworden, ich kam als 2. ins Ziel. Manuela ist die 10 km gewalkt.

Claudius Michalak und Verena Becker haben die 10 km gewonnen, Sven Teegen hat die 5 km gewonnen.

Ralf

Nachtrag: Gut, dass ich in Schönberg gestartet bin, denn einen Tag später hatte ich einen besonderen Anruf auf meinem AB…

Die 21 km flutschten. Es lief einfach gut! Tolles Wetter, super Stimmung auf der Strecke.
Norbert, Ralf, Katrin, Marianne und ich trafen uns 17:45 Uhr bei der Kleiderabgabe und machten uns gemeinsam auf den Weg zur Haltestelle der Straßenbahn.

Linie 3. Wir warteten und warteten, warteten… und warteten

Vielleicht doch lieber ein Taxi? Gerade als wir das beschlossen hatten, kam die „3“. Im Galopp rein. Der Blick auf die Uhr gerichtet. Es wurde Zeit. Boarding in war fast zu Ende…!
Aber in knapp 3 min sind wir an der Fähre, wären da nicht die irritierenden Blicke der anderen Fahrgäste zur Anzeige gewesen. Schade, hatten wir nicht mitbekommen auch die Durchsage nicht…
Ein besorgter Nils telefonierte mit Katrin und die Dame hinter Norbert erleichterte ihren Mageninhalt über ihn. Katrin beschwichtigte Nils: „Wir sind gleich da…“
Gleich waren wir nicht da, nicht einmal Wasser kam in Sicht. Katrin hielt die Verbindung zur Fähre aufrecht. Ein Schwede, der die Unterhaltung mit hörte, unterbrach sie. „Stena-Line, Kiel? Ihr müsst raus, zurück, zurück! Die Straßenbahn wurde umgeleitet. Nehmt ein Taxi oder Linie 9. Los schnell, schnell!“
Alle sprinteten los nur ich hoppelte. Ich hatte 2 Euro große Blasen bis aufs Fleisch rechts und links unter den Füßen. 2x mussten wir den Weg erfragen.
Please hold the line, Katrin in direkter Verbindung mit den Schnecken auf der Fähre. Alle rannten wie die Hasen, ich watschelte wie ein Pinguin… Ralf schmiss sich vor ein Taxi und stoppte es an der Weiterfahrt. Während wir noch zauderten, 5 Personen ist einer zuviel, kam im besten Kindergarten-Erzieherin-Ton der Befehl : „Steigt endlich ein, aber zack!!“ Da wurde kein Widerspruch geduldet und gehorsam quetschten wir uns überfallmäßig in das Taxi. Naß, schweißig und bespuckt erklärten wir dem verdutzten Fahrer wo wir hin wollten..
„Stena , Kiel! Schnell !“ Auch der Fahrer wagte keine Widerworte bei Katrin und setzte sich verkehrswidrig überbesetzt in Bewegung. Rote Ampeln überfuhr er zwar nicht aber er chauffierte uns direkt durch alle Tore hindurch zum Schiff. Norbert drückte dem Taxifahrer einen gefundenen 100 Kronenschein in die Hand. Gott sei Dank, wir hätten gar kein Geld gehabt….
Und standen 18:32 Uhr endlich am Kai nur um zu sehen wie sich das Schiff zentimeterweise von der Hafenmauer entfernte…
Ungläubig starrten wir die Stena an. Es konnte einfach nicht wahr sein…!!!


Als die Straßenbahn falsch abbog….
Fortsetzung folgt

Kerstin

Nach einem verregnetem Samstag war die Stimmung fast auf null. Alle hofften dass, das Wetter besser wird. Pünktlich am Sonntagmorgen war es trocken. Hurra. Es waren einige POWER- Schnecken vor Ort die bei besten Läuferwetter gestartet sind. Es gab gute und schnelle Zeiten. Alle waren zufrieden. Bei der Siegerehrung fing es leider wieder an zuregnen. Schade. Die Stimmung hat daduch nicht gelitten.

Nun die Zeiten:
Trixi Trapp 39:31 W35 2 Platz Gesamt Platz 2
Britta Hagge 42:24 W40 1 Platz Gesamt Platz 3
Gerda Stadi 58:55 W65 2 Platz
Ralf Lohse 39:40 M45 4 Platz
Michael Trapp 41:08 M40 4 Platz
Norbert Mackeprang 46:29 M55 6 Platz
Holger Schilk 47:34 M55 9 Platz
Peter Schröder 47:40 M55 11 Platz
Ralf Rudolph 49:39 M45 49 Platz
Rolf Willing 51:34 M55 23 Platz

Britta Hagge

Ein kleines Dorf am Rande des Plöner Sees mit einer anspruchsvollen Laufstrecke – und in diesem Jahr mit den optimalen Laufbedingungen: Also los geht’s! Die Strecke überzeugt alle Kritiker, dass es im Norden doch Hügel gibt – wer Lust hat, kann sich ja mal die Fotostrecke auf der homepage angucken! Bei guter Sicht kann man in der Ferne sogar das Plöner Schloss erkennen. Entlang der Rapsfelder, durch den grüner Buchenwald, ein verschlafenes Dörfchen und wieder zurück und eigentlich ist kein Stück eben. Sogar die Auslaufrunde mit Kinderwagen war mit Hügeln gespickt, sodass wir beide danach wussten, was wir gelaufen waren. Wer mag, darf sich im Plöner See nach dem Lauf abkühlen – letztes Jahr gut möglich, dieses Mal eher nicht. So ging es zu Fuß zur Prinzeninsel und mit Eis, Kuchen und Kaffee gestärkt wieder nach Haus. Insgesamt bin ich 10. geworden, war aber mit 42:06 auf den 10,7km fast eine ganze Minute schneller als 2012.
Vielleicht findet sich im nächsten Jahr noch die eine oder andere Schnecke ein!
Trixi

Die diesjährige Radtour verlief etwas anders als in den Vorjahren. Da sich niemand freiwillig für das nach der Radtour übliche Grillen gefunden hatte, drohte die Radtour komplett ins Wasser zu fallen. Da hatte Doris Schilk die entscheidende Idee: Das Grillen muss ja nicht zwangsläufig das Ende einer Radtour sein, sondern kann durchaus auch mittendrin stattfinden. Doris hat sich beim Abenteuerspielplatz in Wendtorf erkundigt, ob dort noch der Grillplatz für Himmelfahrt frei ist, die Idee mit dem Vorstand abgestimmt und die Einladung rechtzeitig an die Schnecken per Mail verteilt. Doris, vielen Dank für Deinen Einsatz!

15 Radlerinnen und Radler treffen sich um 10 Uhr am Treffpunkt Radsredder. Ulla und Sieghard übernahmen dankenswerterweise den Transport von Getränken und Grillsachen. In Schönkirchen stoßen noch Doris und Familie Kronenbitter zu uns. Die Fahrt führt uns bei heiterem Wetter über Gut Schrevenborn, Heikendorf, Neuheikendorf und Freienfelde nach Lutterbek und schließlich nach Wendtorf auf den Abenteuerspielplatz. Dort sind bereits viele Familien mit meist am Wasser spielenden Kindern. Wir stellen die Räder ab, reinigen den Grill und machen schließlich das Feuer an. Das Feuer kommt bei Wind schnell in Gang und so können wir bald mit dem Grillen anfangen. Manuela, Britta, Dieter und Lars-Ole kommen noch nach. Aus Salaten, Broten und Soßen entsteht ein kleines Buffet an dem sich alle bedienen dürfen. Wir essen lecker und vielfältig und unterhalten uns dabei ausgiebig. Gegen 4 verlassen wir den Spielplatz nachdem alle Sachen im Auto von Sieghard verstaut sind und der Grillplatz aufgeräumt ist. Das Wetter ist uns wohlgesonnen, denn wir kommen auf dem Rückweg auch trocken durch. Vielen Dank an alle, die zu dieser gelungenen Radtour beigetragen haben!

Ralf

Da ich in den letzten Jahren schon so häufig beim Hamburg-Marathon gestartet bin, war dieses Jahr mal wieder Hannover dran. Mit meine Töchtern Sara und Annika sowie meinem Patenkind Lina sind wir bereits am Freitag angereist. Wir konnten bei Freunden übernachten und damit ein entspanntes Wochenende genießen. Nach Ausschlafen und Frühstück am Samstag ging es von den Herrenhäuser Gärten mit der Bahn in die Innenstadt zum Abholen der Startunterlagen am Neuen Rathaus. Danach ging es mit den Mädchen direkt weiter in die Innenstadt zu Primark, Hollister und Co. Meine Mädchen haben eine beneidenswerte Ausdauer wenn es ums Shoppen geht, so wie ich beim Marathon. Ich schlendere durch die Fußgängerzonen, beobachte die Menschenmassen im Kaufrausch und die Fußballfans der 96er und von Mainz 05, die sich vom Hauptbahnhof zum Stadion bewegen. Morgen führt die Strecke auch vorbei am Aegi, Kröpcke und Bahnhof. Mal sehen wie dann die Stimmung sein wird. Zwischendurch lade ich die Mädchen zu einer Kaffeepause ein. Dann geht es noch in die Ernst-August-Galerie, ok, für mich aber bitte nicht mehr als eine Stunde! Hollister ist ein für ältere Semester grausamer Laden: laute Musik, schummrige Beleuchtung, junge gut gelaunte und durchgestylte Verkaufsanimateure in knapper Beachwear, enge Verkaufsräume, aufgeregte Teens und Twens und mittendrin noch Parfum-Verkauf. Viele Vorurteile werden wieder bestätigt. Ich muss hier schnell wieder raus, ich war eh nur zu „Studienzwecken“ dort…In der schönen bunten Einkaufs-Glitzerwelt gibt es auch einen Italiener. Ich lade die Mädchen zum Essen ein und damit bekomme ich dann meine kleine private Pastaparty mitten im Einkaufszentrum. Danach fahre ich wieder zur Unterkunft zurück um mich dort zu entspannen. Die Kids shoppen noch weiter bis zum Ladenschluss um 20 Uhr. So schnell kommen sie ja nicht wieder nach Hannover. Später präsentieren sie dann auf einer kleinen Modenschau ihre neuen Errungenschaften. Wir unterhalten uns über den Marathontag und wann sie mich wo an der Strecke sehen können. Ich bereite die Laufuntensilien vor. Bei den warmen Temperaturen kann ich nur in kurz laufen. 

Nach unruhiger Nacht und leisem Frühstück mache ich mich auf den Weg zum Start. Die Mädchen schlafen noch und wollen mich bei km 14-15 anfeuern, also etwa um 10 Uhr. Die Orientierung im Start-und Zielbereich ist einfach. Da es noch etwas schattig ist, gebe ich den Kleiderbeutel erst 20 Minuten vor dem Start ab. Ich treffe Inken Michel aus Raisdorf und im Startblock neben mir Verena Becker. Wir wünschen uns gegenseitig viel Glück und Erfolg. Bei 15° und Sonne satt fällt der Startschuss um 9 Uhr, ich starte gleich im 2. Block hinter der kleine Elitegruppe. Den angekündigten Pacemaker für 3:00 Stunden kann ich nicht entdecken, also laufe ich auf eingene Faust. Das Feld zieht sich schnell auseinander und nach wenigen Minuten kann ich frei mein Tempo laufen. Am Maschsee geht es zunächst nach Süden, dann über die Leine und durch eine Kleingartenanlage. Über die Hildesheimer Straße geht es wieder in Richtung Zentrum zurück, die 10 km-Marke passiere ich mit 41:14, mal wieder zu schnell…Kurz nach km 14 komme ich über den Aegidientorplatz, wo die Mädchen mich anfeuern wollen. Ich kann sie nicht entdecken und laufe weiter durch die Fußgängerzonen in der Innenstadt. Danach geht es am Zoo vorbei und durch die schattige Eilenriede. Inzwischen ist es gut 20° warm, im Schatten, aber davon gibt es nicht so viel. Wir laufen durch Wohngebiete in den Statteilen List und Vahrenwald, werden immer wieder an Straßenkreuzungen angefeuert und an den Verpflegungspunkten mit Wasser und Geltütchen versorgt. An einigen Stellen spielen auch Bands oder werden Sambatrommeln geschlagen. Hannover hat für mich die perfekte Mischung zwischen lauten, pushenden und ruhigen Abschnitten wo man sich ganz auf sich konzentrieren kann und die Gedanken auch mal abschweifen können. Die Halbmarathonmarke passiere ich mit knapp 1:29, immer noch zu schnell. Allmählich werden die km anstrengender und langsamer. Ich werde jedoch nur von wenigen Läufern überholt. Ab km 30 wird es dann doch zäh, da tut die Motivation der Zuschauer dann doppelt gut. Bei km 33 vor der Leibniz Universität bejubeln mich dann endlich auch Lina, Sara und Anni. Kurz darauf sehe ich sie noch einmal im Georgengarten. Jetzt bin ich nur noch Einzelkämpfer und zähle die letzten km runter. Auf den letzten 3 km laufen die schnellen Halbmarathonis mit uns in Richtung Ziel. Ich versuche auf den letzten 2 km noch schneller zu werden und ein Lächeln ins Gesicht zu bekommen. 300 m vor dem Ziel sehe ich die Mädels ein 3. Mal, dann „Endspurt“ um die 3:10 noch zu unterbieten. Ich erreiche das Ziel in 3:09:47 und bin überglücklich. Bei der schwierigen Vorbereitung mit langem Winter, Erkältung und Motivationsproblemen und dem recht warmen Wetter ist das eine tolle Zeit. Nach Erdinger und Isodrinks genieße ich eine gute Massage und stelle mich geduldig in die Schlange beim Duschen. Ich berichte den Mädchen von dem Lauf und erfahre, dass sie heute früh die Bahn knapp verpasst haben und daher nicht am Treffpunkt sein konnten. Zum Abschluss machen wir noch eine Snackpause bei den Herrenhäuser Gärten und fahren dann wieder gen Heimat.

Endlich Frühling! So macht Laufen doch wieder Spaß und die Taschen sind kaum mit Sachen gefüllt – bitte weiter so! Während viele Schnecken sich den Ottendorfer Kanallauf ausgesucht hatten, ging es für traditionell wieder an die Ostsee nach Grömitz zum 10. sun-run -der in diesem Jahr auch dem Namen alle Ehre machte: Sonne pur, aber heftiger Wind und der gerade auf dem Deichstück von Km12 bis 19. Naja, müssen ja alle durch. Die Promenade war schon zum Start voller Menschen, die Cafes bis auf den letzten Platz gefüllt, die Stimmung dementsprechend. Jonas war mit von der Partie, Oma und Opa im Schlepptau dabei. So konnte ich in voller Vorfreude und mit flotten Beinen auf die Halbmarathonstrecke „gehen“ – und es lief auch so richtig supergut! Da das Training ja doch eher kinderwagenlastig ist, konnte ich nicht abschätzen, was auf einer dann doch längeren Distanz so möglich sein würde – einfach mal laufen lassen. Das schönste Stück sind die letzten 1,5km auf der Promenade: Für die Läufer ist eine Hälfte abtrassiert, kein Zickzacklauf nötig, das Zielbanner kommt langsam immer näher und der Applaus wird immer lauter – Gänsehautfeeling pur! Wenn man dann noch als 1. Frau mit einer für mich Topzeit von 1:27,23 ins Ziel kommt, ist der Jubel riesengroß! Als Belohnung dürfen wir ein Wochenende in einem tollen Grömitzer Hotel verbringen und meine Schwiegermama hat sich über einen großen Blumenstrauß gefreut! 
Wenn 2014 mal kein Lauf in der Nähe parallel liegt, hier ein Aufruf an alle Schnecken: Lauft doch mal in Grömitz!
Trixi

Es mal wieder Wettkampfzeit bei den Schnecken. Wir trafen uns am Sonntagmorgen um ca.9:00 Uhr an der Sportanlage in Ottendorf. Die Sonne kam dann rechzeitig zum Start heraus.
Gestartet wurde auf allen Strecken die Angeboten worden sind. Auf der 11,111 Km Strecke wurden wir am Kanal vom Wind begrüßt,der pustete doch merklich.
Der Weg von Landwehr wieder nach Ottendorf hoch zog sich ganz schön hin. Es ging gefühlt nur bergauf. Irgendwann sind wir im Ziel angekommen. Dort wurden wir freundlich im Ziel begrüßt. Kerstin hat Gutschein beim Zieleinlauf einen gewonnen.
Die Frauen haben gut abgeschnitten in fast jeder Altersklasse sind wir in den vorderen Plätzen vertreten.

Über die 5,5Km sind gestartet:
Kerstin Kronenbitter W45 28:16 2 Platz
Kartin Uhlig W30 29:03 1Platz 
Katja Punner W40 29:34 2Platz
Lars Kronenbitter MJ/U16 29:02 10Platz
Achim Kronenbitter M50 33:58 6Platz
Sven Müller M30 35:38 2Platz 

Über die 11Km Strecke sind gestartet:
Britta Hagge W40 47:35 1. Platz Gesamt 2.
Peter Schröder M55 55:55 9.Platz 
Rolf Willing M55 57:40 11.Platz
Ralf Rudolph M45 57:51 40. Platz 
Nerbert Jeß M40 59:08 38.Platz.

Auf der 2,2 Km lief
Finn Hagge in eienr Zeit von 12:54 und erreichte den 10 Platz in der MK/U10

An alle eine Gut Leistung Gute Erholung ,bis zum nächsten mal.
Britta

Es ist der 21.04.2013 ca. 8:30 Uhr kurz vor dem Start des Hamburg Marathons. Es folgt eine Schweigeminute für den Opfer vom Boston-Marathon, wo vor 1 Woche 2 Bomben explodiert sind.
Der Startschuß erfolgt pünktlich um 09:00 Uhr. Es machen sich ca. 15.000 Läufer auf die Strecke Quer durch die schöne Hansestadt Hamburg. Die Sonne scheint, der Wind ist Kühl, also das richtige Wetter für Bestzeiten! 🙂
Die Zuschauer an der Strecke haben ordentlich Stimmung gemacht, und haben uns Läufer gut angefeuert. Ich war immer gut im Zeitplan, teilweise sogar unter dem geplanten Ziel und die Beine waren immer gut dabei. Bei Kilometer 37-38 kam dann leider der „Mann mit dem Hammer“ und bremste mich aus. Nun ist es passiert, die Zeit auf den Kilometern wurden immer länger. Nur noch ins Ziel war der Gedanke und die Uhr blieb bei 3:33,07 Std. stehen. Jippi ich habe es geschafft, eine Zeit um die 3:30 zu Laufen! :-)))
Die Versorgung nach dem Laufen war super, Getränke gleich in der nähe vom Ziel, dann kamen die Medalien. Anschließend wurden die Läufer in die Versorgungshalle gelotst. Trinken und essen satt, wer konnte. Tasche holen und ab unter die hoffentlich warme Dusche. Die Dusche war warm, herrlich! 🙂 Etwas relaxen auf großen Sitzkissen (Knautschi) die dort in einer Gruppe aufgebaut waren. Der Weg zum Spielplatz bei Planten und Blomen, wo mich meine Familie erwartet war lang. Endlich konnte ich die Sonne noch etwas geniessen, die Beine mal nicht in Bewegung.
Am frühen Nachmittag ging es zurück nach Kiel, armer Nils mit drei schlafenden Insassen im Auto.
Ein Dank an meine Familie die mich während der Vorbereitung unterstützt hat, die am Sonntag mit war und sich bei Planten und Blomen vergnügt haben.


Katja Hameister 4:12:04 gesamt 1040 AK HK 146
Britta Hagge 3:33:07 gesamt 191 AK W40 37

2003 noch kurzerhand einfach mal mitgefahren, nachdem mich Katrin am Wasser fragte, ob ich nicht auch Lust hätte, 2013 auch recht spontan am Morgen nach dem Helferfest, 3 Stunden Schlaf und müden Augen – die ja zum Glück nicht laufen – und einer Eigenüberzeugung wieder am Start. Sonne, Wind, der am Wasser zum Glück von achtern kam, viele Zuschauer in der Fußgängerzone und auf der Promenade, die allerdings durch vorausfahrende Radbegleiter aus dem Weg geklingelt wurden, eine recht enge Streckenführung gerade an der Wendemarke und auf der kleinen Hafenbrücke – aber es hat sich gelohnt. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 39:44 bin ich durchs Ziel gelaufen und die Runde gleich einmal gelaufen! Über die Siegerehrung lässt sich streiten…einen Pokal gab es nur für den ersten Mann, mit den Namen und der Reihenfolge hatten sie auch so ihre liebe Not – egal, jetzt kommt Grömitz! Wer am 5.5. noch nichts vor hat, mal etwas anderes sucht als Ottendorf, der möge doch da einfach mal mitlaufen, es lohnt sich!
Trixi

Nachdem im letzten Jahr aufgrund der Ferien und einer zu geringen Helferzahl der Osterlauf in Neumünster nicht stattfinden konnte, sollte in diesem Jahr mit einigen Veränderungen sowohl der Strecke als auch des Rahmenprogrammes eine Neuauflage starten – leider wurde die erhoffte Teilnehmerzahl nicht erreicht. Es herrschten optimale Laufbedingungen, die Strecke war bestens präpariert, ausgeschildert, die Duschen warm, der Eintritt ins Schwimmbad kostenlos, die Sonne kam raus – also alles bestens! Dass die Siegerehrung für die 5km-Läufer im Tierpark – auch freier Eintritt – stattfand, traf nicht jedermanns Geschmack, aber Udo, der mich im Ziel mit einer Bratwurst empfing, hatte seine AK M45 in 20:31 min gewonnen, Birgits Kommentar zu Rolands 47:52 lautete „zu schnell, er ist noch erkältet“, war aber ebenso Platz 2 in der AK50 wie Michaels 43:17 („da muss noch was passieren“  in der M40. Ich durfte Milkas sammeln und mich über eine Zeit von 40:11 freuen – da geht noch was. Jonas hat den halben Tag ohne uns verbracht, wir saßen im Außenbecken und haben den Kurzurlaub genossen. 
Trixi

Traditionell hat sich auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe der POWER-Schnecken auf den Weg nach Berlin gemacht, um am Berliner Halb-Marathon teilzunehmen. Dies war mittlerweile die 33. Auflage dieses Laufklassikers und gemessen an der Teilnehmerzahl war es die größte Veranstaltung. Inklusive Skater, Walker, Rollstuhl- und Handbike-Fahrer haben sich in diesem Jahr über 30.000 Sportler angemeldet. Die Wetter-vorhersage versprach für dieses Jahr zwar keine frühlingshaften Temperaturen, trotzdem fieberten alle diesem immer wieder besonderen Erlebnis entgegen. Trotz meiner anhaltenden Achillessehnenbeschwerden freute auch ich mich unbändig auf diesen Lauf.
Da ich mich leider drei Tage nach Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl vergeblich anzumelden versucht habe und Ummeldungen vom Veranstalter nicht gewollt sind, schlüpfte ich in die Rolle einer Frau (nochmals vielen Dank Britta, ich hoffe, es geht dir bald besser und Du schaust mal an einem langen Dienstag bei uns vorbei). Die Veranstaltung ist wohl mittlerweile so groß geworden, dass man über jeden nichtan-tretenden Läufer froh ist. Eine Rückfrage zur Nutzung meines eigenen Champion Chips wurde ziemlich humorlos mit dem Hinweis die Startnummer zu disqualifizieren, zurückgewiesen. Weitere Fragen ersparte ich mir lieber. Und so lief ich mit der für Frauen gelb markierten Startnummer F5534 und dem Schriftzug „Britta“ darauf. Jetzt kann auch ich meinen Beitrag zur Sexismus-Debatte geben. Ich bin nicht einmal von der Seite angequatscht worden, es hat mir niemand in den Ausschnitt geguckt und es hat mich niemand angefasst. Die äußeren Rahmen-bedingungen waren für den Lauf nahezu perfekt. Wolkenloser Himmel, kaum ein Luftzug, nur etwas höhere Temperaturen wären nicht schlecht gewesen. So starteten um 9.30 Uhr bei vielleicht 3°C zunächst die Skater (Doris, unsere einzige und beste Skaterin) und um 10.05 Uhr fiel der erste Startschuss für die Blöcke A – C. In drei Minutenabständen folgten die Starts für die Blöcke D und E. Ich startete die Sightseeing-Running-Tour aus Block E (da Britta für diesen Lauf Erstteilnehmerin gewesen wäre) und kämpfte mich langsam etwas weiter nach vorne. Wie jedes Mal genoss ich die besondere Atmosphäre dieses Laufes. Tausende Zuschauer, darunter auch unsere uns anfeuernde Schnecken Moni, Klaus, Uta, Brigitte und Annika, säumten die Straßen. Mit mehr oder weniger Ermüdungserscheinungen, aber glücklich, kamen alle Schnecken in’s Ziel.
Ergebnisse:


Ralf Lohse 1:27:31
Torben Scharbow 1:35:13
Holger Schilk 1:44:35
Ralf Rudolph 1:50:01
Bernd Bichel 1:53:12
Rolf Willing 1:54:41
Holger Marten 1:56:21
Katrin Uhlig 2:01:49
Henning Jürgensen 2:05:52
Katja Punner 2:09:27
Sabine Frahm-Gloe 2:16:07
Doris Schilk (Skating) 1:16:56

Aber auch das Rahmenprogramm und die netten Abende bei unserem Italiener um die Ecke waren super. Allein die kulinarisch-kulturelle Tour durch Kreuzberg war toll. So haben wir doch sehr viel Geschichtliches und Kulturelles über diesen besonderen Stadtteil erfahren. Dazu gab es leckere Häppchen verschiedenster internationaler Lokalitäten. So wurden ein sudanesicher Imbiss, ein indisches Restaurant, ein türkisches Café-Bistro, ein türkisches Restaurant, eine Pizzeria sowie eine Feinschmecker-Bäckerei und ein Café angelaufen. Auch die Besucher des Quatsch-Comedy-Clubs im Friedrichstadt-Palast waren begeistert. Ein Dank an Uta für die Organisation des Rahmenprogramms. Rolf und ich wagten uns am Abend dann noch auf die Abschlussparty. Eine Discothek im 8. Stock eines Gebäudes in der Potsdamer Straße mit tollem Blick auf die nächtliche Skyline von Berlin. Tanzen war nach dem Lauf allerdings nicht mehr drin und ich spürte auch meine Achillessehnen wieder. Mal ganz nett dort gewesen zu sein, man muss aber nicht unbedingt hin. Auf jeden Fall hat sich der Ausflug in die Hauptstadt mal wieder gelohnt.

Ralf Rudolph

Samstag, den 6.04.2013

Das Wetter war wie bestellt. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen jenseits der Null Grad mit einem fettem + davor. Unglaublich das es so etwas noch gab.
Tasche in das Auto gelegt und wieder zurück ins Haus gegangen um die Luftpumpe sowie das Rennrad zu holen. Hundi wollte mit raus, also der Haustür schnell einen großen Schubs gegeben. Kaum knallte sie in das Schloß, kam die Erleuchtung… 
Alle Schlüssel lagen noch auf dem Küchentisch!!!!!

So ein Mist! Die Nachbarn nicht da und mein Schatz bei der Arbeit. Die Zeit lief davon… Was für ein Saisonauftakt. Nach vielen hin und her hatte ich endlich einen Schlüssel bekommen.
Mittlerweile war es 12:20 Uhr und der Start in Scheeßel sollte um 14:00 Uhr sein. Na prima…

Die Fahrt verlief reibungslos und 20 Minuten vor Startbeginn hielt ich die Startunterlagen in den Händen. Schnell das Rad in die Wechselzone geschoben. Wo ist denn noch ein Plätzchen frei? Egal, das Rad irgendwo zwischen gequetscht und die Radschuhe hingestellt. Warmmachen? „Überflüssig“, denn ich dampfte auch so schon genug. Der Adrenalinspiegel peitschte in ungewollter Höhenlage. Kurz danach fiel bereits der Startschuß und es ging gleich den Berg hoch. Einsortieren, welches Tempo will/soll ich laufen…. keine Ahnung wo ich zum Anfang der Saison stehe. Ich fand eine kleine Gruppe deren Tempo sich moderat anfühlte und lief im Windschatten mit. Das passte gut. Nach 5 km wieder bei der Wechselzone angekommen wurden die Zeiten für die Läufer angesagt: 23:50 min. Das war eine Überraschung. Wie jetzt wohl das Rad fahren lief? Der Wind war auf dem Hin- und Rückweg gleichmäßig verteilt. Ich war nicht gut aber besser wie erwartet. Das konnte ich akzeptieren bei meinem „so tollen“ Radtraining bis jetzt. Auch der 2. Lauf lief gut. Die Einteilung passte und als die Beine wieder „weich“ wurden, ging auf den letzten Kilometern noch einmal richtig Tempo. Dadurch konnte ich noch viele Läufer überholen, leider bis auf eine Dame alles nur Herren. 

Im Großen und Ganzen war es ein schöner Wettkampf und eine guter Auftakt-Test für die Saison. Bei meinem derzeitigen Trainingsstand war ich nur eine Minute langsamer als im letzten Jahr und das ich dort bei diesem Teilnehmerfeld keinen „Blumentopf“ gewinnen konnte war schon vorher klar. Aber es hatte wieder viel Spaß gebracht und das ist schließlich das Wichtigste. 

Wer tolle Räder sehen will findet sie dort, modisches Styling der Besitzer inklusive. Allerdings sind die auch noch schnell. Neu war dieses Jahr, das die Wettkampfräder in der Wechselzone standen und man sich neben dem Auto auf der Rolle mit dem Trainingsrad warm fuhr…

Nein, nein keine Angst. Es waren auch viele „Ottonormal“-Teilnehmer dabei, aber eben alles sehr gute Radfahrer und Läufer.

Wie in den vergangenen Jahren ein wirklich sehr schöner Kurs auf vollgesperrter Strecke und mit vielen freundlichen Helfern die immer und überall parat waren. Vielen Dank an euch!

Kerstin 2 

Hochbrückenlauf – der einzige, an dem ich seit 2003 ununterbrochen teilnehmen konnte. Da Jonas ja früher als geplant zur Welt kam, stand einer Teilnahme auch dieses Mal nichts im Weg. Die Schwiegereltern wollten als Babysitter einspringen, sodass wir entspannt laufen könnten. Da Michi aber Anfang der Woche ein Magendarminfekt plagte und er dessen Auswirkungen noch in den Beinen spürte, musste er leider passen. Nun versprachen die Bedingungen keine neuen Bestzeiten und auch im nächsten Jahr sollten beide Brücken noch stehen. Die Nachricht kam von Albatros-Kati per SMS am Samstagabend: Strecke geändert, Wendepunkte, der Weg am Kanal ist nicht laufbar, in Neuwittenbek steckte ein Fahrzeug in den Schneewehen fest – nicht auch noch Läufer, die mit Trecker befreit werden müssten! Wir als erfahrene Organisatoren des famila Kiel-Marathons sind ja Winterbedingungen und demensprechende Improvisationen gewöhnt, aber einen Waldweg von festgefahrenem Schnee und Eis zu befreien geschweige denn den Weg am Kanal war dieses Jahr schlichtweg unmöglich, sodass die LG Albatros komplett umdisponieren musste. Dass diese Verlegung der Strecke nicht auf jedermanns Geschmack traf, war vorprogrammiert, aber lieber eng und sicher als gebrochene Knöchel und zahlreiche Ausrutscher. So nahmen wir es mehr oder weniger gelassen hin, liefen zeitweise hintereinander und uns entgegen, warteten geduldig mit Überholmanövern, ließen andere den Weg durch die Schneewehen trampeln oder suchten den Windschatten des Vordermannes und freuten uns über die Sonne, die gelegentlich durch die Wolkenlücken brach. So war es zwar kein HochbrückeNlauf mehr, aber auch die Levensauer Brücke zweimal zu überqueren, hatte es in sich, zumal der Weg im Wald mit Schnee und Eis ja noch vor einem lag – was auch nicht jedem gleichermaßen lag, gab es doch auf der Kurzstrecke bei den Frauen einen Überraschungssieg von Runa – und wäre die Strecke noch länger gewesen, hätte ich Anke auch noch gepackt. Auch Brittas wenn auch knapper Sieg über Verena auf der Langdistanz war taktisch erlaufen. Welche guten Ergebnisse wir sonst noch vorlegen können, kann man aus der Statistik entnehmen. Nach Einlaufen, Lauf, Auslaufen stand für mich noch die vierte Disziplin Windelwechsel an. Der tollen Stimmung in der Halle auf unseren Matten tat die Anstrengung jedenfalls keinen Abbruch und alle sind mit heilen Knochen ins Ziel gelaufen – in der Hoffnung, dass das jetzt endgültig der letzte Winterlauf gewesen sein möge! Für einige steht die Reise nach Berlin an – traditionell eigentlich ein echter Frühlingslauf, andere warten auf den Marathon in Hamburg sowie zig kleinere Läufe in der Region – auf jeden Fall euch allen viel Glück und eine erfolgreiche, gesunde und fröhliche Laufsaison!
Trixi
Platz M W Nr. Vorname Nachname AK-Platz AK Verein Netto Brutto Kategorie
15 3 633 Trixi Trapp 2 W35 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:06:36 15,4 km Kurzstrecke
24 24 1375 Ralf Lohse 6 M45 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 02:00:18 29,0 km Langstrecke
39 1 1202 Britta Hagge 1 W40 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 02:07:26 29,0 km Langstrecke
46 40 152 Udo Gerull 6 M45 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:14:11 15,4 km Kurzstrecke
55 49 141 Roland Fromme 6 M50 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:14:52 15,4 km Kurzstrecke
89 80 66 Jürgen Petropoulou 8 M50 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:19:08 15,4 km Kurzstrecke
97 86 354 Norbert Mackeprang 5 M55 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:19:58 15,4 km Kurzstrecke
102 90 563 Peter Schröder 7 M55 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:20:30 15,4 km Kurzstrecke
113 100 539 Holger Schilk 9 M55 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:21:16 15,4 km Kurzstrecke
145 123 518 Ralf Rudolph 30 M45 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:23:23 15,4 km Kurzstrecke
156 24 391 Marianne Möller 5 W45 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:23:56 15,4 km Kurzstrecke
164 27 353 Kerstin Mackeprang 3 W50 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:24:19 15,4 km Kurzstrecke
197 167 673 Rolf Willing 16 M55 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:27:02 15,4 km Kurzstrecke
228 191 363 Holger Marten 8 M60 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:30:00 15,4 km Kurzstrecke
253 47 312 Kerstin Kronenbitter 7 W45 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:31:35 15,4 km Kurzstrecke
288 34 1205 Katja Hameister 3 W LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 02:39:21 29,0 km Langstrecke
325 252 263 Henning Jürgensen 4 M70 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:37:45 15,4 km Kurzstrecke
331 75 479 Katja Punner 21 W40 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:38:20 15,4 km Kurzstrecke
332 76 636 Katrin Uhlig 10 W30 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:38:20 15,4 km Kurzstrecke
345 299 1606 Thomas Spenner 66 M50 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 02:47:22 29,0 km Langstrecke
402 107 135 Sabine Frahm-Gloe 27 W40 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 01:48:02 15,4 km Kurzstrecke
426 308 311 Achim Kronenbitter 51 M50 LG POWER-Schnecken Kiel e. V. 02:00:16 15,4 km Kurzstrecke

Manchmal kommt ja doch alles anders – eigentlich hatte ich ja nicht mal beim Hochbrückenlauf mit einer Teilnahme gerechnet. Da Jonas es bekanntlich eilig hatte und ich nach 2 Wochen Knieschmerzenpause am Montag meine erste Runde nach der Geburt drehen konnte, habe ich am Samstagmorgen nach meiner Brötchenrunde entschieden, doch einfach am Sonntag in Schmalensee zu starten. Es liegt vor der Haustür, Nachmeldegebühren gibt es nicht, die Strecke ist nett gelegen und Michi hatte nichts dagegen, etwas am Bulli zu basteln -was ja auch mit Jonas funktioniert. Die Sonne kam durch, der Wind blies ordentlich über die Felder, denn so viel Knick steht da nun doch nicht, der Boden war hart gefroren und verschneit oder vereist, wobei man sagen muss, dass sich der Veranstalter viel Mühe gegeben hatte, alles gut zu präparieren. So lautete das Motto, einfach mal loszulaufen und zu gucken, was so geht nach einem Dreivierteljahr Wettkampfpause – und es lief richtig gut. Der Wind kam zwar immer von vorn, wo kein Knick mehr stand -aber das galt ja für alle Läufer. An Fred Stahl von der LG Neumünster kam ich zwar nicht ran, hatte aber so ein gutes Zugpferd vor mir und auch sonst nur 6 Männer. Die letzten 150 Meter auf dem Sportplatz musste man sich wieder einen Weg durch den Schnee bahnen, dann kam die Zieluhr und die Linie und ein Glücksgefühl erfülllte die doch müden Beine, mit 39:14 war ich doch um einiges schneller als 2012. Jetzt kann der Hochbrückenlauf nächsten Sonntag kommen – der Schnee kam ja schon über Nacht…
Trixi

Bei Frost und eisigem Nordostwind machten sich knapp 2.000 warm eingepackte Läuferinnen und Läufer auf die Strecken über 10 km, Halbmarathon und Marathon. Respekt vor Jeder und Jedem, der sich dieser winterlich-maritimen Herausforderung an der Kieler Innenförde gestellt hat! Die ersten 3 km nahm einem der eisige Wind von vorn fast den Atem.
Auf der 10 km-Strecke gewannen mit dem Triathleten Oleg Rantzow in schnellen 32:52 min und Anke Tiedemann in 37:42 min die Lokalmatadoren von der SG TSV Kronshagen/Kieler TB. 411 Männer und 224 Frauen finishten die 10 km und waren sicherlich froh darüber nur eine Runde bei diesen ungemütlichen Witterungsbedingungen laufen zu müssen.

Die Halbmarathonis mussten 2 Runden, die Marathonis gar 4 Runden absolvieren. An den 2 Verpflegungsstellen am Marinestützpunkt und dem Sell-Speicher gab es warmen Tee, Wasser oder Banane zur Stärkung. Das Interesse der Zuschauer konzentrierte sich auf den Start- und Zielbereich am Ostseekai, da konnte man sich zwischendurch mal im warmen Terminal aufwärmen und die Angebote an Speisen und Getränken des Veranstalters, der LG POWER-Schnecken Kiel nutzen. In einem abgetrennten Teil des Terminals war der Umkleidebereich, dazu erstmals auch eine sichere Aufbewahrung für die Sporttaschen und ein Massageservice der Helios Ostseeklinik Damp, der die müden Beine wieder in Schwung brachte. Dazu hat Zippels-Läuferwelt eine kleine aber feine Laufartikel-Messe auf die Beine gestellt und mit deutlich reduzierten Preisen auch viele Aktive beglücken können. Der Bus-Shuttle-Service zu den Duschen in einer städtischen Schule wurde gut angenommen.

Beim Halbmarathon gewann der Schwede Johannes Erixon in 1:19:03. Bei den Frauen war Runa Bajorat von der SG Förde-Sparkasse in 1:29:11 nicht zu schlagen. 450 Männer und 140 Frauen kamen über die 21 km ins Ziel. Im Marathon setzte sich Oliver Sebrantke vom LC Hansa Stuhr in 2:39:28 Stunden durch. Bei den Frauen landeten 3 Schwedinnen auf dem Treppchen, die schnellste war Kajsa Berg in 2:50:50 Stunden. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass 11 Läuferinnen und Läufer unter der magischen 3-Stunden-Marke blieben, ein Zeichen für ein starkes Teilnehmerfeld bei insgesamt 240 Finishern.

Beim 10 km-Walking gewannen Doris Lewerenz von den Kaki-Walkern in 1:15:06 Stunden und Michael von Östergaard vom Jyllinge Löbeclub in 55:58 min. Hier nahmen nur 26 Walker teil.

Am Start, beim Passieren des Ostseekais und schließlich im Ziel wurden die Läufer vom Moderator der Veranstaltung, Hans-Erich Jungnickel, gezielt angesprochen und motiviert. Eine Erinnerungsmedaille bekam jeder Läufer im Ziel, danach waren es nur ein paar Schritte bis zur reichhaltigen Zielverpflegung am und im Ostseeterminal. Die Zeiterfassung ermöglichte schnelle Ergebnislisten, Urkundenausdruck und zügige Siegerehrungen. Wir haben wieder viel Lob für die reibungslose Durchführung der Veranstaltung bekommen, notwendige Motivation für den Jubiläumsmarathon im nächsten Jahr. Danke an alle fleißigen Helferinnen und Helfer und natürlich die zahlreichen Sponsoren!


Die Ergebnisse der POWER-Schnecken über 10 km:
Friederike Austein 2. Platz 39:31 min
Britta Hagge 3. Platz 41:33 min
Marion Buhrmann 11. Platz 44:42 min
Katja Hameister 21. Platz 47:28 min
Franziska Kemezys 94. Platz 56:15 min
Berrin Szuwart 221. Platz1:16:25 h
Ralf Lohse 29. Platz 40:15 min
Udo Gerull 84. Platz 44:52 min
Roland Fromme 95. Platz 45:17 min

Jürgen Petropoulou finishte den Marathon als 79. in 3:47:30 h, tolle Energieleistung!

Ralf

Am 3. Februar startet morgens um halb neun der Erlebnislauf über wahlweise 27, 37 oder 45,5 km am Sportplatz in Kiel-Holtenau. Dem extrem langsamen Tempo von 7:30 min pro km müssen sich bis zum 3. Leuchtturm in Bülk bei km 27 alle anpassen. Danach gibt es 8 Tempogruppen von 5:00-8:30 min/km, die gemeinsam die letzten 10 oder 18,5 km bewältigen. An 6 Verpflegungstellen gibt es kalte und warme Getränke und allerlei Leckereien. An den Leuchtürmen in Holtenau, Friedrichsort und Bülk werden Gruppenfotos gemacht. Ein Teilnehmer nimmt am Strand von Friedrichsort bei Lufttemperaturen um den Gefrierpunkt ein kurzes Bad in der Förde, Respekt! Insgesamt nehmen 96 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Kultlauf teil. Ich benötige brutto gut 4 Stunden bis zum Leuchtturm in Bülk und unterhalte mich auf dem letzten Abschnitt gut mit Kirsten aus Hamburg. Danach bilde ich die kleinsmögliche Gruppe mit Mario und wir laufen den Rest im 5 min/km-Tempo bis zum Ziel in Holtenau. Wir haben großes Glück, denn es bleibt die ganze Zeit trocken. Genau 6 Stunden zeigt meine Stoppuhr brutto an, als wir das Ziel in Holtenau erreichen. Ich bedanke mich für unser intensives Gespräch, quasi eine Lauftherapie, und er sich für mein Vertrauen. Die heiße Dusche danach tut ausgesprochen gut. Mit Kuchen, Tee, Erdinger alkoholfrei und schließlich einer Portion Nudeln können die leeren Speicher wieder gefüllt werden. Da ich mich mit den Kindern noch zum Schwimmen und für die Sauna verabredet habe, verzichte ich dieses Mal auf die spezielle Siegerehrung und lasse mir Urkunde und Medaille aushändigen. Vielen Dank an Heinz und Regina Behrmann sowie das Team von Zippels Läuferwelt für eine toll organisierte Veranstaltung.

Ralf

Morgens um 10 Uhr treffen wir Wander- und Grünkohlschnecken uns in Schierensee am Gasthaus „Zur Linde“. Immerhin 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgtem dem Ruf von Manuela und Bertram, die die Wanderung und das anschließende Essen organisiert und vorbereitet haben. Die ungemütlichen Witterungsbedingungen mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und Eis, Schnee und Schneematsch haben vielleicht weitere Schnecken abgehalten. Zunächst bleibt es trocken. Wir wandern in mäßigem Tempo über wenig befahrene Landstraßen durch die schneebedeckte Winterlandschaft und bei guten Gesprächen untereinander vergeht die Zeit schnell. Nach etwa einem Drittel der Strecke gibt es eine erste Pause mit mitgebrachten Heißgetränken und Leckereien. Die Gruppe teilt sich in eine größere schnellere und eine kleine langsame Gruppe. Gegen 13 Uhr wollen wir gemeinsam am Gasthaus in Schierensee ankommen. Die große Gruppe wandert über den schneebedeckten Rad-/Fußweg nach Blumenthal, durch den Ort und wieder zurück in Richtung Ruhmohr und Schirensee, wo noch eine 2. Pause eingelegt wird. Stellenweise weht uns eisiger Wind um die Nase und später fängt es auch noch an mit Schneegriesel und Schneeregen. Da schmeckt dann der deftige Grünkohlteller hinterher um so besser. Gut, dass alle Teilnehmer an die Winterausrüstung von Kopf bis Fuß gedacht haben. Britta überbringt die freudige Nachricht über die Geburt von Jonas, der jüngsten POWER-Schnecke mit Trixi und Michael als glücklichen Eltern! Er hat einen klassischenn „Frühstart“ hingelegt, aber Hauptsache gesund und munter.

Ziemlich durchgefroren und teilweise auch nass erreichen wir nach ungefähr 14 km die gemütliche Stube im Gashaus „Zur Linde“. Wir bestellen unsere Getränke bei der rührigen Bedienung und bekommen kurz darauf auch schon das heißersehnte Essen. Wir langen reichlich zu bis wirklich nichts mehr geht. Alle sind begeistert von der Qualität des Essens, oberlecker von Grünkohl über Kartoffeln bis zu Fleisch und Wurst! Auch die Alternativ-Gerichte finden volle Bewunderung. Satt und zufrieden begeben sich die Schnecken nachmittags auf den Rückweg, um Zuhause vermutlich alle Viere von sich zu strecken.


Vielen Dank an Manuela und Bertram für die gute Vorbereitung und das Küchen- und Serviceteam des Gasthauses „Zur Linde“!

Ralf

Da freut man sich 1 Woche lang über die gestiegenen Temperaturen und den damit verbundenen Bodenbeschaffenheiten und dann das: weiße Massen fallen ab Dienstag vor dem finalen Lauf vom Himmel begleitet von leichtem Bodenfrost und schon wird ein Strich durch die Abschlusstrainingseinheiten gezogen. Ein Anflug von Erkältung schmeißt den Autor ebenfalls nach hinten aber mit gaaaanz viel guter Pflege kam er dann doch wieder auf die Beine. Also wieder ein klassischer Winterlauf! Nach dem Lauf hatten wir uns vorgenommen, den griesgrämigen Besitzer der Sportklause im Gemeindezentrum um Schweinefilet mit Bratkartoffeln und Brokkoli zu erleichtern. So der Plan!
Aber vorher galt es 21,1 km durch den Dänischen Wohld und Altenholz zu bewältigen. Das Starterfeld war, wie in den beiden ersten Läufen, topp-besetzt und so zog sich die Läuferscharr nach dem Startpfiff um 13.00 Uhr schnell auseinander. Wir beide sind seit langer Zeit mal wieder gemeinsam gelaufen und so trafen wir nach 3,5 km zum ersten Mal auf das uns schon bekannte Eis-Schnee-Stück. Aber bei diesem Lauf war der Gripp nicht so ganz übel, so dass wir, wie alle anderen Läufer um uns herum auch, auf dem Fahrradweg geblieben sind. Einige Exoten haben angeblich einen kurzen Ausflug auf die verbotene Straße gewagt, sich dann aber wohl schnell doch für das erlaubte Terrain entschieden. Der Gedanke ging wohl vielen durch den Kopf, was gewesen wäre, wenn die Polizei einen echt aus dem Lauf nimmt??? Die ganze Serie für die Katz! Und so kamen wir 3 Schnecken eigentlich relativ unspektakulär ins Ziel. Aber halt, ein Wort noch zu den Jungs, Mädels und Erwachsenen der Feuerwehr, den Pfadfindern, der Polizei und den anderen zahlreichen helfenden Händen: die haben einen Super-Job gemacht!!! Immer fröhlich, immer irgendein aufmunternder Spruch oder eine hingehaltene Hand zum Abklatschen oder ein nach oben gereckter Daumen oder oder oder… das sind die Kleinigkeiten, die einem so einen Lauf wirklich genießen lassen.
Die abschließende Siegerehrung barg dann doch noch eine kleine Überraschung, denn nach Addition aller Laufzeiten belegte Marion noch den 3. Gesamtplatz! Das ist eben das Spannende an den Cup-Läufen: wer nicht an allen 3 Läufen teilgenommen hat, kommt nicht in die Wertung. Hätte die Sportklause schon geöffnet gehabt, wäre das der perfekte Abschluss gewesen. Für das nächste Jahr wünsche ich ihn mir als Mitsponsor! Ein Essengutschein über ein paar Euro oder ein Getränk hätten sicher für den einen oder anderen Gast gesorgt…
Alles in allem hat Uwe wieder 3 tolle Winterläufe organisiert und für das angemessene Wetter gesorgt. Ich wünsche mir für 2014 auch eine Sommerlaufserie! Ich würde an dieser auf keinen Fall teilnehmen, denn dafür wäre das sicherlich perfekte Sommerwetter viel zu schön!

Hier die Abschlussstatistik:
Halnmarathon:
Ralf Lohse: 01:25:45 9. Gesamt, 3. M 45
Udo Gerull: 01:40:22 h, 33. Gesamt, 11. M 45
Marion Buhrmann: 01:40:23 h, 3. Gesamt, 1. W 45

Serienwertung: 
Marion: 3. Gesamt, 1 W 45
Ralf: 12. Gesamt, 4. M 45
Udo: 24. Gesamt, 7. M 45

Auf Wiedersehen 2012
Udo Gerull

Und fröhlich pfeifend fuhren die Protagonisten dann zum 2. Teil der Laufserie nach Altenholz um die 14 km Strecke anzugehen. Das Wetter zeigte uns die ganz kalte Schulter und in der Umkleidekabine gab es dann auch nur ein Thema. Diese noch nie dagewesene klirrende Kälte, völlig untypisch und auch ganz und gar überraschend (es waren -5 ° C, nicht -25°!) Man hörte überall die laut- und selbstgestellten Fragen was man denn anziehen würde, mit Schal oder ohne, Jacke oder Weste, mit Langarmshirt oder Kurzarm drunter, dünne Mütze oder dicke oder keine, Schuhe mit mehr oder weniger Gripp?!?!? Ich kam mir vor, wie in einer Frauenumkleidekabine. ..
Die Strecke war allen bekannt, jedoch war jeder neugierig, was denn wohl aus dem Schnee-Matsch-Stück geworden ist. Und um es vorweg zu nehmen: es war spiegelglatt auf ca. 1,5 km!!! Aber zum Glück ja für alle. Pünktlich um 13.00 Uhr ging die Hatz durch Altenholz los. Ralf war Sekunden nach dem Startpfiff aus meinem Sichtfeld verschwunden, Ulli lief direkt hinter mir. Wir beiden hatten so ziemlich dieselbe Zielzeit anvisiert und Marion hatte sich wieder bei Interims-Hasen Peter eingeklinkt. Das hatte ja schon vor 14 Tagen gut geklappt. Aber dann kam es doch anders: Ulli kam Marion und Peter beinhaltend nach wenigen hundert Metern schon wieder langsam entgegen. 
Nach 5 km kam die Eisplatte in Sicht und sofort entschieden alle Läufer, die gefährliche und verbotene Straße zu nehmen. Es sieht ja keiner und wenn jeder auf der Straße läuft, wird ja auch niemand benachteiligt. Das klappte solange, bis die Polizei uns verbal von der Straße schubste. Man munkelte, dass einige Läufer, nachdem der Streifenwagen vorbei gefahren war, wieder auf die Straße gewechselt sind! Also wirklich… Ansonsten gab es dann aber keine Besonderheiten oder Glätte-Unfälle mehr. Nach einer kurzen Dusche ging es für Marion und mich dann auf dem direkten Weg zur Holstentherme nach Kaltenkirchen!!! Dort waren wir auf jeden Fall schon einmal Langstrecken-Sauna-Gesamtsieger.

Hier die Statistik:
Ralf Lohse: 58:28, 6. M 45
Udo Gerull: 01:03:52, 11. M 45
Marion Buhrmann: 01:06:34, 1. W 45
Peter Schröder: 01:08:49, 2. M 55

Noch eine Fortsetzung folgt… 
Udo Gerull

Die 3. Winterlaufserie Altenholz hat in diesem Jahr wirklich ihren Namen verdient! Für Ralf, Ulli, Peter, Marion und mich ging es auf teilweise schneebedeckter Straße beim ersten Lauf über 10 km. Der Start wie im letzten Jahr im Stadion, dann eine Runde durchs Dorf und danach raus in die Wildnis. Bei km 7 wurde es dann richtig winterlich! Für den Gehweg außerhalb der Gemeinde Altenholz fühlt sich anscheinend niemand verantwortlich und so lag dort auf knapp 2 km ein Schnee-/Matsch-/Eisgemisch, auf dem man bei jedem Tritt das Gefühl hatte, man hätte 2 gemacht! An die ganz guten Zeiten waren ab diesem Moment wohl für die ambitionierten Läufer nicht mehr zu denken. Für Peter, Marion und mich war es ein geplanter kontrollierter Tempolauf, der dann auch fast auf die Sekunde genau aufging. Die mal gerade 2-wöchige Vorbereitungszeit von Marion und mir hat uns beiden jedoch genügt, um wieder ein wenig in Fahrt zu kommen. 
Der Cheforganisator Uwe Cizinski begrüßte die Läufer schon beim Ankommen und später dann unermüdlich nahezu jeden beim Zieleinlauf. Auf der Strecke standen die Jungs der Jugendfeuerwehr und gaben einem aufmunternde Worte mit auf den Weg und kurz vor Schluss klatschte ein Streckenposten jeden ab und mobilisierte die letzten Reserven oder machte den Lauf final noch etwas leichter. Kurz hinter ihm stand die Kamera und schoss zahlreiche Bilder, die auf der Veranstalterseite zu sehen sind. (Die Beiden haben sich bestimmt abgesprochen) Die Versorgung kann man als liebevoll, besser schon fast familiär, bezeichnen, die Duschen bis zum letzten Tropfen warm. Für Ulli und Marion sprang nach dem ersten Lauf jeweils die Führung in der jeweiligen Altersklasse raus, Peter belegte den 3. Rang und Ralf und ich haben in diesem Jahr in einer sehr stark besetzen AK wohl nicht den Hauch einer Chance auf die Nähe des Treppchens. Siegerehrung nach dem 3. Lauf.
Ralf Lohse: 42:31, 10. M 45
Ulli Wollschläger: 45:05, 1. M 55
Udo Gerull: 45:19, 14. M 45
Marion Buhrmann: 47:43, 1. W 45
Peter Schröder: 47:41, 3. M 55

Fortsetzung folgt…
Udo Gerull

Kategorien: Laufen

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