Ein Schneckenlauf ohne echte Schneckenbeteiligung?! Nein, nein….das mußte dringend geändert werden. Und so waren Norbert und ich zur „Erkundung“ in das Ostseeheilbad nach Graal-Müritz aufgebrochen. Der Wetterbericht versprach gutes Wetter, so dass man nach dem Lauf noch schön die Umgebung erkunden konnte.
Es ist ein kleiner gut organisierter Lauf. Start/Ziel war auf dem Sportplatz, der keine 500m von der Seebrücke entfernt liegt. Von dort ging es auf befestigten Waldwegen Richtung Wasser, hinter den Dünen über eine kleine Schleuse, an den von Bäumen beschatteten Campingplatz vorbei bis zum Rhododendron-Park. Dort wurde, ebenfalls weiter auf festen Sandwegen, eine Schleife gelaufen die zum Strand und von dort fast auf demselben Weg zurück zum Sportplatz führte. Die 5km Läufer/innen durften zum Ziel abbiegen, für alle anderen galt „Sightseeing“ zum Zweiten.
Im Ziel gab es die angekündigte Streuselschnecke, Verpflegung und Trinken. Außerdem hatte die Feuerwehr noch eine große Gulaschkanone mit eben diesem Inhalt aufgestellt. Beim vorbeilaufen roch es allerdings eher nach Erbsensuppe, was bei mir definitiv zu einer Tempoverschärfung führte, um den Geruchsfeld zu entkommen… ;-))
Start war pünktlich um 11 Uhr. Gott sei Dank haben wir uns noch schnell vor dem Lauf umgezogen. Durch die Sonne und den windgeschützten Wald/Düne war das Kurzarmshirt vollkommen ausreichend. Nur zur Erinnerung: Es ist November!
Norbert hatte seine geliebte Garmin-Uhr zu Hause in der Ladestation vergessen und mußte als gefühlte „Nacktschnecke“ ;-)) auf die Strecke. Interessanterweise war dort (fast) keiner Sklave seiner Uhr gewesen. Kaum Gebimmel….
Die Siegerehrung erfolgte als Gesamteinlauf sowie für die Altersklassen. Es gab eine schöne Schneckenurkunde und nur für die ersten 3 der AK jeweils eine Gold-,Silber- oder Bronzemedaille. Für alle anderen galt, dabei sein ist alles. Direkt im Vereinsheim gab es sehr schöne warme Duschen und Umkleideräume. 
Die Zeiten auf unseren Urkunden sind einfach genial. Leeeeider war der Lauf aufgrund von Sanierungsarbeiten auf dem Sportplatz nicht 10 km sondern nur 9,3km lang. Aber es war trotzdem ein schneller Lauf und die Platzierungen gut erkämpft und vielleicht rücken diese Zeiten ( irgendwann, wer weiß  zum Sommer ja in greifbare Nähe… ;-))

Norbert: 1. AK 55/ 31. gesamt 43:49 min
Kerstin: 1. AK50/ 6. gesamt 45:30 min

Am Freitagmittag oder am Nachmittag sind wir bei Regen in Kiel gestartet. Einige sind mit Ihrem PKW gefahren andere haben sich in zwei Busse aufgeteilt. Da noch einige Arbeiten mussten ist ein Bus erst später gefahren.
In Stralsund angekommen haben wir Schnecken unsere Quartiere bezogen die sich doch über die ganze Stadt verteilt haben. Am Samstagmorgen haben wir uns alle im Startbereich getroffen. Anfangs war es noch sehr neblig, aber trocken von oben, pünktlich zum Start der Schüler, wo Finn mit gelaufen ist, klarte es auf. Knapp eine Stunde später sind 7 POWER- Schnecken auf der Halbmarathondistanz gestartet. Beim Hauptlauf der 12 Km sind ebenfalls 7 POWER- Schnecken gestartet. Auf der Walkingstrecke war leider nur eine Starterin.
Frauenpower auf der Halbmarathonstrecke. Es lief von Anfang bis Ende so richtig gut. Am Anfang noch etwas verhaltener, da die Rügenbrücke vor uns lag. Die doch sehr lang gezogen hochging. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Runter ging es dann wieder besser. Bis Kilometer 5 war vor mir keine Frau, kaum zu Glauben, aber es war wirklich so. Auf Rügen sind wir eine Große Schleife mit einem Wendedpunkt gelaufen. Da war die 2te Frau etwa 3 Minuten hinter mir. Ob das reicht? Auf dem Rückweg ging es über Betonwegen und Matsch zum Rügenbrückendamm. Und plötzlich war man schon im Hafengebiet. Meine Zeit ist bei 1:29.14 stehen geblieben. Damit hat eine POWER- Schnecke den Rügenbrücken Lauf Halbmarathon gewonnen. Das war eine Überraschung für alle. Es war eine gute nette Veranstaltung dank an den lieben Wettergott.
Auf der 12 Kilometerstrecke hat Kerstin Mackeprang eine sehr gute Platzierung erlaufen. Sie ist 8te Gesamtfrau geworden und damit AK 2 te. Glückwunsch.

Am Samstagabend haben wir uns alle zum Essen wieder getroffen, nach dem sich alle am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in der Stadt erholt, oder sich im Zimmer ausgeruht haben.
Sonntagmorgen ging es wieder nach Kiel bei schönstem Wetter.
Hier noch die Ergebnisse Rügenbrückenlauf Gesamt.
12KM
Kerstin Mackeprang AK 50 2te in 00:58:49
Uta Arndt AK W50 16te in 1:10:07
Ramona Schröderter AK W50 in 1:20:35
Dirk Wagner 38ter M50 in 01:10:07
Thomas Spenner 42ter M50 in 01:11:35
Rolf Schattauer 18ter M60 in 01:12:12
Peter Schröder 37ter M55 in 01:20:35
Katja Punner 18te W40 in 01:10:07

Halbmarathon:
Britta Hagge 1te W40 in 01:29:14
Roland Fromme 11te M50 in 01:41:56
Norbert Mackeprang 4te M55 in 01:47:49
Ralf Rudolph 29ter M45 in 01:51:48
Rolf Willing 9ter M60 in 01:55:21
Dirk Jürgens 13ter M55 in 01:56:02
Holger Marten 11ter M60 in 01:59:02

Walking:
Manuela Busch in 51:16

Der 27. „Safari Half Marathon“ 2014
in Wellington / Südafrika

Üblicherweise bekommt man seine Startunterlagen am Tag vor oder am Lauftag selbst ausgehändigt. In Südafrika, war das leider nicht der Fall. Einzig am Wochenende vor dem 01.05. (Do.) gab es an 5 Orten am Westkap im Einzugsbereich von Kapstadt die Startnummern etc.. Wie gut, wenn man Freunde oder Familie hat, die es möglich machten, dass ich als POWER-Schnecke bei diesem landschaftlich grandiosen Herbstlauf teilnehmen konnte. Wir erreichten die Kleinstadt Wellington im Weinbaugebiet ca. 60km von Kapstadt entfernt am 30.04. und hatten eine traumhafte ruhige Übernachtung am Stadtrand vorgebucht (Lady Loch Guesthouse). Gut vorbereitet ging es im Dunkeln am sehr frühen morgen des Maifeiertags um 6:15 Uhr per Auto Richtung Veranstaltungsgelände, der Hugenotten High School. Alleine 3 Rugbyfelder waren zusätzlich als Parkflächen vorbereitet. Dieses Laufevent wurde mit langjähriger Erfahrung ausgerichtet und ist für Nordeuropäer preislich sehr erschwinglich (ca. 11€). Toilletenschlangen sind jedoch auch in diesem Land lang und sogar noch beim Startschuss weiter existent.
Der Herbst ist zu dieser Zeit schon deutlich spürbar, so dass es morgens um 7:10 Uhr, beim Startschuss zum Sonnenaufgang noch ca. 10°C kühl ist und die Rasenflächen vom Nebel nass sind. Wenn die letzten Läufer im Ziel sind wird es jedoch ca. 18°C warm und sonnig sein. 
Die Laufstrecke war eine sehr wellige, abwechslungsreiche, aber nicht übermäßig schwere Runde durch die Weinberge und ein wenig durch den ländlichen Ort selbst. Besonders eindrucksvoll ist die Berglandschaft, die ständig im Blick der Läufer ist, die erst nach ca. 30 Minuten Laufzeit von der Sonne überwunden wurde. Aus Sicht eines Deutschen Volksläufers lässt sich sagen, dass die ca. 3000 Halbmarathonis sehr gemütlich unterwegs waren und es auffällig ruhig angingen. Es gab natürlich sehr schnelle Läufer im Bereich von 65 Minuten, die jedoch untypisch für diesen Lauftag waren. Zeitgleich gab es auch Staffelläufer und parallel einen Schülerlauf und sogar Walker für 10 und für 21 km! Insgesamt starteten etwa 10.000 Teilnehmer, um dann anschließend ausgiebig auf der Festwiese zu feiern, zu essen und zu trinken. Für uns auch eine sehr gute Erfahrung hierbei, die Freundlichkeit während des Laufs und auch nachher, sowie das in Südafrika nicht zwangsläufige sehr hohe Sicherheitsgefühl jederzeit. Alle haben die Läufer gefeiert, die Kinder am Wegesrand bei den Bauernhöfen genauso wie die Stadtbewohner und die vielen angereisten Gäste von überall her aus den Kapprovinzen. 

Roland F.

Link zum Veranstalter: http://www.safarihalfmarathon.co.za/
Dort erfährt man auch, warum der Lauf eigentlich „Safari“ Halbmarathon heißt uvm..

Grüße vom Genußlauf am Rennsteig
Also, ich hatte schon einen gehörigen Respekt vor diesem Marathon! Die Vorbereitung in den Berliner Bergen war gewissenhaft und trotzdem sehr entspannend.
Freitag Mittag ging es los in Richtung Thüringen. Das Bett hatte ich bereits im letzten Mai reserviert, zum Glück war noch etwas frei! Die Anmeldung zum Lauf folgte im September….
Vor Ort war alles bestens organisiert: Nummernausgabe in der Schule, Laufshirt gab es in der Turnhalle bei lecker Speckklößen und Fleisch, dazu ein, zwei Bierchen, es spielte eine Live-Band. Anhänger bayerischer Folklore kommen voll auf ihre Kosten!! Ganz Norddeutscher habe ich es beim Laufshirt belassen…
Dann das Bett belegt und noch schnell etwas gegessen, ich wollte früh ins Bett. Eben eine optimale Vorbereitung. Na ja, im Festzelt gab es Blasmusik und da waren die Alternativen in Neuhaus eben begrenzt.
Samstag ein gutes Frühstück und ab zum Start. Auch hier gute Stimmung: es wurde gemeinsam das Rennsteig-Lied gesungen und zum Schneewalzer geschunkelt – ohne Quatsch, aber alle haben mitgemacht, ist eben Kult. Dann kam der Startschuß und knapp 3000 Marathonies schnaufen die Startrampe hoch. Es folgen 20 schöne Kilometer über Asphalt, Waldwege und sonstiges, gutes Geläuf. Ich stehe auf der Bremse: bloß nicht zu schnell laufen, die Steigungen werden nicht weniger oder flacher… Da sich die Beine gut anfühlen, will ich die 2. Hälfte etwas Gas geben, klappt auch prima – bis wir etwa bei KM 25 an ein Bachbett kommen. Es folgt Gänsemarsch mit kleinen Gehpausen – aber die Landschaft ist wirklich wunderschön, so hält sich die Verstimmung über die Zwangspause in Grenzen. Weiter geht es quer Beet – das 2. Drittel des Laufes hat wirklich am Meisten zu bieten, fast ein Crosslauf in den Bergen. Rückblickend sind die Gehpausen an den Rampen genau richtig, am Rand stehen jetzt häufiger Läufer mit Krämpfen. Aber mit dem Coaching durch meine Trainingspartner bin ich vorsichtig und teile die Kräfte gut ein. Und plötzlich stehe ich an der letzten Steigung zum Zieleinlauf, wieder eine schöne Rampe, aber oben wartet das Ziel. Die Stimmung ist Klasse, meine Beine sind noch locker, als ich ins Ziel laufe. Knapp unter 4:30 Std. ist zwar meine bisher schlechteste Marathon-Zeit, aber eben im Gebirge und nach einem echten Genußlauf! 
Den Rücktransport per Shuttlebus kann ich mir sparen (andere Läufer berichteten aber von reibungslosem Ablauf), auf mich wartete ein Privat-Transport.
Das war auf jeden Fall nicht mein letzter Start am Rennsteig, nächstes Mal entweder mit Bestzeitenjagd oder die 73 km. Am liebsten würde ich gleich wieder mit dem Training beginnen.

Jürgen Bentlin

Da ich aus gesundheitlichen Gründen leider in Berlin nicht laufen konnte, habe ich mich 4 Wochen vorher entschlossen den Halbmarathon auf Inlinern zu absolvieren. Und das, obwohl ich noch nie auf Rollen gestanden habe. Als Coach hatte ich meine Frau, das Wetter war auch auf meiner Seite und so war ich einigermaßen vorbereitet.
Samstagmorgen geht es mit Ramona und Peter los mit dem Ziel Berlin. Auf der Messe das 1.Highlight, ohne Schlange bekam ich meine Startunterlagen. Statt Laufschuhen und Shirts habe ich mir an die Skaterstände angesehen und wichtige Informationen geholt.
Zurück am Auto kam die nächste Überraschung, ein Ticket. Im Hotel hat uns ein äußerst luxuriöses Zimmer erwartet!!!!!!!!und besonders geräuscharm. Jede S-Bahn war unsere. Der Vorteil, wir konnten direkt vom Buffet zum Start rollen.
Dank unserer Whatsapp- Berlingruppe wusste jeder von jedem alles. So trafen wir uns abends beim Italiener zum obligatorischen Nudelessen!!!!!Es ist immer wieder schön mit den Schnecken in gesellliger Runde so viel Spaß zu haben.
Sonntag: Wir gehen zum Frühstück, die Aufregung steigt. Bei meiner Frau mehr als bei mir, sie sorgt sich eben um mich. Der Weg zum Start war schon sehr anstrengend, aufgrund der neuen Absperrungen mussten wir einen riesigen Umweg auf für uns unwegsamem Gelände machen. Endlich standen wir in Block C. Wir fieberten dem Start entgegen, wie bei den Läufern. Die ersten Ängste machen sich breit, wegen der Matten und der ganzen Straßenbahnschienen. Nachdem ich das erste Hindernis gemeistert hatte, freute ich mich von Ramona und Peter angefeuert zu werden. So beflügelt habe ich auch die Straßenbahnschienen überquert. Ich wurde sicherer und nahm Fahrt auf. Aber irgendwas war anders, es waren keine Zuschauer am Rand. So rollte ich mit meiner Frau Richtung Siegessäule, aber auch da war es spärlich besucht. Schade.
Gut, das schon ein paar Bands da waren, besonders habe ich mich bei km 12 über die Leadsängerin gefreut.
Trotz einiger Stürze um mich herum, habe ich mich gut gehalten und freute mich, mit meiner Frau heil und glücklich ins Ziel zu rollen. Es war mein Ziel, nicht vom Kenianer überholt zu werden und das habe ich geschafft. Es war mal eine ganz neue Erfahrung, den Halbmarathon auf diese Art zu meistern.

Holger

– drei tolle Tage
Ein Bericht vom Berliner Halbmarathon 2014 und einigen wagemutigen POWER-Schnecken, die sich in dieses Abenteuer stürzten sowie ihren treuen Fans, die sie dabei begleiteten.


Am Freitag, den 28.03.2014 war es soweit: Die Anreise nach Berlin wurde von den meisten Reiseteilnehmern angetreten – teils per Bahn, teils mit dem Auto. Bestens organisiert in einer speziell für dieses Unterfangen erstellten WhatsApp-Gruppe, konnte der Kontakt und die Kommunikation zwischen den Reiseteilnehmern aufrecht erhalten und eventuellen Verlusten vorgebeugt werden. Als erster Programmpunkt stand für viele der Besuch der Läufermesse in den alten Gebäuden des ehemaligen Flugplatzes Berlin Tempelhof auf dem Zettel. Zum einen mussten hier die Startunterlagen abgeholt werden aber auch ein breites und interessantes Angebot an Material und Informationen stand den Besuchern zur Verfügung. Vor allem die Materialkunde und für einige sogar das Feilen an der Lauftechnik standen hier im Vordergrund. Allerdings nutzten wenige auch den Messebesuch, um sich mit Hygieneartikeln eines bekannten Herstellers einzudecken. Am Abend wurde sich dann in das Luxushotel am Alexanderplatz, welches den Schnecken in den nächsten Tagen als Unterkunft dienen sollte, begeben. Hervorzuheben ist für das Hotel vor allem die großzügige Raumaufteilung der Einzelzimmer mit drei Betten. Anschließend edel verköstigt im Steakhouse-Stil konnten so die abenteuerlustigen POWER-Schnecken nach diesem ersten anstrengenden Tag die verdiente Nachtruhe genießen.


Für den Samstag stand nun unterschiedlichstes auf dem Plan. In Splittergruppenformation sind die Schnecken auf Berlin losgegangen. Vom Einkauf über eine Spreefahrt, das Besuchen von Freunden oder einfach nur „chillen“ war der Samstag für alle ein Tag zum Abschalten auf die jeweils eigene Weise. Am Abend kam man dann natürlich wieder zusammen um unter gemeinsamer Flagge das Abendessen in einem italienischen Restaurant zu genießen. Dieses war zum großen Teil in Kieler Hand, denn neben einer langen Tafel mit POWER-Schnecken war ebenfalls eine Delegation des LTV Kiel Ost in das Etablissement eingekehrt. So klein ist die Welt und so groß ist Kiel.
Am Sonntag, dem großen Tag des Wettkampfes, standen die Athleten, manche bezeichnen sie auch als Extremsportler, sowie ihre Begleiter früh auf. Somit konnten sich alle mit einem reichhaltigen Frühstück für den anstehenden Lauf stärken. Man merkte es gleich: Die Aufregung und die Vorfreude war bei allen riesengroß. Bei allerbestem Wetter wurde sich anschließend zum Start begeben, wo bereits reges Treiben herrschte. Teilnehmer und Fans aus vielen verschiedenen Nationen und aller Altersgruppen hatten sich bereits versammelt und konnten den Start kaum erwarten. Es herrschte Gänsehautstimmung – die besten Vorzeichen für einen erfolgreichen und spaßigen Renntag waren gegeben. Letztlich ist es für alle ein erfolgreiches und schönes Erlebnis geworden. Die Ergebnisse der einzelnen Teilnehmer sind unten aufgeführt. Nach dem erfolgreichen Wettbewerb genossen ein Teil der Reisenden noch die Berliner Großstadtstimmung und gönnten sich ein paar Kaltgetränke bzw. Nusseisbecher.
Kai

Folgende Starter waren für die POWER-Schnecken oder als deren Begleiter in den Disziplinen Inlineskating und Laufen angetreten.

Inlineskating
Schilk, Doris, 1:20:07
Schilk, Holger, 1:20:07

Laufen
Arndt, Uta, 2:17:07
Bichel, Bernd 1:54:00
Dischereit, Kai, 1:57:21
Finkeldey, Petra, 2:18:19
Gutza, Ramona, 2:31:25
Hagge, Britta, 1:33:36
Hinterleitner, Mark, 2:13:54
Krammer, Karen, 2:05:21
Marten, Holger, 2:03:18
Punner, Katja, 2:12:38
Schröder, Peter, 2:31:25
Spenner, Thomas, 1:57:38
Uhlig, Katrin, 2:06:17
Willing, Rolf, 1:51:25

Neuer Streckenrekord auf der Marathondistanz und Teilnehmerrekord für alle Läufe!
1.550 Läuferinnen und Läufer kamen bei den 4 Wettbewerben glücklich im Ziel an. Milde Temperaturen, Trockenheit und nur mäßiger Wind lockten so viele Winterläufer wie nie zuvor an die Kieler Förde. Die flache Wendepunktstrecke an der maritimen Flaniermeile Kiels ist traditionell der erste Saisontest für viele Läuferinnen und Läufer aus Schleswig-Holstein und einige Läufer aus dem Ausland. Allein rund 120 Schweden reisten mit der Stena-Line-Fähre aus Göteborg an.

Auf der 10 km-Strecke setzte sich der Favorit Dennis Mehlfeld vom Lübecker SC erwartungsgemäß vom Start an die Spitze der knapp 700 Läufer. Er siegte überlegen mit 32:35 min vor Philipp Müller und Maik Willbrandt. Bei den Frauen war es denkbar knapp; mit nur 2 Sekunden Vorsprung siegte Friederike Austein in 39:15 vor Anke Tiedemann (LTV Kiel Ost), der Seriensiegerin der vergangenen Jahre. Dritte wurde Verena Becker von der SG TSV Kronshagen/Kieler TB.

Beim Halbmarathon siegte der Söruper Mansor Farah in schnellen 1:16:35 h vor Michael Wittig und Viktor Kirsch. Manuela Sporleder von TuS Germania Schnelsen gewann bei den Frauen überlegen in 1:26:55 h. Insgesamt gingen 602 Teilnehmer an den Start.
233 Läuferinnen und Läufer wagten sich auf die Marathonstrecke, liefen also 4 mal die Förde rauf und wieder runter. 2 Verpflegungsstellen pro Runde und natürlich im Ziel sorgten für volle Zufriedenheit. Der Schwede Erik Anfält vom Örebro AIK gewann den Marathon souverän in der neuen Rekordzeit von 2:28:19 h. Von Beginn an konnte niemand dem schnellen Schweden folgen. Carsten Horn aus Suderburg in 2:47:05 h und Johannes Haßlinger mit 2:49:13 h belegten die weiteren Podestplätze. Auch bei den Frauen diktierten die Schwedinnen das Rennen. Sophia Sundberg von Vasby IK gewann in 2:53:16 h vor Jenny Jansson in 3:03:16 h und Yudith Hernandez Melgar in 3:09:15 h.

Zahlreiche Helfer der LG POWER-Schnecken Kiel e.V. haben für einen reibungslosen Ablauf der traditionsreichen Veranstaltung gesorgt. Viele positive Kommentare und Dank in jeder Form zeigt, dass dieser Lauf in den vergangenen Jahren eine hohe Qualität erreicht hat. Unser Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die wir gern diesen Lauf organisiert haben, unseren Hauptsponsoren famila, Zippels Läuferwelt und vielen weiteren Sponsoren wie Schmidt & Hoffmann, Steiskal und Kriwat.

Ralf Lohse 

Kategorien: Laufen

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