30.08.2015 Sonntagvormittag….
Einige unerschrockene POWER-Schnecken hatten selbst zum Ende der Triathlon Saison noch nicht genug und kamen zum Feldathlon. Einen kleinen aber feinen TRI. Bei den Herren waren Roland, Ralf L. sowie Ulli gemeldet und bei den Frauen Carmen, Karen und Marianne. Ulli konnte leider verletzungsbedingt immer noch nicht an den Start und Ralf hatte das große Pech auf der Radstrecke, wo sein Vorderreifen platzte und kein Flickzeug/Ersatzschlauch weit breit in Sicht war. Blieb nur noch Roland bei den Herren…
Aber auch dort lief es nicht rund. Kurz vor dem Wasserstart, beim Aufsetzen der Schwimmbrille, zerriß das Halteband! Und keine Ersatzbrille war zur Hand. Im See ohne Brille, da ist man ziemlich blind und ein anderer Athlet versuchte Roland aufzumuntern, indem er meinte; Brustschwimmen wäre doch gut. Im Neo eine ganz spannende Sache, das ist wie Korken-dümpeln. Funktioniert nicht wirklich gut. Trotzdem fand Roland den Wendepunkt und kam auch wieder beim Ausstieg an. Auf dem Rad lief alles gut und er war schnell unterwegs. Auf den letzten hundert Metern beim Laufen wurde Roland alles abverlangt. 3 Athleten kämpften dort noch um die Platzierungen 2,3 und 4. Platz. Dieses Duell entschied Roland in 1:10:56 Std zu seinen Gunsten. Herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz!
Die Damen waren da besser. Alle drei kamen wohlbehalten wieder im Ziel an und freuten sich über ihre guten Zeiten. 
Carmen 2. Platz 1:19:26 Std
Marianne 4. Platz 1:22:34 Std
Karen 6. Platz 1:31:00 Std

Eine Woche nach dem Förde-Triathlon starteten wieder ein paar POWER-Schnecken beim Quellenhaupt TRI. Ulli fuhr mit dem Rad zum Zuschauen vorbei, da er leider nicht daran teilnehmen konnte. Aber dafür waren Carmen, Marianne, Karen und Roland als Starter vor Ort.
O,5 – 20 – 5 km :

Carmen ges. 20. AK55 1. Platz 1:24:57 Std
Marianne ges. 30 AK 50 6.Platz 1:28:42 Std
Karen ges. 40 AK50 9. Platz 1:32:51 Std

Roland ges. 32. AK50 2. Platz 1:15:30 Std

Allen Finishern herzlichen Glückwunsch!

Am 9.08..2015 war es wieder so weit. Der Kieler Förde Triathlon startete mit ca 1500 Athleten sowie der Landesliga über die Olympische und Jedermannstrecke. Die 1,5 km Schwimmen war dieses Jahr in nur einer Runde zu bewältigen wobei die Stena-Line den Schwimmern nicht nur einige sehr große und hohe Wellen bescherte sondern ihnen auch die Sicht auf die Bojen nahm. Weiße Boje vor weißem Schiff….. eine bessere Tarnung gab es nicht. Auch die sehr frischen Wassertemperaturen beflügelten die Schwimmer zu ungeahnten Zeiten. Der Radkurs mußte 2x gefahren werden und die Holperstrecke nach der Holtenauer Hochbrücke stellte Ansprüche an Material und Fahrer. Gut durchgerüttelt und nach einer rasanten Abfahrt von der Brücke zum Wechselbereich, durfte man sein Rad nach 40 km wieder abstellen. Auf der Laufstrecke war in der Mittagszeit kein nennenswerter Windzug zu spüren. So waren alle POWER-Schnecken Starter froh, das Ziel erreicht zu haben.
Bei dem Start der Jedermänner/innen war das Wasser schon kappeliger geworden und ein Wind blies den Radfahreren und Läufer am Wasser entgegen. Aber auch hier finishten alle POWER-Schnecken mit viel Spaß und guter Leistung.

1,5-40-10km
Roland: gesamt 98. Platz AK50/ 11. 2:39:28 Std
Kerstin2: gesamt 15. Platz AK50/ 2. 2:55:22 Std
Carmen: gesamt 25. Platz AK55/ 2. 3:02:58 Std

0,5-20-5km
Ulli: AK55/ 9. Platz 1:27:58 Std
Karen: AK50/ 8. Platz 1:35:20 Std
Herzlichen Glückwunsch zu deinem 2. erfolgreichen Triathlonfinish

Britta gewann mit der POWER-Schnecken-USC-Frauen Staffel über die Olympische Distanz den Gesamtsieg und belegte somit den 1. Platz und als Ersatzläuferin bei der Jedermann-Frauenstaffel ebenfalls den 1.Platz. Herzlichen Glükwunsch, du Speedy-Schnecke 🙂
Nils startete in einer Jedermannstaffel als Schwimmer und belegte zusammen mit Klaus Lehman und Fabian Braun den 4. Platz in der Männerwertung.
Torben stieg beim Laufen auf der Olympischen Distanz wegen Übelkeit leider aus. Schade Torben, du warst so gut im Rennen.
Kerstin2

In Deutschland einzigem Langdistanz – Triathlon mit Schwimmen im offenen Meer, gingen 5 POWER-Schnecken in 3 Staffeln an den Start.

Roland und Ulli mit Katharina aus dem Erzgebirge als „Mixed-Rookies“ ,
Britta zusammen mit Ulrike Bähr und Svea Wenzel vom USC als „Tri-Nixen Kiel“ sowie Norbert und ich (Kerstin2) mit Marco Blodau, ebenfalls vom USC Kiel, als „Kieler Punsch-Gang 2013“.

Unser aller wichtigstes Anliegen für diesen Tag war, das wir alle gesund durchkommen, Spaß haben, um dann gemeinsam mit unseren Staffeln den großen Moment des Zieleinlaufens genießen zu können.
Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Finisher und vielen Dank den vielen Freunden an der Strecke für das unermüdliche anfeuern.
Nachfolgend sind hier die unterschiedlichen und spannenden Erlebnisberichte der einzelnen Staffeln zu lesen.
Viele Grüße Kerstin2

Kerstin-Marco-Norbert Ostseeman 2015


Nachdem ich morgens die Schwimmstaffeln meiner Süßen und von Roland entspannt verfolgt und fotografiert hatte, ruhte ich mich anschließend ein paar Stunden in unserem Wohnmobil aus, während Marco sich auf der langen Radstrecke abstrampelte. Rechtzeitig begab ich mich dann zur Wechselzone, wo ich unruhig auf Marco wartete. Der Pechvogel hatte doch tatsächlich auf der letzten Radrunde einen Platten! Noch mit dem Fahrradhelm auf dem Kopf überreichte er mir den Zeitchip. Nun ging es endlich auch für mich los. Was erwartet mich heute? Die Vorbereitung war aus verschiedenen Gründen nicht optimal gelaufen und die Laufstrecke in Glücksburg soll nicht einfach sein, hatte man mich mehrfach gewarnt. Zunächst erst einmal locker die Promenade entlang, bis es dann rechts gleich aufwärts zum ersten Getränkestand ging, und 2 Kurven später der nächste Anstieg. Gefühlt lief ich die folgenden 4 km immer nur nach oben, okay, eigentlich kein Problem für mich….aber ich sollte hier insgesamt 5 mal entlanglaufen!! Schließlich kam Schloß Glücksburg in Sichtweite. Dort gab es Verpflegung für die Läufer. Die vielen klatschenden Zuschauer an der Strecke gaben mir wieder neuen Schwung. Irgendwann ging es tatsächlich mal abwärts und die Strandpromenade rückte wieder in die Nähe. Dort konnte ich die tolle Atmosphäre im Start/Zielbereich genießen und die ausgelassene Stimmung aufsaugen. Kerstin, Marco und viele Freunde feuerten mich lautstark an. 
Runde 2 und 3 verliefen recht ordentlich, obwohl die wiederkehrenden Anstiege zunehmend Kraft kosteten. Wenn man die 30 km Marke erreicht hat, wird ein Marathon bekanntlich härter, also an der Promenade nochmal ordentlich Seeluft einatmen, einen zugereichten Beutel Gel schlürfen und wieder hinauf… Irgendwann war auch Runde 4 geschafft. In der letzten Runde kam dann der Hammer! Meine Beine wollten immer wieder einen Krampf anzetteln, den ich mich zäh widersetzte und wegen der Wärme verbrauchte ich die angebotenen Schwämme mittlerweile in Massen. Endlich waren die Strapazen geschafft, denn eine POWER-Schnecke gibt niemals auf! Kurz vor dem Zielbereich warteten meine Staffelpartner schon freudig auf mich, um gemeinsam mit mir unter dem Jubel der Zuschauer in das Ziel zu laufen. Wir freuten uns sehr, dass diese Staffel, welche nach vielen geistigen Heißgetränken auf dem Weihnachtsmarkt 2013 beschloßen wurde, erfolgreich ins Ziel gebracht zu haben…
Norbert

Kerstin2- Marco-Norbert Ostseeman 2015


Am Freitagnachmittag waren Norbert und ich nach Glücksburg gefahren, um uns die Wettkampfstätte anzuschauen, Parkplatzmöglichkeiten in Augenschein zu nehmen und haben uns mit Marco und Sohnimann Marcel getroffen, damit wir gemeinsam zur Nudelparty gehen.
Dicke dunkle Wolken zogen, vom Wind getrieben, über uns weg. Ab und zu konnten wir für einen kurzen Moment einen Sonnenstrahl erhaschen. „Nette“ Wellen rollten mit lustig tanzenden Schaumkronen Richtung Strand. Es reichte mir vollkommen, nur mal eben den Fuß in das Wasser zu halten. Oje, wenn es am Sonntag auch so ist…… Bloß nicht daran denken, aber das tat ich schon, seit Wochen. Massenstart mit 1000 Athleten gleichzeitig, Wind, Wellen und das anhaltende kalte Wetter ließen mich nicht allzu optimistisch auf Sonntag hoffen. Das ganze genannte Spektrum konnte man noch mit Strömung, Quallen und neuerdings sogar mit „Erfrierungen“ (z.B. Eistriathlon Eckernförde 16 Grad- 500m Schwimmen) ergänzen.
Am Samstag mit Marco zusammen die Startunterlagen abgeholt und danach mußte er schon sein Fahrrad in die Wechselzone bringen. Da Norbert und ich nicht bei der Wettkampfbesprechung waren, versuchten wir drei gemeinsam vor Ort den Wechselweg herauszufinden. Im Zweifelsfall immer hinter den anderen her.
Nach einer unruhigen Nacht kamen die ersten PKW`s schon kurz nach 4.00 Uhr auf den Parkplatz gerollt. Eine Stunde später war dort kein einziger freier Platz mehr. Gegen 6:00 Uhr hatte ich mich mit Marco im Startbereich verabredet. Trotz der Menschenmassen hatten wir uns gleich gefunden und sprachen noch einmal den Wechsel durch. Was, wenn die Finger so eiskalt sind, das ich das Klettband nicht auf gefummelt bekomme? Ein roter Wildzaun trennte den Wechselbereich Radfahrer-Schwimmer. Den Fuß im gekonnten Spagat unter den Zaun durchschieben oder lieber einen Krampf/Zerrung riskieren und das Bein oben rüber heben?
Und überhaupt, wie sollte ich Marco unter den 300 Staffelstartern dort finden/sehen….Egal, es wird klappen!! Wir machten uns gegenseitig Mut.
Denn das Wetter hatte seinen Part schon erfüllt! Windstille, ein blauer Himmel deutete sich an und das Wasser war spiegelblank und glatt wie ein Brett. Puuuuuh….Birte, vom LTV, gab mir auf den Weg zum Wasser noch letzte Tipps, da sie hier schon öfter als Schwimmerin am Start war. Also doch mehr rechts am Strand einsortieren. Okay. Im Startbereich mit Stefan und Miriam ( LTV) nervöse Gespräche geführt und Miriam beim Frieren zugeschaut, da sie sich eingeschwommen hatte und nun mit uns den Startschuß erwartete, während im eiskalten Sand langsam unsere Füße abstarben.
Dann war es soweit. Vor mir stürmten sie alle in das Wasser, eine brodelnde Masse aus schwarzen Neo`s. Die ersten Meter ging ich erst einmal locker hinterher und hatte plötzlich freie Bahn. Na, dann mal los. In der Anspannung merkte man gar nicht die 16,7 Grad kalte Ostsee. Zusammen mit vielen Athleten ruhig um die erste Boje geschwommen. Anscheinend hatten wir alle denselben Plan, uns aus dem Geschlage herauszuhalten. Da ich die weiteren Bojen gar nicht, kaum oder nur sehr spät sehen konnte, blieb einem nur der Herdentrieb, der lautete.“Einfach hinterher…“ Auf dem Rückweg zum Startbereich schwammen wir in Ufernähe und einige große Athleten standen schon mal und richteten ihre Badekappen oder Brillen. Hübsch war es, wogende Seegräser wechselten sich mit Muschelbänken ab. Viele, viele lila Seesterne, große und kleine, waren am Meeresboden genauso unterwegs wie die Krabben, die sich mit aufgestellten Scheren der schwarzen, strampelten Invasion entgegenstellten. Auf der 2. Runde versuchte ich etwas auf das Tempo zu drücken, damit ich dann endlich das Wasser verlassen durfte. Am Strand standen Norbert, Carmen und viele Freunde, die ich in der Partystimmung am Strand gar nicht richtig wahrnehmen konnte. Mit der dicken Neopelle einen gefühlt endlos gewursteten Lauf durch/um die Wechselzonen gelaufen um die Staffelbox zu erreichen. Ich hatte Marco gleich gesehen, der dort schon winkend, auf und ab hüpfend, auf sich aufmerksam machte. Den Transponder runter reißen und weiterreichen, damit Marco auf seine Reise gehen konnte…
Damit war mein Teil der Staffel erfüllt, der allen anfänglichen Ängsten zum Trotz, spaß gebracht hatte.
Kerstin 2

Am Sonntagmorgen war der Himmel strahlend blau und es waren kaum Wellen auf der Förde. Super Stimmung am Strand und die Spannung bei den Startern war zu spüren.
Als Läuferin der Tri-Nixen Kiel hatte ich noch etwas Zeit, also ging es nach dem Start die Promenade, in Begleitung der Schwimmer in der Ostsee, zum Campingplatz zurück. Dort wurde mit frischen Brötchen zusammen mit der Familie vorm Zelt gefrühstückt.
Am späten Vormittag sind wir wieder zum Veranstaltungsgelände am Strand zurück. Die Spannung steigt, ab 12:00 Uhr bin ich in die Wechselzone und konnte nicht mehr am Strand bleiben. Ich war sehr angespannt, so gegen 13:00 Uhr hielt mich nichts mehr und ich gesellte mich in den Wechselbereich, wo die Staffeln ihren Transponder weitergaben. Plötzlich standen Ulli Bähr, meine Schwimmerin und Kerstin2 von der „Punschgang“ im Wechselbereich. Jetzt kam Svea, meine Staffel-Radfahrerin, Transponderübergabe und los. Bloß nicht zu schnell, es ist warm und der Kurs wellig, ja – wellig ohne Ende. Runde 1-3 ½ liefen richtig gut. Doch in Runde vier kam der Mann mit dem Hammer. Es lief/ ging nicht mehr viel. Die Leute an der Strecke haben sich viel Mühe gegeben und haben alle angefeuert und uns gut versorgt. Die allgemeine Stimmung war ausgelassen. Endlich im Ziel! Mit unserer Staffel sind wir auf den 3. Platz gekommen. Hui, damit hatte ich nicht gerechnet. Am Abend war noch ein schöner Sonnenuntergang und die Siegerehrung fand im super Strand Hotel statt. Ulrike, Svea und ich, wir drei grinsten um die Wette. Es war ein schöner aber auch anstrengender Tag.
Irgendwann bin ich dann auf die Isomatten in unserem Zelt gefallen, Augen zu und den Tag verarbeiten.

Gruß Britta von den „Tri-Nixen“

Roland Ulli Katharina
swim 3,8 bike 180 run 42,195


Ende letzten Jahres kamen Roland und ich auf die Idee, als Staffel in Glücksburg zu starten. 
Roland den Rennradpart und ich die 3.8km Brustschwimmen in der Ostsee. Nein, nein, natürlich umgekehrt.
Nun fehlte uns nur noch ein Marathonläufer bzw. eine Läuferin. Roland wurde in der Glücksburgbörse schnell fündig, und es meldete sich eine Katharina aus der Nähe von Greifswald. Es sollte ihr erster Marathon werden. Nun waren wir komplett. Die Vorbereitungsphase verlief bei uns reibungslos, und Roland hielt Kontakt per E-Mail zu unserer Läuferin. Am Tag der Wettkampfbesprechung lernten wir dann auch endlich Katharina persönlich kennen. 
Der von uns erhoffte Traum am Wettkampftag ging in Erfüllung. Strahlend blauer Himmel, kein Wind, ein Bilderbuchwetter!
Der Start der Schwimmer/innen in der recht kühlen Ostsee, eine Augenweide.
Roland kam nach einer guten Zeit, ein wenig nach Eiskonfekt aussehend, aus der Ostsee und schickte mich auf die Rennradreise. (6x30km) 
Die vielen Anfeuerungsrufe der Zuschauer auf der doch sehr anspruchsvollen Strecke in den kleinen Ortschaften und in Glücksburg (dort standen auch Carmen, Birgit und Roland) ließen für einen kurzen Moment ein Tour de France Gefühl aufkommen. Endlich die letzte Runde erreicht, hielten mir Dorfbewohner belegte Brötchen vor mein bike. Ein kurzer Zwischenstopp, da ich mich für ein Fleischsalatbrötchen entschieden hatte. Lecker!
Gesund und nicht mehr ganz so frisch erreichte ich die Wechselzone. Katharina wartete schon geduldig und „sehnsüchtig“ auf mich. Unsere Marathonläuferin machte ihre Sache großartig. Überglücklich kam sie ins Ziel, begleitet von Roland und mir. Sei geknuddelt Katharina. 
Durchkommen ohne Blessuren lautete unsere Devise.

Glückliche Finisher Grüße
Ulli

Welch eine Anspannung im Vorfeld dieser Langdistanz in Glücksburg für alle Staffelmitglieder. Nachdem die Monate Februar bis Mitte Juli vergleichsweise normal verliefen, abgesehen von sehr viel mehr einseitigem Training im Hinblick auf die jeweilige Aufgabe in der Staffel, wurde es Ende Juli schon sehr spannend. Es kam zum Ende der Vorbereitung einfach viel zusammen. Wir Rookies für die Langdistanz spürten die Unsicherheit und die Aufregung aus sehr unterschiedlichem Fokus. Katharina stand vor Ihrer längsten Laufstrecke an einem Sommertag mit einem Start zur besten Kaffeezeit, Uli kannte 130km Radfahren, aber wie fühlt sich 180km an und ich war 9 Tage vorher durch eine Oberschenkelzerrung derart verletzt, dass sich jedes Training erledigt hatte, dafür zählte jetzt nur noch auf die Heilkraft der Ärzte und Medizin zu hoffen. Damit nicht genug entwickelte sich die Woche vor dem Start zur kältesten und stürmischsten Woche seit ever. Die Ostsee wurde „aufgemischt“ und ausgekühlt. Wird das Schwimmen abgesagt, brauche ich einen Ersatz für das Schwimmen (danke an Kerstin und Patrick) 
Zwei Tage vorher war es eindeutig, ich werde die Zerrung kaum noch spüren und kann antreten, Uli hat ein Loch im Mantel entdeckt und uns die Bedeutung kleinster fehlender Schrauben an der Schaltung erklärt und Katharina war ohnehin optimistisch und sehr weise, indem sie sich schont und nicht wie viele Rookies vorher „übertrainiert“.
Der „längste Tag“ begann um 5:00 Uhr und meinte es gut mit uns, da es windstill war und irgendwann bis 21°C warm werden sollte, morgens jedoch nur kühle 11°C hatte. 
Um 6:55 Uhr ging ich als fast Letzter in den Startblock am Strand, umhüllt von knisternder Atmosphäre, die ich nur ansatzweise spürte, da ich mich mehr fragte, wie ich die Wassertemperatur von 16,7°C ca. 90 Minuten aushalten werde. Helfen die zwei Badekappen und was mache ich bei Kältekrämpfen? Es war klar, um 7:00 Uhr haben es mindestens 800 der 900 Starter sehr eilig, so dass ich hinten im Feld gut aufgehoben war. Zügig dem Feld hinterher und nach 30 Metern gehen mit dem Schwimmen anfangen, was kein Problem war, da Alle seitlich oder vor mir waren. Nun also 3,86km in zwei Runden schwimmen, und irgendwie hatte man schnell Rhythmus und auch Spaß. Das Feld schwamm davon, die Sonne blendete brutal, die Bojen war kaum oder spät erkennbar und als Rookie auf der Distanz macht das alles wenig, denn wir waren ein super Team mit einer homogenen Einstellung zu den persönlichen Zielen. Es schwamm sich gut bis ca. 3km, wo mich doch ein Wadenkrampf erwischte, den ich langsam lösen konnte, dann jedoch jedes Tempo rausnahm und es ruhig zu Ende schwamm, und ja, mir wurde dann kälter und nach 92 Minuten war dann auch genug und ich konnte Uli den Chip nach Durchlaufen der Wechselzone geben. Ein schönes Gefühl, wenn man die Staffel „im Rennen lässt“ und von da an „nur noch Anfeuern“ darf, aber eben auch nicht mehr helfen kann. 
Im weiteren Rennverlauf haben alle Rookies ihr Bestes gegeben und gezeigt, dass die Vorbereitung sehr gut war, um an dem Tag eine gute Leistung anzubieten. Letztlich hat aber keiner von uns das Bedürfnis entwickelt alle 3 Sportarten als Einzelsportler zu leisten, denn es war schon so anstrengend genug. Besonders stolz sind wir auf Katharina, die ohne Hilfe eines Laufvereins perfekt trainiert hat und einen souveränen Marathon gelaufen ist, ohne gehen zu müssen. Die späte Startzeit und die 21°C waren überhaupt nicht einfach zu bewältigen, aber wer am Morgen noch so entspannt ist, dass er den Start sogar verschläft, zeugt von hohem Selbstvertrauen. Nach 12h 35 Minuten sind wir gemeinsam glücklich gefinisht und definitiv stolz aufeinander. Eine Teamleistung ist für Individualsportler immer ein Highlight und wird sehr lange in bester Erinnerung bleiben. Danke an das Team und unsere Unterstützer vor Ort (LG POWER-Schnecken) für die sportlich und menschlich große Erfahrung.
Roland F.

26.07.2015 3. Ostsee Triathlon Eckernförde 500m-18km-5km

Oder besser „ Eis“see Triathlon garniert mit einem ordentlichen Anteil Spagettikraut und einer großen Portion Ohrenquallen….

Also, erst einmal war das Wetter viel besser als angekündigt!! Die Temperaturen waren angenehm und sogar die Sonne schien. Kein Sturm, kein Gewitter, kein Regen… Das war alles wahnsinnig positiv. Nur….. das Wasser hatte 16,5 Grad! Und das ist schon äußerst wohlwollend. In der Zeitung standen 17,5 Grad, aber die Wertungsrichter der SHTU sagten schon am Sonntag, dass das Wasser gut unter 17 Grad liegt.
Somit mußten die Schüler und Jugend allesamt einen Duathlon bestreiten. Finn war unser jüngster Teilnehmer und startete bei den Schülern B. In einem gut besetzten Feld finishte er couragiert in einer Zeit von 20:05 min und belegte den 9. Platz über 1 km Laufen – 5 km Rad- 400 m Laufen. Herzlichen Glückwunsch Finn!
Beim Volkstriathlon waren die Damen der LG POWER-Schnecken sehr gut vertreten. Mit Britta, unser schnellsten Schnecke, Katja H. als unsere heiße Bikini-Schnecke und ich lieber im kuscheligem Neo. Ebenso war auch Carmen mit am Start. Alle Damen und Staffelteilnehmer starteten 3 min hinter dem Herrenfeld. Bis zur ersten Wendeboje mußte gegen die Strömung im hüfttiefen Wasser geschwommen werden. Bis man auf „ Temperatur“ kam dauerte es schoneine Weile. Man verhedderte sich im Spagettikraut und wühlte sich durch die in der Strömung treibenden Quallen. Zur Orientierung stand der eine oder andere Athlet schon mal im flachen Wasser und hielt Ausschau nach der Boje. Die nächste Boje konnte man rasant zusammen mit der Strömung anschwimmen um danach den Dreieckskurs quer zur Strömung und an das rettende Ufer zu beenden. An der Promenade entlang lief man zur Wechselzone und schnappte sich sein Rad um sich nochmals richtig warm zu strampeln. Auf dem 2x zu fahrenden Rundkurs schob der Wind erst einmal von hinten um dann auf dem letzten Teilstück frisch ins Gesicht zu blasen.
Rad wieder weg stellen und ab auf die Laufstrecke. Auch hier mußten 2 Runden gelaufen werden und Britta lief die schnellste Laufzeit aller Damen.
Bei den Herren waren Roland und Ulli gemeldet. Roland mußte verletzungsbedingt passen und Ulli zollte dem eisig kalten Wasser Tribut. Somit war Torben, unsere EX-Schnecke, der schnellste Herr.
Es ist immer ein sehr schöner Triathlon direkt vor der „Haustür“ und gut organisiert.
Schüler B:
Finn: 9: Platz 20:05 min
Damen:
Britta: ges. 9. MK1 1. Platz 1:07:01 Std
Kerstin: ges. 18. MK3 2. Platz 1:11:18 Std
Katja H.: ges. 25. AK3 3. Platz 1:12.38 Std
Carmen: ges. 32 MK4 2. Platz 1:15:07 Std 
Herren: 
Torben : ges. 15 AK3 1. Platz 58:46 min

Was macht man am Ende seines Urlaubes….? Richtig, einen Triathlon.
Im beschaulichen Havelberg standen wir mit unserem Wohnmobil auf einer Insel von der Havel umringt, irgendwie mitten in der Stadt.
Es wurden Kinder und Schnupper- Triathlon angeboten sowie den Havel-Hammer ( 1,5km-66km-16,5km ) dabei mußte die komplette Campinginsel umschwommen werden, was auf der „Kanal“-Seite aufgrund der Strömung schon eine kräftezerrende Herausforderung war. So waren Norbert und ich doch sehr froh nur den „Kleinen“ gewählt zu haben.
Am Freitag war es noch schwül und sehr heiß mit über 30 Grad im Schatten aber Samstagmorgen zogen bedrohliche Gewitterwolken auf als wir zum Start gingen. Die Temperaturen waren über Nacht ordentlich gesunken, aber das Neoverbot blieb bestehen. Ganz ehrlich…, das Wasser war auch erheblich abgekühlt und so warteten wir bibbernd im Wasser liegend auf den erlösenden Startschuß. Und es ging gleich gut los…
Ich hatte mich weiter vorne einsortiert und hatte nicht damit gerechnet, dass der Herr neben mir ein Brustschwimmer war. Der Tritt beim Anschwimmen in meinen Bauch war so heftig, das ich gleich Wasser schluckte und mein gesamtes Frühstück mit den vielen Fischen in der Havel teilte. Das „Start“Tretboot fischte mich erst einmal halb aus dem Wasser bis ich wieder Luft bekam. Jetzt hatte ich zumindest freie Bahn und rollte mit ziemlicher Wut im Bauch das Feld von hinten auf. Nach dem Wechsel auf das Rad, fing die Strecke gleich mit einem fiesen laaaangen Anstieg an. Und der zog sich gefühlt fast 5km. Das Gewitter zog an Havelberg vorbei aber dafür kam nun Wind. Gegenwind! Die Kilometer lange leicht schräge Abfahrt wurde zum Kraftakt. Nach dem Wendepunkt schob der Wind einen förmlich im Eiltempo zur Wechselzone zurück. Jetzt kam auch wieder die Sonne zum Vorschein und heizte den Läufern so richtig ein. Denn als erstes mußte man den steilen Teil des Anstieges von vorhin hochlaufen, um danach durch die hübschen Gärten zur Campinginsel zu gelangen, dort einmal ganz rüber, die nächste Brücke hoch und den Ausblick über die Havel und die vielen Boote „genießen“ und an der gegenüberliegenden, schattenlosen Uferpromenade an den Besuchern der BUGA vorbeilaufen und nach noch einer Brücke am Wasser entlang wieder zur Wechselzone und bitte, das Ganze noch einmal. Jetzt hatten sogar einige Anwohner netterweise Wasserbrücken für die Läufer aufgestellt. Norbert und ich finishten kurz hintereinander zufrieden mit unserem Wettkampf.
Ein sehr netter Triathlon in einem idyllisch gelegenen Städtchen.

Norbert : AK55 7. Platz 1:35:28 Std
Kerstin : AK50 2. Platz 1:35:51 Std 

Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es für einige POWER-Schnecken auf die Sprint sowie Jedermann Distanz.
Britta, Norbert und ich starteten am Vormittag als erste Gruppe über 750m – 20km- 5km.
Nach dem Schwimmen im Hafenbecken gesäumt mit vielen, vielen Zuschauern ging es auf den 2x zu fahrenden 10km Radkurs mit dem bekannt welligen Profil, der gerne auch mal sehr windanfällig ist. Nach rasanter Abfahrt zurück zum Hafen und zur Wechselzone mußte man von dort auf die Laufstrecke an der schattenlosen Uferpromenade entlang. 2x war dieser Rundkurs zu Laufen bevor wir zum Ziel einbiegen durften. Am Wendepunkt wurden reichlich Getränke und Wasser gereicht. Leider entdeckte ich erst nach dem WK, das dort auch Eiswürfel angeboten worden waren.
Fast zur Mittagszeit starteten Carmen und Ulli über 500m-20km-5km den Jedermann. Wir alle finishten zufrieden und freuten uns über die erfrischende Zielverpflegung. Wieder einmal eine gelungene Veranstaltung mit Sonnengarantie.
Damen Sprint:
Britta : ges. 7. AK40 2. Platz 1:14:53 Std
Kerstin: ges. 20. AK 50 2. Platz 1:22:54 Std
Herren Sprint:
Norbert: ges. 73 AK55 6. Platz 1:22:15 Std
Volks:
Carmen: ges:14 AK55 1. Platz 1:20:17 Std
Ulli: ges.77 AK55 5. Platz 1:18:25 Std

Volks-, Bodenteicher- und Mitteldistanz
Zum 10 jährigen Jubiläum gab es für die Athleten und Veranstalter eine unangenehme Überraschung. Eine in der Nähe ansässige Biogasanlage hatte ein paar Tage zuvor über Stunden unbemerkt Güllesubstrat in den Wasserzufluß zum Seepark eingeleitet. Somit war an Schwimmen nicht mehr zu denken und die Wettkämpfe wurden als Duathlon ausgetragen.
Roland mußte nun 10.4 km Laufen – 90 km Rad – 10,4 km Laufen absolvieren und Norbert und ich 5,2 km Laufen- 60 km Rad – 10,4 km Laufen. Die Nudelparty am Abend zuvor war wie gewohnt reichhaltig und lecker ebenso wie das Salatbuffet. 
Am nächsten Morgen ging es bei herrlichem sommerlichen Bedingungen an den Start. Roland „drehte“ schon fleißig seine Runden auf dem 2,6 km Rundkurs um den See bevor der Startschuß für uns fiel.
Die Radstrecke mußte je nach gewählter Distanz 1x,2x oder 3x gefahren werden. Eine schöne 30km lange Strecke mit ordentlichen Anstiegen, rasanten Abfahrten und langen Geraden. An 2 Stellen gab es Verpflegung. Wasser, Iso, Gel oder Bananen wurden von fleißigen Helfern gereicht. Beim abschließenden Lauf wieder um den See herum war man für jeden Schatten und jede noch so kleine Windbrise dankbar. Durch die zeitlich versetzten Starts kamen nun fast alle Athleten gemeinsam von der Laufstrecke zum Ziel. 
Der Seepark Triathlon ist immer wieder eine schöne Veranstaltung, der von Freitag bis Sonntag auch für Familienangehörige ein nettes Rahmenprogramm anbietet.

Mitteldistanz:
Roland : Sen3 24. Platz 4:56:09 Std
Bodenteicher Distanz:
Norbert : Sen4 5. Platz 3:31:02 Std
Kerstin: Sen3 7. Platz 3:40:25 Std

Olympische Distanz 1,5 – 44 – 10 km

Zeitgleich mit dem Eckernförder Staffel-Marathon fand in Lübeck der 7 Türme-Triathlon statt und 3 TRI POWER-Schnecken fanden sich dort am Sonntagmorgen bei bedecktem Himmel in der Wechselzone wieder. Norbert und ich waren schon am Samstag angereist und hatten uns die Laufstrecke entlang dem Lübeck-Trave Kanal angeschaut und gehofft, dass das schwül warme Wetter nicht unbedingt auch am Wettkampftag so schwer in der Luft liegen würde. Nachts hatte es dann noch einmal kräftig geregnet und als wir uns morgens mit Roland in der Wechselzone trafen, war es doch recht frisch. Wieder wurden viele Bekannte begrüßt. Ein buntes Volksfesttreiben am, um und auf dem Wettkampfgelände. Viele Zuschauer und Angehörige hatten den Weg dorthin schon am frühen Morgen auf sich genommen. 
Bei der Anmeldung muß mir ein Fehler unterlaufen sein, denn ich hatte Norbert und mich bei der Landesmeisterschaft mit angemeldet!! Oh Graus!! So mußten wir zusammen mit der Landesliga und den ganzen anderen schnellen Athleten um 10:00 Uhr in die doch relativ warme Trave springen, um auf die 1,5-44-10 Kilometer Strecken zugehen. Nach dem Startschuß ging vorne gleich die „Post ab“. Die Trave brodelte und angefeuert von den vielen Zuschauern, die einem an der Schwimmstrecke zu Fuß begleiten konnten, schwammen wir dem Hauptfeld hinterher. Die andere Gruppe der Olympischen Starter mit Roland ging 50 min später an den Start, da wären wir lieber gewesen.
Aber immerhin kamen wir nicht als Letzte aus dem Wasser „gekrabbelt“. Es mußte eine Rampe mit dem Körpergewicht herunter gedrückt werden, um das Wasser zu verlassen. Erst als ein Helfer mit seinem Gewicht nachhalf, konnte ich dann endlich darauf hoch kraxeln.
Der Radkurs wurde in 4 Runden a` 11 km auf der einseitig gesperrten B75 gefahren. Eine schnelle Rennstrecke mit einer sehr langen Geraden. Ablegen und treten….. Norbert wurde auf der letzten Runde noch mit einem lauten Hallo von Roland überholt, der sich ebenfalls mittlerweile auf der Radstrecke befand.
Rad abstellen und dann kam wieder unsere Paradedisziplin. Das Laufen! Dort überholten wir wieder viele Athleten und kamen glücklich und sehr zufrieden in das Ziel gelaufen. Roland war an diesem Tag unsere schnellste POWER-Schnecke von insgesamt 326 Teilnehmern bei der Olympischen Triathlondistanz.
Die anschließende Zielverpflegung war sensationell!! Was da alles aufgetischt wurde, verschlug einem fast die Sprache. Und der Rhabarber Kuchen verschwand auch dort wieder rekordverdächtig schnell… 

Roland AK50 26. 2:37:00 Std
Kerstin2 AK50 3. 2:51:02 Std, LM AK50 3.Platz
Norbert AK55 14. 2:51:48 Std, LM AK55 6. Platz

0,5-24,5-5,2km

Am Samstag den 30.05.2015 waren Norbert und ich nachmittags nach Uelzen gefahren. Genauer gesagt, nach Oldenstadt bei Uelzen. Am Oldenstädter See hatten wir uns mit dem Hund die Laufstrecke um den See herum angeschaut. Zwischendurch probehalber auch schon mal die Hand in das Wasser gehalten… brrrrr, ganz schön kalt! In und an der Wechselzone wurde noch gewerkelt, da vormittags Gewitterstürme alle vorangegangenen Arbeiten zunichte gemacht hatten. Oje, bloß morgen am Wettkampftag nicht solches Wetter.
Anschließend sind wir nach Oldenstadt zur Wettkampfbesprechung und Nudelparty gefahren. Mmmmh, sehr lecker. In dem historischen Klostergebäude war die vom Veranstalter launig geführte Streckenerklärung sehr gut und kurzweilig. Z.B.: „Ihr müßt immer nur rechts herum fahren , alles ganz einfach. Nur aufpassen wenn es links weiter geht…..“
Danach wieder zum See zurückgekehrt und auf einem kleinen Parkplatz ein nettes Plätzchen für das Wohnmobil gefunden. Das Starterfeld über die Mitteldistanz ( 1,9-90,6-21 km ), Kurztriathlon ( 1,5-45-10,5 km ) sowie der Jedermann ( 0,5-24,5-5,2 km ) wurden von Athleten aus vielen unterschiedlichen Bundesländern und sogar dem Ausland belegt. Und der Wettkampfmorgen fing genauso schön an wie der Abend aufgehört hatte. Nein, nein, das soll jetzt nicht ironisch gemeint sein. Windig = ja !!, aber nicht kalt und die Sonne schien auch, wenn auch leicht verhalten. Es war bis auf die Wassertemperaturen alles in Ordnung. Die vor dem Start bekanntgegebenen Temperaturen wurden mit lautem Lachen von den Teilnehmern kommentiert. Vielleicht eine geheime warme Quelle, in der das Thermometer lag?! Zumindest durfte somit nach DTU-Verordnung ein Triathlon gestartet werden und das war das Wichtigste.
Wir waren froh nur den Jedermann gemeldet zu haben. Allerdings, der Gedanke mit 150 Athleten auf den ersten 250m zur Boje zu schwimmen, wo es bestimmt zu „Hau und Stich“ kommen würde, war auch nicht erbaulich. Nach dem Startschuß blieb das Feld dicht beisammen und es gab wieder sehr viele „Quer“-Schwimmer, die sich im Zick Zack Kurs auf die Wendeboje zubewegten. Danach fächerte sich das Schwimmerfeld etwas auf. 
Raus aus dem Wasser und einen steilen Abhang hinauf…. Im Neo ganz schön anstrengend. Pinguine sind am Land ja auch nicht besonders elegant unterwegs.
Die Radstrecke war klasse! Sehr abwechslungsreich mit „netten“ Anstiegen ( 10% ), Abfahrten, langen Geraden, „leicht“ ansteigenden Rampen und zwischendurch schöne Kurven…. Immer rechts herum ;-))) außer es geht links weiter! Wiesen, Wald und Dörfer kamen im stetigen Wechsel und der Wind ebenso…
Angekommen in der Wechselzone, schnell das Rad abgestellt und in die Laufschuhe gestiegen. Eine Laufrunde war 2,6 km lang. Viele Athleten der Mittel- und Kurzdistanz zogen dort schon ihre Runden und wir reihten uns auf dem schmalen Sandweg mit ein. Vom Profil war die Laufstrecke durchaus genauso anspruchsvoll wie die Radstrecke. Am Ende durfte man auf den blauen Teppich einbiegen und mit Durchlaufen des Zielbandes unter dem Zielbogen fühlte man sich wie die ganz „Großen“ in dieser Sportart.
Die angebotene Athletenverpflegung in Finisherbereich war grandios!!! First class! Und Dank dem Teilnehmerarmband konnte man jederzeit wieder hineingelangen. Norbert hatte beim Rhabarberkuchen bestimmt einen neuen Rekord aufgestellt. Auch die anderen Sachen waren wirklich vielfältig und super lecker.
Eine gelungene, sehr schöne Triathlon Veranstaltung mit vielen Zuschauern an der Strecke. Der Weg dorthin hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

Norbert 10:31 min – 50:19 min – 26:20 min 1:27:11 Std 
Ges. 51., AK55 2. Platz

Kerstin 9:19 min – 52:03 min – 26:11 min 1:27:34 Std
Ges. 8., AK50 2. Platz

0,75-20-5 km Sprint-Triathlon 
Es regnete frühmorgens, es regnete auf der Fahrt nach Brunsbüttel und man saß im Auto und dachte, dass der Wetterbericht echt Mist war mit seinen Vorhersagen.
Ab Neumünster hatte ich noch 2 Autos mit Rennrädern vor mir. Naaaa, ob die wohl auch dahin wollten? Wenigsten war ich nicht alleine so verrückt.
In Brunsbüttel war es trocken. Dunkle Wolken aber nicht sonderlich windig und kalt. Als das Rad in der Wechselzone abgeben war, regnete es doch noch fast eine Stunde lang. Zu allem Übel hatte ich meine Radschuhe zu Hause vergessen!!! Super Klasse, mit Turnschuhen auf diesen Klick „Pedalen“ fahren. Der 1. Triathlon der Saison fing ja grandios an!! Kurz vor dem 1. Start hörte es auf zu regnen und der Himmel war von jetzt auf gleich richtig blau. Typisch Brunsbüttel!
Startblock 6, 11:40 Uhr Sprint. Was das wohl heute abgibt. Alle 4 Bahnen im Freibad waren mit jeweils 8 Athleten belegt worden. Es wurde abgesprochen, wer wie schnell schwimmt, damit es an der Wende nach 50m kein „Geschlage“ und Kollidieren gibt. Diesmal zumindest keine 50m zuviel geschwommen, wie letztes Jahr, dafür nun mit klatschnassen Turnschuhen versuchen auf dem Rennrad eine einigermaßen „gute“ Figur zu machen. Und es lief gut!! Unfassbar! Nach knapp 19km wieder in der Wechselzone angekommen und direkt am Kanal neben/mit den großen „Pötten“ um die Wette gelaufen. Die Sonne schien, aber es war angenehm, nicht zu heiß. Auf der 1. Runde taten dann doch die Fußsohlen weh, von den Dornen der Mountainbike Klicks am Rad. Aber auf der 2. Runde war alles wieder vergessen und ich lief wieder im gewohnten Tempo auf die Athleten auf.
Fazit:
Wie immer eine gut organisierte, gelungene Triathlonveranstaltung und es ist schön nach der „Winterpause“ viele Athleten/innen wiederzutreffen. 

Kerstin2 gesamt 24. AK50 1. Platz 1:14:10 min
15:58 – 38:06 – 20:06 min
( 0,75 – 19km – 4,6km )

Am 25.04.2015 (Sa.) fand auf der kanarischen Urlauberinsel Fuerteventura der sog. Spring Triathlon 2015 statt, der als eine Art „Volkstriathlon“ ein kleiner Bestandteil der weitaus populäreren und deutlich frequentierteren 70.3 Challenge gewesen war. 

Wer sich am Anfang der Triathlonsaison gerne im Rahmen seiner sportlichen Vorbereitungen einen sehr schönen und dabei auch kurzen Triathlon gönnen will, der kann z.B. in Las Playitas auf Fuerteventura (nahe Gran Tarajal) diesen Volkstri melden, und sich so das Training erheblich aufwerten. Die Veranstaltung findet im Sporthotel Playitas statt, d.h. der Schwimmstart und die Wechselzone und auch ein Teil der Laufstrecke sind innerhalb der Hotelanlage und dessen Meeresstrandes. Der Springtriathlon wurde etwas später als die eigentliche Hauptveranstaltung, der 70.3 Challenge, um 8:40 Uhr gestartet und war sehr familiär mit einem internationalen Starterfeld von nur 37 Finishern. 
Zur sportlichen Einstimmung hatte man genug Zeit, um kurz bei den „Großen“ um 8:00 Uhr zuzuschauen, die mit extremer Geschwindigkeit durch das noch ruhige Atlantikwasser krauelten und um die Deutschen Anja Beranek und Timo Bracht deutlich mehr beeindruckten, als wir „Vollamateure“, die nach nur 500m Schwimmen schon in die Wechselzone liefen. Für uns dauerte das Wechseln ungefähr halb so lange wie das ganze Schwimmen, da es ca. 1km Wechselzonenstrecke zu überwinden gilt. 
Mit dem gemieteten Rennrad (nur ohne Aerolenkeraufsatz erlaubt!) ging es nach Gran Tarajal, und war als Wendepunktstrecke zumindest in dem kurzen Abschnitt identisch mit der Challenge-Streckenführung. Da ich mindestens 10 Fahrer der Challenge problemlos ein- und überholt habe, wurde noch mal klar, welche hohen Anstrengungen die Sportler auf den 90km in den Bergen erwarten wird und wie man sich die Kräfte als Amateur einteilen muss.
Nach ca. 40 Minuten zurück in der Wechselzone folgte noch ein 5km Sprint über einen hügeligen Golfplatz, etwas Uferpromenade und einen längeren Geländeanstieg, um diese Runde zweimal zu laufen. Die Sonne kam jetzt spürbar durch und ich konnte in Richtung Ziel abbiegen, um dann durch das Challenge-Finishertor mit samt Siegerband einzulaufen, auch wenn ich nur 19. von 37 bzw. zweiter von fünf meiner Altersklasse war.

Ein schöne Veranstaltung um wieder Triathlonrhythmus zu bekommen, und überall sind nette Sportler aus zahlreichen Ländern, ja und dann noch diese einzigartige Massage. Es waren nur wenig Interessierte, so dass ich ganze 30 Minuten massiert wurde, wo gibt’s denn so was?
Am frühen Abend wurden Alle mit Aufführungen aller Art auf einer Bühne sehr gut unterhalten, um letztlich die Siegerehrung zu zelebrieren. Das Abendessen im Hotel war ebenfalls voll im Zeichen des Triathlonsports. Jeder zeigte Finisher-T-Shirts und Sponsoren namenhafter Veranstalter und verdeutlichte wie früh im Jahr manche auch Deutsche bereits für diese sehr schwere windig und bergige Langstrecke fit sind.

Übrigens kein Grund in so einer Triathlonanlage nicht nachmittags wieder das Training aufzunehmen, und auch das Langstreckenschwimmen im Meer ging am nächsten Morgen wie gewohnt weiter. Für Birgit und mich ist Las Playitas einer ganz besonderer Ort zum Wohlfühlen und Genießen. 

Wassertemperatur: 18°C, Luft: 15°C bis 22°C; Wind: morgens kaum, mittags kräftig

Roland F.

Im Januar hatten wir uns für einen „Kurz“-Duathlon ( 10-42-5km ) angemeldet. Kleinlaut hatten Norbert und ich uns Ende März für eine Ummeldung auf die Sprintdistanz entschieden. Unser Trainingsstand ( Raaaaaad ) war einfach zu schlecht.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag den 26.04.2015 waren wir nach einem Konzert noch nach Weyhe bei Bremen gefahren. Im Dunklem erst einmal vorbeigebrettert. Auf dem Parkplatz standen schon viele Wohnmobile also schnell den Motor aus und ab ins Bett. Ab 6:00 Uhr schüttete es aus vollen Kübeln. Umdrehen und weiterschlafen. Ab ca 7:30 Uhr kam zu dem Geprassel und Getrommel auf dem Autodach noch rhythmischer Beat und eine Stimme knarzte und krächzte aus den Lautsprechern und wünschte allen Athleten einen schönen guten Morgen.
Ein Blick aus dem Fenster…. Tatsächlich! Schaaren von Athleten schoben ihre Räder in den Wechselgarten. Da konnte man wohl nicht mehr kneifen. In einer Regenpause schnell die Startunterlagen geholt und danach haben auch wir uns auf den Weg gemacht. Start folgte auf Start. Es hörte tatsächlich auf zu Regnen! Als wir dann endlich dran waren sahen wir uns befremdlich im Startbereich um. Über 2/3 Frauen ….Das ist ungewöhnlich. Die Herren fragten erst einmal nach ob es evtl. einen separaten Herrenstart geben sollte. Nein, nein, alles richtig. Offene Klasse, LM und Landesliga für alle im Sprint gemeinsam.
Und los ging es. 2 Runden a` 2,5 km durch Wehye. Von den meisten Damen war nichts mehr zu sehen. Norbert lief kurz vor mir. Nach der Wende im Stadion zog Norbert leicht an und war eine halbe Minute vor mir am Rad. Wir klatschten uns noch ab und dann auf die Radstrecke. Oje, was wurden wir überholt!! Und was für ein Pech, mein Sattel rutschte langsam Stück für Stück runter. Egal, kämpfen und weiter treten… Rad abstellen und in die Laufschuhe steigen. Naaaa, was machen die Beine ?! Nö, alles gut. Laufen können wir immer und so sammelten wir wenigstens dabei wieder einige Athleten/innen ein und kamen glücklich und zufrieden über die Ziellinie. Toller Wettkampf!!

Norbert: 22:39 – 45:47 – 12:05 min / 1:20:33 Std ges. 24. Platz AK 55 1.
Kerstin: 23:08 – 46:36 – 12:05 min / 1:21:50 Std ges. 89. Platz AK50 4.

Kategorien: Triathlon

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