Am 06. April haben sich 19 Powerschnecken zum traditionellen Halbmarathon nach Berlin aufgemacht. Wie immer bestens in Fahrgemeinschaften organisiert und mit obligatorischem Frühstücks-Stopp in Stolpe (Petra sei Dank) war das erste Ziel „Berlin -Tempelhof“, um die Startunterlagen abzuholen. Im Hotel angekommen, waren die Zimmer schnell bezogen, so dass jeder den Nachmittag bei schönstem Wetter auf seine Weise gestaltete. Wir Inline-Skater-Schnecken haben uns zum Dekorieren der Fahrradhelme getroffen. Das Abendessen wurde gemeinsam im Restaurant „Mutter Hoppe“ eingenommen – übrigens sehr empfehlenswert!

Das Wetter meinte es an diesem Wochenende sehr gut mit uns, so dass der Samstag von jedem nach seinem Wunsch wie z.B. einer Spreefahrt, Stadtbummel oder geleiteter Stadtführung gestaltet wurde. Abgerundet mit einem gemeinsamen Nudelessen und voller Erwartung auf den kommenden Tag ging auch dieser Tag vorbei. 

Dann war er da, der Tag an dem wir (Kerstin (II), Petra und Kerstin) unseren 1. Halbmarathon auf Inlinern bestreiten wollen. Bevor sich die 3 Inliner-Schnecken direkt aus dem Hotel auf Inlinern an die Startlinie aufmachten, wurde erst einmal gut gefrühstückt. Das gesamte Hotel schien an diesem Morgen nur aus Sportlern zu bestehen. Da tummelten sich die unterschiedlichsten Vereins-Trikots am Buffet. Dann wurden noch schnell Fotos von den Inliner-Express-Mädels und natürlich auch mit dem gesamten Schnecken –Team gemacht, und dann rollten wir los.

Dieses Kribbeln im Bauch dann, als unter den Klängen von AC/DC’s „Hells Bells“ die letzten Sekunden heruntergezählt wurden, war einfach unbeschreiblich! Und dann, angefeuert von den Powerschnecken am Streckenrand, ging es wirklich los auf die 21,0975 km auf Inlinern durch Berlin. Die erste Herausforderung gleich zu Beginn waren Straßenbahnschienen, gefolgt von einigen Straßenunebenheiten wie z.B. Spurrillen. Schnell erreichten wir das Brandenburger Tor, und über „die Straße des 17. Juni“ die erste Zeitmatte (5 km). Gefühlt rasten die Kilometer nur so an uns vorbei – es ist eben schon etwas anderes auf Inlinern. Von den vielen Menschen an der Strecke gepuscht, erreichten wir dann den Kilometer 18 mit dem Checkpoint Charlie. Jetzt noch 3 km und wieder dieses Gänsehautfeeling auf dem Weg zum Ziel. Empfangen mit lautem Jubel von unseren Ehemännern überfuhren wir Hand in Hand gemeinsam die Ziellinie. Was für ein wahnsinniges Gefühl! Mit der Medaille und einem kühlen Getränk in der Hand machte sich die Erleichterung über das Erreichen des Ziels breit. Stolz und noch voller Adrenalin in den Adern fiel der Entschluss: „Das machen wir nochmal!“

Zurück im Hotel musste der Erfolg natürlich mit einem Gläschen Sekt begossen werden. Es trafen dann „peu à peu“ auch die Läufer erschöpft aber doch zufrieden im Hotel ein. Der Abend wurde von jedem individuell gestaltet. Am nächsten Morgen hieß es dann „Tschüss Berlin“ und alle traten die Heimreise an. Eines steht fest – Berlin wir kommen wieder!!!!!
Kerstin K.

mehr Fotos vom Lauf findet ihr hier.

Kategorien: Laufen

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