Am 22.06.2019, am frühen Nachmittag, fahren wir mit unseren Womo wieder einmal den Parkplatz zum Oldenstädter See an. Das Wetter ist gut aber der Wind pustet ordentlich durch die Baumkronen. . Bloß nicht morgen so, auf dieser sehr windanfälligen Radstrecke! Während wir mit Hundilein den See umrunden, guckten wir zu, wie die ersten Bojen der Schwimmstrecken gesetzt werden. Nachdem der Hund wieder im Auto „verstaut“ ist, sind wir zurück an den See in ein wunderschönes, reetgedecktes, altes Ständerhaus zu der Nudelparty und Wettkampfbesprechung gegangen. Neben den Nudeln gibt es auch immer leckere Pellkartoffeln mit Quark. Die Wettkampfbesprechung via Leinwand wird immer nett und kurzweilig vom Organisator vorgetragen. Bis auf die Laufstrecke hat sich nichts verändert. Das heißt, man muss jetzt den  kompletten See auf dem Schotterweg umrunden. Sonst wurde noch ein ebenes Stück Straße gelaufen, was ich auf jeden Fall besser fand,  nun bleibt es ein stetig welliges auf und ab….

Neo-Verbot!!!  Nur die Mitteldistanzler könnten morgen früh beim Messen der Wassertemperatur vielleicht Glück haben. Ich glaube, so mancher Olympischer Athlet hoffte insgeheim noch auf einen Temperatureinbruch über Nacht, um auch mit Neo starten zu dürfen. Wir genossen den weiteren Abend mit einem schönen Sonnenuntergang am See.

Am nächsten Morgen ab 7 Uhr wird ein reichhaltiges Athletenfrühstück angeboten, das gut besucht ist. Danach mit dem Hund noch eine Runde um den See und anschließend schon einmal die Räder in die Wechselzone stellen. 2 lange Reihen für die Mitteldistanz und je eine für die Olympische und den Sprint. Noch ist die Sonne leicht verhangen und es ziehen dunkle Wolken auf.  Aber pünktlich zum rollenden Schwimmstart der MD ( mit Neo) ist der Himmel blau und die Sonne heizt schon mächtig ein. Es folgt der OT ( ohne Neo) und anschließend dürfen wir uns für den Start fertig machen. Das Wasser ist wirklich angenehm. Ich orientiere mich mehr an den Bojen und schwimme sie ziemlich direkt an während Norbert das Ufer ins Visier nimmt. Raus aus dem Wasser und den steilen Abhang hoch zur Wechselzone „laufen“, sich das Radl schnappen und los….

Die Radstrecke hat es in sich und ich bin froh, dass ich die 24 Kilometer nur einmal fahren brauche. Die Sonne brennt vom wolkenlosen Himmel. Eigentlich kann man direkt vom Rad wieder in den See springen. Der Gedanke ist ziemlich verlockend….  Aber es bleibt doch nur bei dem Wasserbecher über den Kopf. Zweimal geht es für uns um den See herum. Der Wind ist noch nicht da und so steht die Wärme an den Hängen und Wegen vom See. Hin und wieder ist es etwas schattig durch die Bäume und der See lockt die ganze Zeit…. Zwei Wasserstationen gibt es auf der 2,5 Kilometer langen Laufstrecke. Die Helfer haben ordentlich zu tun, denn nun kommen die Olymischen und die ersten von der Mitteldistanz mit auf die Laufstrecke und mit was für ein Tempo wir von denen überholt werden bei dieser Hitze!!! Glücklich mit 2 Rundenbändern an dem Arm durften wir dann in das Ziel abbiegen. Geschafft…. puuuuuh!!!  Erfrischungsgetränke, Obst und ein Kaffee sind herrlich. Norbert sorgt währenddessen dafür, dass der Kuchen nicht alt und trocken wird.

Und jetzt gehen wir endlich zum See hinunter und „dümpeln“ mit vielen anderen entspannt im schönen Wasser während die Athleten der längeren Distanzen noch ihre Runden ziehen….

Immer ein sehr schöner, super organisierte Wettkampf. Klasse, was dieser Verein  für eine Veranstaltung auf die Beine stellt.

Norbert 3. Platz M60 1:37:24, Kerstin 1. Platz W55 1:36:14
Kategorien: Triathlon

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