Das Womo war gepackt, denn nach Vierlanden ging es weiter Richtung Elbsandsteingebirge und zum Moritzburg Triathlon. Aber erst einmal der Reihe nach.

Das Wetter war so fantastisch gewesen und doch abends vor dem Start in Vierlanden regnete es tatsächlich! Der nächste Morgen war warm, bewölkt und diesig. Gefühlt kurz vor einem Gewitter. Wie meinte der Moderator: „… zumindest gibt es auf der schattenlosen Rad- und Laufstrecke keinen Sonnenbrand.“ Naja, recht hatte er. Der erste Startblock gehörte der Mitteldistanz, danach kamen wir ( Jedermann ) und zum Schluß die Olympischen.

Auch hier entschied ich mich gegen den Neopren, denn das Wasser hatte eine angenehme Temperatur und nach dem Ausstieg aus dem Wasser ist der Weg zum Rad über die Wiese fast 400m lang und wie ich finde, mit halb runtergezogenen Neo, einfach blöde zu Laufen. Norbert ist für die bessere Wasserlage mit Neo geschwommen und man ist ja auch etwas schneller damit.

Der Countdown wurde runtergezählt, die Musik hatte zuvor den Puls schon gut beschleunigt, und so ging es ab auf die 500m Schwimmstrecke. In 5 Minuten Takt wurden 2 Herren-Starts durchgeführt danach die Damen zusammen mit den Staffeln.

Es war eng und „wühlig“ im Wasser bis zur ersten Boje. Ich schwamm einen Außenkurs, der zwar minimal Zeit kostete, aber dafür war ich den Rangeleien weitgehend aus dem Wege gegangen und die nächste Boje war nicht mehr ganz so ein Hau und Stech. Es waren schon viele, viele Damen vor mir aus dem Wasser gestiegen aber ohne Neo konnte ich viel schneller Laufen und so überholte ich eine nach der anderen auf dem Weg zum Rad. Plan voll aufgegangen, zumal der Neo sich auf trockener Haut festsaugt und das Ausziehen dadurch noch länger dauert.

Mit dem Radl ab auf den Deich und sich in die schon fahrenden Mitteldistanzler eingereiht. 10 Kilometer den Deich rauf und wieder runter sausen. Das war ein wildes, schnelles Rennen mit fast 1000 Athleten, denn auch die Olympischen waren nun mit auf der Strecke.

Rad wieder abstellen und auf die Laufstrecke wechseln. Ohje, was waren die Beine schwer. So quälte ich mich über die 5 km. Echt gruselig! Aber dann war auch dieser Wettkampf geschafft und für ein Ziel-Lächeln reichte es auch noch. Norbert, er war ja vor mir gestartet,  brauchte ich nicht lange suchen, denn der Kuchen- und Kaffeestand war sein auserkorenes Stärkungsziel. Wir haben noch viele Freunde aus meinem alten Verein getroffen und so, mit viel Geschnacke, einen schönen Tag gemeinsam erlebt.

Norbert    AK60/ 7.     1:33:03

Kerstin     AK55/ 1.     1:28:31

Kategorien: Triathlon

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