Endlich auch einmal beim mir schon lange bekannten Vierlanden-Triathlon im Südosten Hamburgs an den Start gehen. So geplant und dann auch realisiert stellte sich für mich 2019 heraus, dass diese flachen Wettkampfstrecken bei großer Wärme eine ganz spezielle Herausforderung sind. Wir hatten einen kühlen Mai mit selten mehr als 15°C und bekamen am 01.06. einen Temperaturanstieg, der am 02.06. schrittweise bis auf 32°C am Nachmittag verlief. Schon beim Radfahren merkte ich, dass es heute wohl an Körnern mangeln wird. Das Schwimmen im besten Seewasser (recht klar und 18°C) war ein guter Beginn um späte 11: 40 Uhr beim OT. Der Wind in eine Richtung kostete Radkräfte, die um ca. 13:30 Uhr auf der sonnigen und schattenfreien Laufrunde fehlten, aber nicht das Hauptproblem darstellte. Mancher Kreislauf ist einfach nicht schnell genug auf die „Hitzeentwicklung“ umgestellt gewesen, was auch Notarzteinsätze bestätigten. Für mich war das Rennen „gelaufen“, da ich erstmals „gehen“ musste und auch die nette Duschgelegenheit an der Verpflegungsstelle herzlich gerne in Anspruch nahm. So wurde der Wille strapaziert und die Erkenntnis gewonnen, dass nicht jeder für heiße sportliche Tage gebaut ist. Dies wurde umso klarer, wenn man von „fliegenden“ Ligatriathleten demonstriert bekommt, was auch bei Hitze möglich ist.

Roland F.

Kategorien: Triathlon

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